Archiv

Nadogradnje. Urbane Selbstregulierung in post-jugoslawischen Städten

Vernissage 26. Januar 2016 | 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer: 27. Januar bis 3. März 2017

Nachdem die Ausstellung "Nadogradnje. Urbane Selbstregulierung in post-jugoslawischen Städten" im letzten Sommer in Köln zu sehen war, kommt sie jetzt im Januar 2017 auch endlich in den Hamburger ArchitekturSalon.
Gezeigt werden großformatige Fotografien von Gregor Theune, der sich mit seiner dokumentarfotografischen Arbeit mit informellen Dachaufbauten im ehemaligen Jugoslawien befasst, die Strategien für eine Resilienz im Wohnungsbau aufzeigen.
Die Fotografien sind ebenfalls in einem Buch erschienen, das die Nadogradnje aus dem Blickwinkel verschiedener Wissenschaftsdisziplinen untersucht.

Mit einer Vernissage am 26. Januar 2017 um 19:30 Uhr wird die Ausstellung feierlich eröffnet.

Programm

Begrüßung durch Kristina Bacht, AIT-ArchitekturSalon und Michael Kraus, M BOOKS.
Einführung in die Ausstellung durch die Herausgeber des Buches "Nadogradnje Urban Self Regulation in Post-Yugoslav Cities"
Gregor Theune und Sven Quadflieg.
Mit einen Vortrag von Prof. Monika Grubbauer, HCU Hafen City Universität Hamburg.
 


Ausstellung JSWD Architekten | "hautnah"



Ausstellungsdauer: 2. Dezember 2016 – 12. Januar 2017

Das Kölner Büro JSWD Architekten besteht seit dem Jahr 2000. Mit einem kleinen Team gestartet, leiten die vier Partner Jürgen Steffens, Olaf Drehsen sowie die Brüder Konstantin und Frederik Jaspert heute ein Büro mit über 90 Mitarbeitern aus 20 Nationen. Die vier stammen vom Rhein und von der Mosel. Alle begannen ihre Architektenlaufbahn an der RWTH Aachen. Die Büros von Günter Behnisch, Schuster Architekten sowie Volkwin Marg (gmp) bildeten prägende Etappen, es folgten Lehrtätigkeiten und die Gründung eigener Büros. JSWD hat in den vergangenen Jahren viele Projekte im Inland und zunehmend im europäischen Ausland verwirklicht – die große Mehrzahl als Ergebnis gewonnener Wettbewerbe.

Das Streben nach konzeptioneller und formaler Klarheit zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bauvorhaben. Die Identität eines jeden Entwurfs entwickelt sich immer aus dem Spezifischen der Situation und dem Anspruch, das Selbstverständnis des Nutzers im Sinne einer Corporate Architecture widerzuspiegeln.

Die Ausstellung „hautnah“ zeigt - bildhaft abstrahiert - Fassadenausschnitte gebauter Projekte. Durch Ortsbezug und genaues Eingehen auf Funktionen und Nutzer entstehen individuelle Lösungen – Häuser mit schützender, intelligenter und effizienter „Haut“, die auch die Geschichte des Bauherrn erzählen soll.

 


BDIA Handbuch-Ausstellung

Vernissage: Donnerstag, 3. November 2016, 18:30 Uhr

Ausstellungsdauer: 4. bis 17. November 2016

Im aktuellen „Handbuch Innenarchitektur 2016/17“ des BDIA werden auch dieses Mal wieder 25 Beispiele zu gelungener Innenarchitektur gezeigt. Ob funktional, wirtschaftlich, luxuriös, nachhaltig, reduziert oder flexibel, es sind Projekte so vielfältig, wie unsere Gesellschaft.
Am 3. November um 18:30 Uhr wird die Ausstellung zum Buch im Hamburger ArchitekturSalon feierlich eröffnet. Im Rahmen der Vernissage werden Peter Joehnk von JOI-Design, Frau Quint von der Stadt Kiel und Herr Meyer von MAV Hamburg vier der Projekte vorstellen.

Die Ausstellung ist bis zum 17. November zu sehen.


ATELIER ST -
"MITTENDRIN"

Vernissage: Dienstag, 27. September 2016, 19:30 Uhr
mit einem Einführungsvortrag von Silvia Schellenberg-Thaut & Sebastian Thaut, Atelier ST (Leipzig)

Ausstellungsdauer: 27. September – 21. Oktober 2016

 

Atelier ST zeigen im Architektursalon Hamburg atmosphärische Portraits ihrer Projekte

Leipzig, den 24.08.2016 | Atelier ST zeigt vom 27.09. bis 21.10.2016 im Architektursalon Hamburg eine besondere Werkschau. Unter dem Titel „Mittendrin“ versetzt die Ausstellung Besucher mittels Film- und Toninstallationen an die Orte der drei präsentierten Bauten: Das „Waldhaus“ im märkischen Kiefernwald, das Wirtschaftsgebäude für den Forstbezirk Eibenstock im Erzgebirge und das Lutherarchiv Eisleben. Eine visuelle und akustische Erlebnisreise zu den „Schauplätzen“ der Projekte.

Vogelgezwitscher, Traktorengeräusche, eine Kirchturmuhr – die Galerie ist erfüllt von atmosphärischen Klängen und Alltagsgeräuschen aus der Umgebung der drei Bauten. Ergänzt wird der raumgreifende Klangteppich durch Filmporträts der Gebäude in ihrer alltäglichen Benutzung. Mit diesen akustischen und visuellen Medien der Architekturvermittlung entführen Atelier ST den Ausstellungsbesucher direkt an die Schauplätze und dokumentieren die Aneignung der Architektur durch ihre Nutzer: Die Jäger und Waldarbeiter des Forstbezirks Eibenstock, die Architekten selbst in ihrem von Kiefern umgebenen Wochenendhaus und die Besucher des im April 2016 eröffneten Lutherarchivs Eisleben, dessen Umbau und Ergänzung Atelier ST als Neubau im Altbau realisierten. Das immersive Erleben wird durch die großformatigen Projektionsflächen befördert, die den Betrachter einladen, sitzend, liegend, oder stehend in die Bild- und Klangwelten einzutauchen.

Silvia Schellenberg-Thaut und Sebastian Thaut haben das Büro Atelier ST 2005 in Leipzig gegründet. Seitdem haben sie sich u.a. mit dem „Waldhaus“ (Klein Köris, 2010), dem Neubau des Wirtschaftsgebäudes Forstbezirk 14 (Eibenstock, 2010) und dem Projekt „Neue Räume in der Scheune“ (Sermuth, 2013) einen Namen gemacht. Im April 2016 wurde das von ihnen sanierte und erweitere Lutherarchiv in Eisleben eröffnet. Im vergangen Jahr erschien bei Mitte/Rand die Monographie „Architektur und Du“.


Zum Filmteaser zur Ausstellung "Mittendrin" bitte hier klicken.





