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AIT-Award 2020 | Die Ausstellung

Herausragende Architekturen und Innenräume der letzten zwei Jahre – vom Wohnen über Büros, Hotels, Shops bis hin zu Bauten für die Kultur, Bildung und Gesundheit – wurden Anfang des Jahres mit dem AIT-Award 2020 | Best in Interior and Architecture gewürdigt. Im Frühjahr präsentiert der AIT-ArchitekturSalon Hamburg unter dem Titel „AIT-Award 2020 | Die Ausstellung“ alle Projekte der 83 internationalen Ausgezeichneten.

Der AIT-Award zählt zu den renommiertesten internationalen Auszeichnungen für realisierte Konzepte in der Architektur und Innenraumgestaltung. Hervorgegangen aus dem im Jahr 2000 initiierten contractworld.award, wird er 2020 zum fünften Mal vergeben und knüpft an die mit jeweils rund 800 Einreichungen aus 50 Ländern erfolgreichen Wettbewerbe aus der Vergangenheit an.

Unterteilt ist der AIT-Award in 14 Kategorien, die vom Wohnen über Hotels bis zum Sakralbau reichen und auch die beiden Sonderthemen „Mixed-Use“ und „Social Design“ berücksichtigen. Den „jungen Architekten“ wird darüber hinaus eine eigene Kategorie gewidmet.

Im Januar 2020 hat die Jury die besten Projekte aus 877 internationalen Einreichungen gewählt und in jeder der 14 Kategorien einen Award sowie weitere Preise und Auszeichnunungen vergeben. Die 83 Finalisten kommen in diesem Jahr aus Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Japan, Malaysia, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und den USA.  

Die hochkarätig besetzte Jury setzte sich zusammen aus Walter Angonese (Walter Angonese Architekt, IT-Kaltern), Kim Marc Bobsin (Seel Bobsin Partner, DE-Hamburg), Ester Bruzkus (ester bruzkus architekten, DE-Berlin), Simon Frommenwiler (HHF Architects, CH-Basel), Werner Frosch (henning larsen architects, DE-München), Marieke Kums (Studio Maks, NL-Rotterdam), Roger Riewe (Riegler Riewe Architekten, AT-Graz),  Amandus Samsøe Sattler (Allmann Sattler Wappner Architekten, DE-München) und Christian von Wissel (Hochschule Bremen).

Weitere Informationen zum AIT-Award | Best in Interior and Architecture finden Sie hier.

 

 


 


DIALOGE JAPAN : EUROPA
 

Im Sommer präsentiert der AIT-ArchitekturSalon Hamburg die Gruppenschau „Dialoge Japan : Europa“.

Die Baukultur Japans ist zu einer weltweiten Inspirationsquelle für Architekten geworden. Beginnend mit der „Öffnung“ des Landes um 1853, nach einer Jahrhunderte anhaltenden Phase der Isolationspolitik, entstand ein einzigartiger Prozess der kulturellen Verknüpfung und Annäherung vor allem mit Europa.

Prägende Protagonisten dieser Entwicklung waren Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Bruno Taut, Martin Gropius und Kenzo Tange. Taut verbrachte in den 1930er Jahren mehrere Jahre in Japan und schuf Publikationen, in denen er seine Sichtweise auf die dort vorgefundene Architektur reflektierte und in Bezug setzte zu den avantgardistischen Ideen der Moderne.
Bauten wie das japanische Heiligtum Ise-jingu (der große Schrein von Ise) oder die kaiserliche Katsura-Villa gerieten erstmals in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Insbesondere die Katsura-Villa wurde durch Beiträge von Kenzo Tange, Walter Gropius und vor allem durch die Verbreitung der Fotografien des amerikanisch-japanischen Architekturfotografen Yasuhiro Ishimoto, der diese 1953 im Auftrag des MOMAs fotografierte, zu einer inspirierenden Referenz. Ein Gebäude im Westen Kyotos wurde zu einer Ikone – für die Prinzipien der Moderne, die Ornamentlosigkeit, die Reduktion der Farben und den Skelettbau.
Die ursprünglichen Debatten um die Moderne oder Postmoderne sind zeitgenössischen Diskursen gewichen, und die japanische Baukultur hat sich seinerseits im Abgleich mit den Ideen der westlichen Avantgarden verändert. Doch mehr denn je scheint die Faszination an der Eigenständigkeit und den Ideen hinter der auf dem Inselstaat entstehenden Architektur zu wachsen. Es ist faszinierend, wie viele der führenden, jungen europäischen Architekturbüros sich auf essenzielle Weise diesem Land und seiner Baukultur verbunden fühlen.

Die Fragen, inwiefern und mit welchen Mitteln architektonische Gestaltungsprinzipien aus der japanischen in die europäische Kultur überführt werden können, wie ein verinnerlichtes Thema oder eine architektonische Idee aus einer persönlichen Auseinandersetzung mit der japanischen Baukultur zum Ausdruck gebracht werden kann, waren Ausgangspunkt der Ausstellung „Dialoge Japan : Europa“. Im Zentrum der Gruppenschau stehen eigens für diesen Anlass entworfene Rauminstallationen. Die Entwürfe werden als Architekturen selbst erfahrbar und durch Skizzen, Zeichnungen, Pläne, Fotografien sowie Statements der Büros ergänzt, wodurch ein dichtes Panorama an Positionen einer jungen Architektengeneration aus Europa entsteht.


Mit Beiträgen von:

- Arrhov Frick Arkitektkontor AB, SE-Stockholm (www.arrhovfrick.se)
- Atelier Amont, CH-Basel (www.atelier-amont.ch)
- Eagles of Architecture, BE-Antwerpen (www.eaglesofarchitecture.com)
- Fala Atelier, PT-Porto (www.falaatelier.com)
- Frundgallina SA, CH- Neuchâtel (www.frundgallina.ch)
- Kawahara Krause Architects, DE-Hamburg (www.kawahara.krause.com)
- NKBAK, DE-Frankfurt (www.nkbak.de)
- Studio Maks, NL-Rotterdam (www.studiomaks.nl)
- Studio Spazio, IT-Mantova (www.studiospazio.net)
- UNULAUNU, RO-Bukarest (www.unulaunu.ro)

Kuratiert wird die Ausstellung von Kristina Bacht und Çigdem Arsu-Minuth (AIT-ArchitekturSalon) in Zusammenarbeit mit Nils Rostek (Kollektiv A).
Begleitend zur Ausstellung wird es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm geben. Die aktuellen Termine finden Sie jeweils hier oder auf unserer Facebook-Seite.

 

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