CRAB: PETER COOK AND GAVIN ROBOTHAM …
AND ITS ARCHIGRAM ANTECEDENTS

Vernissage: 2. Juni 2016 | 19:30 Uhr | AIT-ArchitekturSalon Hamburg
mit Sir Peter Cook | Grußwort: Prof. Jörn Walter |
Laudatio: Francesca Ferguson, Berlin   

Ausstellungsdauer 3. Juni - 8. September 2016

 
Nach seiner Schaffenszeit in der Architektengruppe Archigram gründete Sir Peter Cook 2007 gemeinsam mit Gavin Robotham das Londoner Büro CRAB Studio, um ihre experimentellen Ansätze in reale Bauwerke umzusetzen. Der AIT-ArchitekturSalon Hamburg präsentiert in der Werkschau Utopien von Archigram und Projekte von CRAB Studio von 1960 bis heute. Neben zahlreichen Zeichnungen, Skizzen, Modellen sowie großformatigen Arbeiten und Fotografien rekonstruiert die Ausstellung die Atmosphäre des Londoner Büros. Gleichzeitig verwandelt sich der AIT-ArchitekturSalon in Kooperation mit der HCU in ein produktives Arbeitslabor für Nachwuchsarchitekten, die sich mit Fragestellungen zu den Themen „Instant Waterfront“ und „Instant Skyline“ auseinandersetzen werden.

Programm
01/06 | 19:00 Uhr Buchpräsentation (1)
Peter Cook Architecture Workbook

02/06 | 19:30 Uhr Vernissage (2)
CRAB: PETER COOK AND GAVIN ROBOTHAM … and its Archigram antecedents

04/06 | 10-17:00 Uhr ArchitektenKinder
Infant Stadium” (2)

16/06 | 15-18:00 Uhr Präsentation Stegreif (2)
Instant Waterfront

16/06 | 19:00 Uhr EM-Tippkickturnier (2)

23/06 | 19:00 Uhr Mitsommernacht: Vortragsabend (2)
„Architektur und Licht“ zur Sommersonnenwende mit DJ, Drinks uvm.

20/06 | 15-18:00 Uhr Präsentation Stegreif (2)
Instant Skyline

04/08 | 11-14:00 Uhr Abschlusspräsentation der Stegreife (2)

04/08 | 19:00 Uhr "Visiond and Reality" Keylecture von Peter Cook und Podiumsdiskussion mit Peter Cook, Will Alsop, Volkwin Marg und Jan Störmer zum Bauforum von 1985 (3)

 

Veranstaltungsorte
(1) Sautter + Lackmann, Admiralitätstr. 71/72, 20459 Hamburg
(2) AIT-ArchitekturSalon, Bei den Mühren 70, 20457 Hamburg
(3) HCU - Hafencity Universität, Überseeallee 16, 20457 Hamburg


RUINELLI ARCHITETTI -
IM DIALOG MIT DER TRADITION

Vernissage  26. April 2016 | 19:30 Uhr | AIT ArchitekturSalon Hamburg
mit einem Werkvortrag von Armando Ruinelli
 
Ausstellungsdauer 27. April bis 20. Mai 2016
 
Armando Ruinelli setzt auf Tradition und interpretiert diese neu. Seine Architektur spiegelt eine enge Verbundenheit mit seinem Heimatdorf Soglio im Bergell wider, einem italienisch-sprachigen Tal des Kantons Graubünden in der Schweiz. Die Arbeit von Ruinelli Architetti zeugt dabei nicht nur von einem respektvollen Umgang mit bereits existierenden Bautypologien, sondern besticht darüber hinaus durch ihre ausdrucksstarke Formensprache, die dem Wirkungsort ein modernes Gesicht verleiht.
 
In Form von detailreichen Architekturmodellen, Zeichnungen und Skizzenpräsentiert die Ausstellung ausgewählte Projekte des Schweizer Architekturbüros Ruinelli Associati Architetti.
 
Zahlreiche Projekte hat das Büro bereits im Dorf Soglio realisiert. Das Tal in den Schweizer Alpen ist also nicht nur Arbeitssitz, sondern auch zentraler Auftrags- und Ausführungsort für Armando Ruinelli, der seine Heimat als primäre Inspirations- und Reflexionsquelle bezeichnet. Das tiefe Verständnis für den Ort und das vielschichtige Wissen über dessen Geschichte ist die Grundlage für eine einzigartige Architektursprache und setzt Maßstäbe für neues Bauen im Bergell.
 

AIT-Award 2016

Im März / April 2016 | AIT-Award 2016

Vernissage 31. März 2016 
Am 31. März 2016 macht die Ausstellung zum AIT-Award 2016 Station im Hamburger AIT-ArchitekturSalon. Gefeiert wird dies gemeinsam mit der Eröffnung der neuen „LesBar“. 
 
Am 12. Februar wurde in der Kirche St. Katharinen in Hamburg von der achtköpfigen internationalen Jury unter Vorsitz von Jan Störmer (Störmer Murphy and Partners GbR) die besten Arbeiten aus den insgesamt 782 Projekten in zehn Kategorien ausgewählt. Arbeiten aus 36 Ländern sind dieses Jahr für den AIT-Award eingereicht worden, darunter Büros aus Australien, Singapur, China, Japan und den USA. Feierlich geehrt werden die Gewinner bei der Preisverleihung am 16. März 2016 während der Messe Light + Building in Frankfurt und die ausgelobten Projekte im Anschluss auf der AIT-Sonderfläche ausgestellt. Ab dem 31. März werden die prämierten Arbeiten in den AIT-ArchitekturSalons in Hamburg und Köln erneut dem Fachpublikum präsentiert, das sich so von der kreativen Vielfalt der Einreichungen überzeugen kann.
 

www.ait-award.com


 

 Einblicke

Ausstellung des Studiengangs Architektur der hochschule 21 Buxtehude
Ausstellungsdauer: 04. – 24. März 2016

Im Rahmen eines Wahlpflichtkurses haben die angehenden Architekten eine Ausstellung konzipiert, die den Studiengang Architektur DUAL an der hochschule 21 auf unterschiedliche Weise illustriert. Seit 140 Jahren werden an der Hochschule in Buxtehude Architekten ausgebildet. 1875 als klassisches Bau-Technikum gegründet, ab 1971 Fachhochschule, hat sich die hochschule 21 seit 2005 als staatlich anerkannte private Hochschule etabliert.

Bislang einzigartig in Niedersachsen: Der Studiengang Architektur DUAL an der hochschule 21 ist als achtsemestriger Bachelor-Studiengang mit Kammerbefähigung aufgebaut und qualifiziert für ein aufbauendes Masterstudium. Die Studierenden erlernen in einem quartalsweisen Rhythmus im Wechsel von Hochschule und Praxis die Grundlagen des Architektenberufs. Während der Praxisphasen sind sie in Architektur- und Planungsbüros tätig.

Die Ausstellung vermittelt anhand einer Auswahl von Studienarbeiten der letzten Jahre einen Einblick in die hohe Qualität der Ausbildung von Architekten an der hochschule 21. Gezeigt werden unter anderem Entwurfszeichnungen, CAD, Modellbau, Freihandzeichnungen,  Grundrisse,  Haus- und Bachelorarbeiten sowie Skizzen und Bilder, die während Exkursionen entstanden sind. Außerdem werden das Curriculum und Lehrende des Studienganges Architektur DUAL vorgestellt. 


 RAUMKONZEPTE

AUSSTELLUNG DER ABSCHLUSSARBEITEN JUNGER DESIGNER
Ausstellungsdauer: 05. – 18. Februar 2016

Die Schnittmenge von architektonischen und designorientierten Fragen steht im Zentrum des Studiengangs Raumkonzept und Design an der AMD Akademie Mode & Design / Fachbereich Design der Hochschule Fresenius. In der Einordnung zwischen Gegenwart und Zukunft steht grundsätzlich die Frage nach dem Entwurf und dessen Erleben durch den Menschen im Zentrum eines künstlerisch-konzeptionellen Blickwinkels. In zukunftsorientierter Perspektive setzt der Studiengang auf Antworten der stetigen Veränderungen unserer Lebens- und Arbeitswelt.

Absolventen gehen Ihren Weg in die Zukunft. Der AIT-ArchitekturSalon Hamburg zeigt die Abschlussarbeiten junger Designer des Studiengangs Raumkonzept und Design (B.A.). Nicht die Inhalte einzelner Abschlussarbeiten stehen hier im Zentrum der Ausstellung, sondern vielmehr die gestalterische Entwicklung eines übergeordneten Leitgedankens im Raum. 

Die Schnittmenge von architektonischen und designorientierten Fragen steht im Zentrum des Studiengangs Raumkonzept und Design an der AMD Akademie Mode & Design / Fachbereich Design der Hochschule Fresenius.

Angesiedelt in der komplexen Schnittmenge der Einzeldisziplinen von Innenarchitektur, Szenografie, Produktdesign und Architektur lenkt der Studiengang den Blick einerseits auf die maßstabsübergreifenden Phänomene von Innenraum, Objekt und ortsungebundenem Raum und anderseits auf das Verständnis von künstlerisch, experimentellem Entwurf versus analytisch, konzeptioneller Gestaltung.

In der Einordnung zwischen Gegenwart und Zukunft steht grundsätzlich die Frage nach dem Entwurf und dessen Erleben durch den Menschen im Zentrum eines künstlerisch-konzeptionellen Blickwinkels: Ausstellung, Retail, Office, Messearchitektur, Bu_hnenbild und freie Installation. In zukunftsorientierter Perspektive setzt der Studiengang auf Antworten der stetigen Veränderungen unserer Lebens- und Arbeitswelt: Mediale Räume, Räume der Mobilität und Räume der Kommunikation. 

Leitung Ausstellungsgestaltung: Prof. Stephan Exsternbrink und Dipl.-Des. Sandra Leister

Exponate: Janin Berlin, Sophia Berner, Luisa Boisserée, Mikki Butz, Joanna Eichhorn, Britt-Moniq Etzelsberger, Nora-Kristine Krüger, Malte Kugel, Jennifer-Joy Melcher, Madeline Merten, Alexandra Mogilewskaja, Maryam Noshiravani, Issam Othmen, Jennifer Rahn, Marianne Schmitt, Katja Schüning, Christina Seifert, Marie Stawicki, Ngoc-Tram Tu und Aranzazu Wenckstern 


 AFFORDABLE LIVING | BEZAHLBARES WOHNEN

Ausstellungsdauer: 11. Dezmber 2015 – 28. Januar 2016

Das Stichwort „Wohnen für alle“ fasst die Bemühungen um bedarfsgerechtes, bezahlbares und qualitätsvolles Wohnen. Dabei geht es neben der Reduktion von Baukosten vor allem auch um die Optimierung von Kosten und Nutzen – und damit um eine nachhaltige Steigerung des Wohnwerts. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten neue Lösungsansätze zu finden und konzeptuellen Wohnraum im urbanen Kontext abseits des Maitstreams zu schaffen.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Die stetig ansteigenden Mieten in den Ballungszentren entwickeln sich jedoch konträr dazu. Damit rückt die Schaffung von erschwinglichem Wohnraum immer deutlicher in den Fokus moderner Stadtplanung: Das Stichwort „Wohnen für alle“ fasst die Bemühungen um bedarfsgerechtes, bezahlbares und qualitätsvolles Wohnen. Dabei geht es neben der Reduktion von Baukosten vor allem auch um die Optimierung von Kosten und Nutzen – und damit um eine nachhaltige Steigerung des Wohnwerts. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten neue Lösungsansätze zu finden, die den wirtschaftlichen Möglichkeiten ihrer Nutzer angemessen sind. Die Schaffung von konzeptuellem Wohnraum im urbanen Kontext abseits des Mainstreams durch Nachverdichtung, Umnutzung und Sanierung sind dafür Grundvorrraussetzung.

Die Schau baut auf der von Klaus Dömer, Hans Drexler und Joachim Schultz-Granberg herausgegeben Publikation „Affordable Living - Housing for everyone“ (2014 im Jovis-Verlag erschienen) auf. Anhand beispielhafter Bauten internationaler Architekturbüros, wie Gaupenraub +/- Architekten, Lacaton & Vassal Architects oder Urbanus veranschaulicht die Ausstellung welche Probleme, Potentiale und Abhängigkeiten verschiedene Ansätze mit sich bringen und wie sich diese auf die Lebenswirklichkeit auswirken.

Buchverkauf während der Öffnungszeiten im AIT-ArchitekturSalon Hamburg. 

In der Ausstellung werden Arbeiten gezeigt von:
BeL Associates | Capol | Dietmar Feichtinger Architekten | Druot, Lacaton & Vassal | Gaupenraub +/- | Haerle Hubacher Architekten | Lacaton & Vassal | nArchitects | Pasel.Künzel Architects | Ryue Nishizawa | Splitterwerk | Tegnestuen Vandkunsten | Tanglan | Urbanus  


 REFUGEES WELCOME

ARCHITEKTUR DES ANKOMMENS – GEMEINSAM WOHNEN STATT NOTDÜRFTIG UNTERKOMMEN
Was können Architektur und Stadtplanung räumlich, gesellschaftlich und sozial leisten?
Ausstellungsdauer: 12. November – 05. Dezember 2015

Täglich machen sich Menschen auf den beschwerlichen Weg nach Europa und nach Deutschland – auf der Flucht vor Gewalt, Hunger, Verfolgung, Armut und Naturkatastrophen. Wem es gelingt, die Grenzen zu überwinden, wird meist erst einmal in überfüllten Notunterkünften an der Peripherie der Städte untergebracht, ohne gesicherten Aufenthaltsstatus und ohne Chance auf eine gesellschaftliche Integration. 

Zwar scheint auf den ersten Blick zunächst einmal die Unterbringung der Neuankömmlinge Priorität zu haben, doch ebenso wichtig ist deren Integration in die Gesellschaft und die Möglichkeit, sich hier ein neues Leben aufzubauen. Doch die temporären Massenunterkünfte in Messe- und Sporthallen oder in Form von Container- und Zeltdörfern sind keine Dauerlösung. Dringend notwendig sind langfristige Wohn- und Lebensformen für die Neuankömmlinge im Zentrum der Städte, in der Mitte der Gesellschaft: Gefordert sind konkrete architektonische Wohnkonzepte für innovative und prototypische Formen des Wohnens. 

Nie war die Notwendigkeit für integrative und gemeinschaftliche Lebensformen, sowohl architektonisch als auch städtebaulich, so groß wie heute. Lösungsansätze im Wohnungsbau als auch im urbanen Kontext, die eine Integration und Vernetzung der Neuankömmlinge gewährleisten und die Möglichkeit auf eine neue Heimat eröffnen, müssen entwickelt werden. 

Die Umnutzung und der Ausbau von leerstehenden Büroflächen, das Überdenken des sozialen Wohnungsbaus, die Entwicklung von neuen Wohnformen sowie konzeptueller Lösungsansätze für Architektur und Städtebau sind gefragt. Nur eine Architektur, die einlädt anzukommen und zu bleiben, ermöglicht ein interkulturelles und friedliches Zusammenleben.

Was können Architektur und Stadtplanung leisten: städtebaulich, gesellschaftlich und sozial?

Dieser und weiteren Fragen stellen sich unsere Diskussionsteilnehmer.


 Tatiana Bilbao. Architecture under construction

Ausstellungsdauer: 11. September bis 30. Oktober 2015
Vernissage: 10. September 2015 | 19:30 Uhr mit einem Werkvortag von David Vaner (Büropartner bei Tatiana Bilbao S.C.)
 
PRESSEMITTEILUNG Hamburg, den 1. September 2015

Mit der Ausstellung „Tatiana Bilbao. Architecture under construction“ zeigt der AIT‐ArchitekturSalon Hamburg ab dem 11. September 2015 eine beeindruckende Rauminstallation aus Holz und gibt damit und ausgewählten Fotografien einen Einblick in den architektonischen Schaffensprozess in Mexiko..

Baustellen sind laut und dreckig, sie folgen meist einer besonderen Dynamik mit eigenen Regeln. Während in Ausstellungen normalerweise fertig gestellte Bauten auf glänzenden Fotos gezeigt werden, konzentriert sich die Ausstellung „Architecture under construction“ des mexikanischen Architekturbüros Tatiana Bilbao S.C. ausschließlich auf Arbeitsprozesse verschiedener Projekte und deren soziale Verankerung im örtlichen Kontext.

Seit Tatiana Bilbao 2008 nach Ideen des mexikanischen Künstlers Gabriel Orozco dessen Ferienhaus entworfen hat, liegt ihr Fokus als Architektin darauf, „herauszufinden, wie vor Ort gebaut werden kann.“. Da erscheint es nur logisch, dass ihre Ausstellung den Titel „under construction“ trägt und auch hier die Bauprozesse im Fokus stehen. Dass für das Architekturbüro stets der Ablauf der Ausführung und der Austausch mit den Beteiligten im Vordergrund stehen, wird dabei deutlich. Die nachhaltige und intensive Auseinandersetzung mit regionalen Materialien und den unterschiedlicher Bauprozessen vor Ort bestimmt die Arbeitsweise des Büros.

Die Architekten des Büros Tatiana Bilbao S.C. verbildlichen in der Ausstellung, die am 10. September im ArchitekturSalon Hamburg eröffnet wird, den Arbeitsprozess und das Endprodukt. Um den intensiven und chaotischen Schaffensprozess darzustellen, haben die Büropartner Tatiana Bilbao, ihre Schwester Catia Bilbao und David Vaner in den AIT‐ArchitekturSalon eine raumfüllende Installation aus Holz aus einer typischen mexikanischen Betonschalung in den Ausstellungsraum eingezogen, die als Dach oder als horizontaler Raumteiler betrachtet werden kann. Sie besteht aus einer Holzkonstruktion, wie sie auf mexikanischen Baustellen für Betonschalungen verwendet wird. Die dafür verbauten Teile stammen von originalen Bauplätzen. Auf der Konstruktion – gewissermaßen über dem chaotisch anmutenden Herstellungsprozess – thront das Betonmodell als Symbol für das fertig gestellte architektonische Objekt.
 
Erstmals wurde die außergewöhnliche Ausstellung 2013 in der Architektur Galerie Berlin gezeigt. Nachdem die Ausstellung im Frühjahr 2015 erfolgreich im Kölner AIT‐ArchitekturSalon zu sehen war, wird sie nun im Hamburg ArchitekturSalon präsentiert.
 
Ausstellung: Tatiana Bilbao. Architecture under construction
Vernissage: 10. September 2015 | 19:30 Uhr
mit einem Vortag von David Vaner (Büropartner bei Tatiana Bilbao S.C.)
 
Im Kontext | Architektur im Film:  29.Oktober 2015 | 19:30 Uhr
Gezeigt wird die Ausstellungsdokumentation „La Ruta del Peregrino” von Christian Manzutto, Mexico 2012. Mit einer Einführung von David Vaner (Büropartner bei Tatiana Bilbao S.C.).
 
Pressebild: David Vaner – Tatiana Bilbao S.C.

 52 Wochen 52 Städte – Fotografien von Iwan Baan

Fotografien von Iwan Baan

52 Wochen 52 Städte – Fotografien von Iwan Baan | Eine Ausstellung des Marta Herford

Ausstellungsdauer: 09. Juli – 28. August 2015

Zwischen Reisetagebuch und Dokumentation bewegen sich die Fotografien von Iwan Baan, die einen Blick über die meist kühl inszenierte Architekturfotografie hinauswerfen und den Fokus auf deren sozialen Kontext legen. Es sind einfühlsame Begegnungen mit ebenso alltäglichen wie ungewöhnlichen Orten überall auf dem Globus, die Iwan Baan zu einem engagierten Kommentar der menschlichen (Über-)Lebensstrategien verdichtet. 52 Wochen lang begab sich er sich auf eine außergewöhnliche Reise und besuchte zahlreiche Orte, deren persönliche Geschichte er in seinen Fotografien erzählt. So wurde beispielsweise seine Dokumentation eines 45-stöckigen, unvollendeten Wolkenkratzers in Caracas, in dem rund 750 Familien „extra-legal“ in einem „vertikalen Slum“ wohnen, zu einem der bekanntesten Projekte des Fotografen.

Zur Ausstellung ist im Kehrer Verlag, Heidelberg ein Katalog erschienen: 52 Weeks, 52 Cities - Iwan Baan, Roland Nachtigäller, Jörg Häntzschel


 João Filgueiras Lima ‐ Lelé

A Culture of Materials and the Art of Production

Eine Ausstellung entwickelt vom Museu da Casa Brasileira, São Paulo in Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der TU‐Delft.
Kuratorenteam Giancarlo Latorraca (MCB) und Max Risselada (TU‐Delft)

Ausstellungsdauer: 17. April – 11. Juni 2015

Im April läuft im Hamburger AIT‐ArchitekturSalon die Ausstellung João Filgueiras Lima – Lelé.

Die Karriere des brasilianischen Architekten João da Gama Filgueiras Lima (Lelé) begann Ende der 1950er‐Jahre, nachdem er sein Architekturstudium an der Escola de Belas Artes (School of Fine Arts) in Rio de Janeiro erfolgreich abgeschlossen hatte. In enger Zusammenarbeit mit Lucio Costa und Oscar Niemeyer war er am Aufbau Brasilias, der neuen Hauptstadt Brasiliens, beteiligt. Lelés Beitrag konzentrierte sich hauptsächlich auf die Entwicklung experimenteller Bausysteme aus Stahlbeton und darauf, den Anforderungen dieser rasant wachsenden Stadt zu entsprechen. Bereits in den 1960er‐Jahren widmete er sich den ersten sozialen Bauprojekten. Während seiner 40‐jährigen Schaffensphase verfolgte er eine Architektur, die stets auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner zugeschnitten war. Auch in der Zeit der Militärdiktatur setzte er seine Bemühungen fort, seine architektonische Sprache mit industriell gefertigten Bauteilen in Beton und Stahlbeton umzusetzen. Ab den späten 1970er‐Jahren, in Zeiten einsetzender politischer Veränderungen, realisierte Lelé auch in Favelas zahlreiche staatliche Einrichtungen wie Gesundheitszentren, Krankenhäuser und Schulen sowie Infrastrukturprojekte wie Busstationen, Fußgängerbrücken und Abwassersysteme. In vielen Fällen war Lelé nicht nur für das Design, sondern auch für die Durchführung der Baumaßnahmen verantwortlich. Eigens zu diesem Zweck wurden Baufirmen gegründet, die die benötigten Komponenten industriell herstellten. Lelés Suche nach der Möglichkeit, ein Maximum an Qualität mit einem Minimum an Aufwand zu erreichen, gipfelte in einer Architektur, die als „entspannte Intensität“ umschrieben werden kann. Diese Herangehensweise an die Architektur wurde vom Museu de Casa Brasileira in São Paulo in Zusammenarbeit mit der Architekturfakultät der TU‐Delft in der Ausstellung „Arquitetura de Lelé: fábrica e invenção“ zusammengefasst. Kuratiert wurde die Werkschau von Giancarlo Latorraca, Technischer Director des Museums und Prof. Max Risselada der TU‐Delft. Die Präsentation konzentriert sich auf die Fußgängerbrücken in der Stadt Salvador, die den Menschen den Zugang an das öffentliche Verkehrsnetz ermöglichen und gleichzeitig die Stadtteile miteinander verbindet, die sonst durch stark befahrene Straßen voneinander getrennt werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind die richtungsweisenden Planungen und Realisierungen einer Reihe von Krankenhäusern und Reha‐Zentren für Menschen mit Behinderung im Nordosten Brasiliens sowie der Schaffung der dafür notwendigen Produktionsketten unter der Schirmherrschaft Sarah Kubitscheks. Erstmals wurde die beeindruckende Ausstellung 2010 im Museu da Casa Brasileira in São Paulo gezeigt. Das ehemalige NAi in Rotterdam präsentierte 2012 eine überarbeitete Fassung, für die neue Modelle an der Architekturfakultät in Delft hergestellt wurden. Als Co‐Kurator wirkte Jorn Konijn bei dieser Ausstellung mit. Vom 17. April bis 11. Juni 2015 wird die Werkschau nun im Hamburger AIT‐ArchitekturSalon zu sehen sein, nachdem sie Anfang des Jahres im AIT‐ArchitekturSalon Köln Station machte. Die Ausstellung wird am 16. April 2015 um 19.30 Uhr im AIT‐ArchitekturSalon Hamburg eröffnet. Im Rahmen der Vernissage findet ein Kuratorengespräch zwischen Prof. Max Risselada (TU‐Delft) und Jorn Konijn (freier Kurator) statt. Der Abend wird abgerundet mit brasilianischer Musik – der Kurator Jorn Konijn legt auf – und brasilianischen Snacks.

Pressebild: Sarah Kubitchek Chain – Children revalidation centre, Lago Norte, Brasilia 1997‐98 (Foto: Nelson Kon)


 Raumkonzepte | 22 Designer auf dem Weg in die Zukunft

Studiengang Raumkonzept und Design (B.A.) – Ausstellung der Abschlussarbeiten junger Designer

Ausstellungsdauer 11.02. - 26.02.2015

Der Raum als Bedeutungsträger steht im Zentrum des Studiengangs Raumkonzept und Design (B.A.) an der AMD Akademie Mode & Design / Fachbereich Design der Hochschule Fresenius. Angesiedelt in der komplexen Schnittmenge der Einzeldisziplinen von Innenarchitektur, Szenografie, Produktdesign und Architektur lenkt der Studiengang den Blick einerseits auf die maßstabsübergreifenden Phänomene von Innenraum, Objekt und ortsungebundenem Raum und anderseits auf das Verständnis von künstlerisch, experimentellem Entwurf versus analytisch, konzeptioneller Gestaltung. In der Einordnung zwischen Gegenwart und Zukunft steht grundsätzlich die Frage nach dem Entwurf und dessen Erleben durch den Menschen im Zentrum eines künstlerisch-konzeptionellen Blickwinkels: Ausstellung, Retail, Messearchitektur, Bühnenbild und freie Installation. In zukunftsorientierter Perspektive setzt der Studiengang Raumkonzept und Design (B.A.) auf Antworten der stetigen Veränderungen unserer Lebens- und Arbeitswelt: Mediale Räume, Räume der Mobilität und Räume der Kommunikation.


"This is modern" Deutsche Werkbund Ausstellung

Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag den 20.11.2014 im AIT ArchitekturSalon Hamburg, 19.30 Uhr

Eine Ausstellung zur Fragestellung heutiger moderner Architektur und Gestaltung:

22 in der öffentlichen Rezeption besonders präsente Architekturbüros aus Deutschland wurden gebeten, ihre Position und Haltu ng in einer Entwurfsaufgabe darzulegen. Die Aufgabe bestand in einer Auseinande rsetzung mit dem Deutschen Pavillon in Venedig, dessen Abriss vor einigen Jahr en vom Präsidenten der Bundesarchitektenkammer gefordert wurde. Gedanklich wurde jetzt das Gebäude als baufällig eingestuft und den Architekten so die Möglichkeit eines Neubaus an gleicher Stelle eingeräumt. Die Frage nach den Grundlagen der heutigen Architek tur verbindet sich hier mit der Frage nach dem Erkenntnisgewinn von 100 Jahren Mode rne in der Suche nach einer angemessenen Haltung im eigenen architektonis chen Schaffen, nach dem Selbstverständnis und – der Werkbund ist dem Diszip linen Übergreifenden verpflichtet – der Einbindung des eigenen Schaffens in den Kontext weiterer Gestaltungsaufgaben.

 

(un)gebaut ambivalent / (un)built ambivalence

Die Architektur von Titus Bernhard Architekten stand bislang vor allem für hochwertige Villen und exklusive Architekturen, die vielfach ausgezeichnet wurden. Dass es im Schaffen von Titus Bernhard eine andere Seite gibt, eine ausgeprägte gesellschaftliche Verantwortung und eine intensive Auseinandersetzung mit strukturellen Themen im Kontext der architektonischen Aufgabe wird in dieser Ausstellung an Hand ausgewählter Projekte dargestellt. Sie belegen zum einen die hohe handwerkliche und ästhetische Qualität seiner zahlreichen Projekte, geben aber auch einen Ausblick auf das enorme Spektrum neuer Bauaufgaben, die die typische konzeptionelle Stärke und die gestalterische Kraft im Werk von Titus Bernhard aufzeigen.

STATEMENT TITUS BERNHARD:

Die Ausstellung (un)gebaut ambivalent entsteht aus einerPhase desstrukturellen Umbruchs und der inhaltlichen Neuorientierungim Büro. Der Titel der Ausstellung steht zunächst programmatischfür Rückblick, Gegenwart und Vorschau. Vor allem verweister auf eine intensive Auseinandersetzung mit übergeordnetenessenziellen Themen, die mich in der Tiefe wirklichinteressieren auf dem Weg zu Authentizität und eigenenAusdrucksformen: Das Spannungsfeld, einerseits zu praktizierenmit hohem handwerklichen und ästhetischenAnspruch, andererseits die Frage nach der gesellschaftlichenRelevanz, der sozialen Verantwortung und – auch unabhängigvon konkreten Bauaufgaben oder deren Realisierung– gestalterische Strategien. Wir sehen in dieser Erweiterung in thematischer, konzeptionellerund struktureller Hinsicht die große Herausforderungdes Büros für die Zukunft. Titus Bernhard Architekten standbislang vor allem für hochkarätige Villen und exklusiveArchitektur. Viele ausgezeichnete Häuser entstanden so undverschließen sich nach Ihrer Fertigstellung der Öffentlichkeit,können neben ihren Bewohnern nur noch von wenigenerlebt werden. Dass es eine andere Seite gibt, eine dem Menschen zugewandteHaltung, zudem das Bedürfnis, einer breiterenÖffentlichkeit die wunderbare Welt der Architektur näherzu bringen, eine Beschäftigung mit strukturellen Themen –der jeweiligen architektonischen Aufgabe übergeordnet –,eine intensive Auseinandersetzung mit Leitmotiven, sollenausgewählte Projekte dieser Ausstellung exemplarischzum Ausdruck bringen. Die Ambivalenz dieser Themen, d.h. realisierte Architektur (primär hochwertiger Wohnungsbau) versus oftmals unrealisierterProjekte (größtenteils Wettbewerbsbeiträge) mitausgeprägten Leitgedanken, ist sowohl gleichwertiger Partunserer kreativen Arbeit und eines reichen Spektrums anAufgaben als auch Teil einer persönlichen intensiven Auseinandersetzung,die heute kontinuierlich die Arbeit des Büros begleitet. In der Ausstellung und im neuen Katalog zeigen wir zahlreiche,den meisten bislang unbekannte Projekte und gebeneinen Ausblick auf das enorme Spektrum unserer Ideen.Die Maßstäbe ändern sich und wir beweisen, dass wir auchgroße, komplexe Bauaufgaben lösen und realisieren. Lag der Fokus in unserer ersten Ausstellung 2004 in der Entwicklung von einer aus der Klassischen Moderne hergeleitetenArchitektur hin zu Fragen der Materialität und dersinnlichen Wahrnehmung, zeigt diese Ausstellung beiAedes, dass sequenzielle, morphologische und prozesshafteThemen bei kleinen wie großen Projekten im Vordergrund stehen und wie wir mit diesen Ansätzen ein breiteresSpektrum an Aufgaben konzeptionell strukturieren undbaulich umsetzen. Titus Bernhard  

 

Anmeldung an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 

Ausstellungsdauer: 08. August - 25. September 2014

 


AIT AWARD 2014

 

AIT-Award 2014 – Preisverleihung auf der Messe Light + Building | Frankfurt am Main

573 Projekte, 373 Büros, 42 Nominierungen, 22 Nationen und 10 Juroren – der AIT-Award 2014 spricht mit seinen Zahlen für sich und wurde bei einer feierlichen Preisverleihung gewürdigt. Im Rahmen der Messe Light+ Building in Frankfurt am Main erhielten die Sieger des weltweit ausgeschriebenen Architektur-Preises am 2. April 2014 ihre Auszeichnungen und Urkunden.

Mit dem Ziel die besten Projekte im Bereich Architektur und Innenraum weltweit zu küren, wurde in diesem Jahr der AIT-Award zum zweiten Mal ausgelobt und konnte an den großen Erfolg von 2012 anknüpfen. Eine hochkarätig besetzte Jury beurteilte bereits im März die rund 600 eingereichten Projekte von 373 Büros. Die 8 Kategorien reichten dabei von Öffentlichen Bauten bis zu Luxury Interior. Das Ergebnis war eine internationale Auswahl von 42 Nominierungen. Die Preisverleihung des AIT-Awards fand am 2. April 2014 im Kongresszentrum der Frankfurter Messe statt. Nach der Laudatio von Iris Jeglitza-Moshage, Senior Vice President der Messe Frankfurt Exhibition GmbH, eröffnete Petra Stephan als Chefredakteurin der Zeitschrift AIT gemeinsam mit den Juroren Sigrun Musa (INDEX Architekten, Frankfurt am Main), Roger Riewe (Riegler Riewe Architekten, Graz), Prof. Jörg Friedrich (pfp architekten bda, Hamburg), Joachim Zerfass (Dorma GmbH + Co. KG, Ennepetal), Kay Berges (Gira Giersiepen GmbH, Radevormwald) sowie Markus Olesch (Occhio GmbH, München) die Award-Verleihung.

Prof. Jörg Friedrich sprach in seiner Rede als Vertreter der Juroren zu den Gästen und unterstrich noch einmal die Bedeutung und den großen Wert der einzelnen Auszeichnungen in den acht Einzelkategorien des AIT-Awards. Im Anschluss übernahm Kristina Bacht (Verlagsleiterin GKT) die Moderation und präsentierte die Gewinner des AIT-Awards 2014.

Mit gleich drei Preisen (1. Platz | Hotel/Restaurants, 2. Platz | Sport / Leisure, 3. Platz | Living/ Housing) wurde das Büro RCR Arquitectes aus Spanien ausgezeichnet. Carme Pigem, Mitbegründerin des Büros, nahm die Auszeichnungen persönlich entgegen und erweiterte das Rahmenprogramm der Preisverleihung mit einem Werkvortrag. Mehrere hundert Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, darunter die Inhaber und Mitarbeiter von rund 30 Büros aus Dänemark, Spanien und Deutschland, die die Urkunden persönlich entgegen nahmen.

„Insbesondere für uns als junges und regional verwurzeltes Büro ist die Würdigung unserer Arbeit in einem internationalen Maßstab von großer Bedeutung und wir hoffen, dass wir in Zukunft darauf aufbauen können. Beeindruckend auch die Dichte von hochkarätigen Büros und Projekten. Vielen Dank für die tolle Veranstaltung.“ Zitat: FORMAT ELF ARCHITEKTEN

Die baukulturell hoch engagierten Industrieunternehmen Dorma, Gira und Occhio unterstützten gemeinsam mit der Messe Frankfurt bereits zum zweiten Mal Award, Ausstellung und Preisverleihung. AUSSTELLUNG / VERÖFFENTLICHUNG Um dem Erfolg des AIT-Awards auch im zweiten Jahr seiner Durchführung gerecht zu werden, findet eine Ausstellung mit allen nominierten Projekten in den AIT ArchitekturSalons in Köln und Hamburg statt.

Mit einigen Sonderveranstaltungen und Vernissagen wird so die Bandbreite des AIT-Awards, nachdem sie in dieser Form bereits auf der Messe Light+Building gezeigt wurde, der Öffentlichkeit präsentiert. Im AIT ArchitekturSalon Köln ist die Ausstellung vom 10.04.2014 bis 02.06.2014 zusehen. Im Anschluss wird die Ausstellung im AIT ArchitekturSalon Hamburg vom 05.06.2014 bis zum 17.07.2014 gezeigt werden.

KATEGORIEN
1. Wohnen Einfamilienhäuser, privater und öffentlicher Geschosswohnungsbau
2. Hotel / Gastronomie Hotels, Restaurants, Cafés, Bistros, Bars, Kantinen
3. Retail / Messe Shopkonzepte, Läden, Kaufhäuser, Shopping Center, Ausstellungsräume, Showroom, Messestände
4. Büro / Verwaltung Bürogebäude, Verwaltungsbauten, Banken, Versicherungen, Behörden, Konferenz- und Kongresszentren, Studios
5. Gesundheit / Pflege Arztpraxen, Gesundheitscenter, Krankenhäuser, Pflegeheime
6. Sport / Freizeit Fitnessstudios, Spa- und Wellnessbereiche, Sporthallen, Sportclubs, Skichancen, Radsporthallen, Stadien, Schwimmbäder
7. Öffentliche Bauten / Bildung Konzerthallen, Bibliotheken, Museen, Vorführungsräume, Theater, Opern, Kindertagesstätten, Schulen, Universitäten, Hochschulen
8. Industrie / Gewerbe Gewerbeparks, Lagerhäuser, Fabriken
 
JURYMITGLIEDER
Almut Grüntuch Ernst, Grüntuch Ernst Architekten, DE-Berlin
Prof. Jörg Friedrich, pfp architekten bda, DE-Hamburg
Barbara Holzer, Holzer Kobler Architekturen, CH-Zürich
Stefan Marte, marte.marte architekten, AT-Weiler
Sigrun Musa, INDEX Architekten, DE-Frankfurt am Main
Roger Riewe, Riegler Riewe Architekten, AT-Graz
Jacob van Rijs, MVRDV, NL-Rotterdam
Kay Berges, Gira Giersiepen GmbH & Co. KG, DE-Radevormwald
Markus Olesch, Occhio GmbH, DE-München
Joachim Zerfass, Dorma GmbH, DE-Ennepetal



Ausstellungsdauer:

Ausstellungsdauer: 12.06.2014 - 17.07.2014


Ausstellung "BKULT Featuring Van Bo Le-Mentzel: Konstruieren statt Konsumieren"
Vernissae zur Ausstellung | 06. März 2014 | 19:30 Uhr


BKULT ist ein Onlineforum für Architektur, das 2012 von Ilka & Andreas Ruby gegründet wurde. Alle drei Wochen stellt BKULT eine provokante Ja/Nein-Frage — z. B. „Ist billiger schöner?“, „Brauchen wir weniger Denkmalschutz?“ oder „Schließen sich Energiewende und bezahlbares Wohnen aus?“ Dazu positionieren sich Persönlichkeiten aus Architektur, Politik und Wissenschaft in streitbaren Statements, die wiederum andere zum Debattieren provozieren. Mit dieser Ausstellung verwandelt BKULT den AIT ArchitekturSalon Hamburg in eine Diskurslounge und präsentiert das kontroverse Projekt Hartz IV Möbel des Berliner Sozialaktivisten Van Bo Le-Mentzel. Der ausgebildete Architekt entwirft von modernen Klassikern inspirierte Möbel und stellt die Bauanleitungen dafür ins Internet. So kann sich jeder Möbel nachbauen, die so sind wie vom Bauhaus einst intendiert: schön, praktisch und gnadenlos günstig.

06.03.2014 | 19:30 Uhr | Vernissage BKULT featuring Van Bo Le-Mentzel: Konstruieren statt Konsumieren! Vortrag und Diskussion mit Van Bo Le-Mentzel(Hartz-IV-Möbel, Berlin) und der BKULT-Redaktion
 

15. März 2014 | 11-18 Uhr | Hartz-IV-Möbelbauworkshop mit Pedro Moraes. Anmeldung unter:

20. März 2014 | 19:30 Uhr | Bkult-Debatte mit Gastredakteur Christoph Twickel, Hamburg, und Gästen zum Thema: "Brauchen wir einen Gebäude-TÜV?"

Weitere Informationen: www.ait-architektursalon.de  | www.bkult.de

Weitere Informationen:
www.ait-architektursalon.de

www.bkult.de

 


GUGA CHILDREN’S THEATRE
Vernissae zur Ausstellung l 31. Januar 2014 l 19:30 Uhr

Guga Children’s Theater Guga S’Thebe ist ein Kulturzentrum, welches nach Ende der Apartheid in den 1990er Jahren in Langa - dem ältesten Township Kapstadts - entstanden ist. Es zieht gleichermaßen anwohnende Kinder und Jugendliche, lokale Künstler, als auch internationale Touristen an. Für die Gemeinschaft Langas ist Guga S’Thebe eine einzigartige Chance, ihre Kunst und Kultur in einem internationalen Dialog zu erfahren. Es gibt kunsthandwerkliche Workshops und einen regelmäßigen Markt, bei dem die selbsthergestellten Produkte verkauft werden. Für die zahlreichen Musik-, Tanz- und Theateraktivitäten gibt es Proberäume und ein außenliegendes kleines Amphitheater. Im Laufe der Jahre hat sich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die von lokalen Lehrern und Künstlern unterrichtet werden, zu einem Schwerpunkt des Kulturzentrums entwickelt. Das Kulturzentrum ist das Herz des urbanen Townships und braucht dringend eine Erweiterung für Kinder- und Jugendbildungsarbeit, die nun mit dem Guga Children´s Theatre geschaffen wird. Es soll ein Ort entstehen, der außerhalb der Schule und abseits von oft schwierigen Verhältnissen zu Hause, Raum für gemeinsames Lernen, Musizieren, Kreativität, Betreuung, Verpflegung und Bildung bietet. Gemeinsam mit den späteren Nutzern und in Kooperation mit den AIT ArchitekturSalons entwerfen, planen und bauen Studierende des Fachbereichs Architektur der Hochschulen PBSA Düsseldorf, RWTH Aachen, Georgia Tech Atlanta, UCT Kapstadt und der südafrikanischen Architektin Carin Smuts das Theaterhaus als Erweiterung des Guga S’Thebe Kulturzentrums. Eine Kombination aus kleinen Einzelräumen für das Lernen in kleineren Gruppen bis hin zu einem großen Multifunktionsraum für Tanz und Musik, für Proben und Aufführungen, soll das Angebot in Langa erweitern und nachhaltig stimulieren. In einem Studierenden-Workshop mit Carin Smuts im März 2013 gewannen die Studierenden einen ersten Einblick in das Leben im Township Langa und was ein Kulturzentrum dort leisten muss. Der Entwurf nahm Gestalt an. Im Juli 2013 reisten die ersten Studierendengruppen der drei Universitäten nach Kapstadt, um mit der Realisierung zu beginnen. Das „Department for Arts and Culture“ der Stadt Kapstadt unterstützt das Projekt mit Material und lokalen Helfern.
 

Vernissage 31.01.2014 | 19:30 Uhr

Referent: Martin Rauch | LEHM TON ERDE | Schlins - Österreich


 


„Zuhause auf Zeit“ - 12 international renommierte Architekten gestalten die Innenräume des Ronald McDonald Hauses in Hamburg-Altona

 
Im Sommer 2014 öffnet in Hamburg auf dem Gelände des Altonaer Kinderkrankenhauses (AKK) ein neuer Gebäudekomplex. Im Erdgeschoß entsteht eine neuartige, 1.000 Quadratmeter große Cafeteria nach dem Cook- und Serve-Verfahren: frisch, kindgerecht und förderlich für den Heilungsprozess, hierzu dient auch die Terrasse mit Zugang ins Grüne – ein weiterer Schritt in Richtung „Green Hospital“. Im darüber liegenden Stockwerk wird das neue Ronald McDonald Haus mit Oase untergebracht, deren Innenräume zu einem architektonischen Highlight werden. Das Ronald McDonald Haus mit seinen elf Apartments soll von Familienangehörigen der im Altonaer Kinderkrankenhaus behandelten schwer kranken Kindern genutzt werden und während der oft langwierigen Aufenthalte ein „Zuhause auf Zeit“ bieten. Die „Oase“ richtet sich insbesondere an ambulante Patienten des AKK und deren Angehörige. Hier sollen Patienten, ihre Geschwister und ihre Eltern betreut werden, damit die Familie sich während der Zeiten zwischen den Behandlungen wohlfühlen und Kraft tanken kann. Durch beide Maßnahmen hilft die Nähe zur Familie den kleinen Patienten, schneller gesund zu werden, außerdem wird Raum Austausch geschaffen.
 
In Zusammenarbeit mit den AIT ArchitekturSalons konnte die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung 12 international renommierte Architekten und Innenarchitekten aus 9 Ländern gewinnen, jeweils eines der elf Apartments zu gestalten. Mit der Begleitung dieser realen Bauaufgabe stellt sich der AIT ArchitekturSalon einer neuen Herausforderung: In Workshops wurde gemeinsam mit den ausgewählten Architekten, Vertretern der Stiftung und des Kinderkrankenhauses über die Typologie dieser besonderen Wohnform in klinischer Umgebung diskutiert. Wie kann eine Umgebung geschaffen werden, die weder anonym noch nüchtern ist? Wie können Innenräume gestaltet sein, um Familien in Not räumliche Qualität zu bieten? Welche Farben, Formen und Oberflächen der Materialien können dabei unterstützen? Wie können Wärme und Geborgenheit erzeugt werden im Kontrast zur funktionsbezogenen Atmosphäre des nahen Krankenhauses? Wie können auf einem begrenzten Raum von gerade einmal 25 Quadratmetern Arbeiten, Spielen, Lesen und Schlafen zugleich organisiert werden? Wie lässt sich eine größtmögliche Nutzung mit einem optimalen Angebot an Tätigkeiten erreichen, im Idealfall für wenige Tage, manchmal aber mehrere Monate – je nach Situation genutzt von nur einem Elternteil oder einer mehrköpfigen Familie? Wie lässt sich eine wohnliche Umgebung schaffen, die Trauer und Sorgen vergessen lässt? Und wie können sich die Räume dennoch den wechselnden Bewohnern und deren Gewohnheiten anpassen? All diese Fragen waren Gegenstand eines kommunikativen und kooperativen Prozesses der vergangenen Wochen. Die vorläufigen Ergebnisse können nun in einer Sonderausstellung besichtigt werden. Vom 10. Dezember 2013 bis zum 16. Januar 2014 präsentiert der AIT ArchitekturSalon Hamburg die Entwürfe und Modelle der beteiligten Architekten. Alle Apartments werden hierfür im Maßstab 1:20 nachgebaut und auch ein Modell der Gebäudehülle wird präsentiert.

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 10. Dezember 2013 | 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. Dezember – 16. Januar 2014

Weitere Informationen


Brasilianischer Frühling – Ein Panorama des sozialen Wohnungsbaus in São Paulo

Die Ausstellung skizziert einen Überblick des sozialen Wohnungsbau der letzten 20 Jahre in São Paulo. Rapide Urbanisierung und eine tiefgreifende Teilung der Gesellschaft haben zwei Städte in einer entstehen lassen. Das São Paulo der Hochhäuser und das der Favelas. Seit den 1990ern änderten die sozialen Probleme auch die Anforderungen an die Architek-tur – und deren Arbeit die Richtlinien der Stadt zum Umgang mit prekären Siedlungen, Fließgewässern und Naturreservaten. Parallel wird die Fotoarbeit: Urban Impressions: In fünf Tagen zu Fuß durch São Paulo von Martin Kohler, Fotograf und Planer gezeigt. Ausstellungsdauer: 26. September – 7. November 2013 25. September 2013 |19.00 Uhr | Begrüßung und Einführung durch Martin Kohler, Kurator / HafenCity Universität Hamburg | Vortrag „Sozialer Wohnungsbau in São Paulo – Eine Aufgabe für die Architektur“ von Catherine Otondo, São Paulo | Diskussion mit Uli Hellweg, IBA Hamburg und Bernd Kniess, Klaus Sill, Michael Koch, HafenCity Universität Hamburg.
 
Für uns Architekten bedeutet das Denken über Gestalt, Form und Organisation von Häusern in einer solchen komplexen zeitgenössischen Stadt, die informelle und formelle Stadt als Ganzes zu betrachten. In der Konsequenz bedeutet das, in dem gleichen Stadtgefüge unterschiedliche Kulturen, soziale Organisationen und Raumansprüche zu integrieren. Viele Wege zu finden um den gleichen Raum mit anderen zu teilen.“
Catherine Otondo, BASE 3 & Vinicius Andrade, Andrade e Morettin Arquitetos
 
Hintergrund Die Stadt São Paulo gehört zum Netz Globaler Städte mit einer Bevölkerung von ungefähr 20 Millionen. Durch diese Größe und die Art des Wachstums in den letzten Dekaden weist sie die gleichen Mängel auf wie andere Metropolen der Dritten Welt: fehlende Infrastruktur, mangelhafte Gesundheitsversorgung und die Lage der Suburbs, die weit entfernt sind von den zentralen Bereichen der Stadt – den Orten, die am besten mit Arbeitsplätzen, Ausbildungsstellen und Vergnügungsmöglichkeiten ausgestattet sind. Rapide Urbanisierung und eine tiefgreifende Teilung der Gesellschaft haben zwei Städte in einer entste-hen lassen. Das São Paulo der Hochhäuser und das der Favelas. In den letzten Jahrzehnten stellte sich der soziale Wohnungsbau als eine Möglichkeit heraus, diesen rigiden Rahmen zu verändern. Seit den 1990ern änderten die sozialen Probleme auch die Anforderun-gen an die Architektur. Vor allem die anschwellende Diskussion über einen adäquaten Wohnungsbau auch für bisher vernachlässigte Bevölkerungsgruppen, die sich in Self-Help-Housing oder Massenwohn-bauten in der sogenannten „informellen Stadt“ einrichten mussten, ist ein Weg geworden die Stadtpoli-tik zu verändern. In der Diskussion um Förderprogramme ist erst die Ineffizienz der bisher angewand-ten Public Policies deutlich geworden. Als Reaktion darauf wurde eine Datenbank geschaffen, die Prob-lemindikatoren der Stadt überhaupt erst systematisch erfasst. São Paulo ist in 100 Jahren auf 20 Millio-nen Einwohner geradezu explodiert und die Stadtpolitik hat lange einen Großteil der Stadtbevölkerung und deren Lebensräume einfach ignoriert. Den Umfang des Problems mit harten Zahlen zu erfassen ist daher der essentielle erste Schritt auf dem Weg zu besseren Handlungsrichtlinien. Die in São Paulo etablierten Handlungsrichtungen beruhen auf drei Hauptprämissen: soziale Eingliede-rung fragiler Siedlungen und die Bereitstellung der nötigen Ressourcen, Wiederherstellung der ge-schützten Naturräume entlang der Hänge und Fließgewässer und die Etablierung eines partizipatori-schen Prozesses zwischen Gemeinden, öffentlichen Kräften und Fachexperten. Die Ausstellung Die Ausstellung skizziert in drei Bereichen einen Überblick über die heutigen Erfahrungen und Entste-hungshintergründe des sozialen Wohnungsbau der letzten 50 Jahre in São Paulo. Auf einem großen Wandpanel wird in Diaprojektionen, Karten, Statistiken und kurzen Texten die Ent-wicklung São Paulos und der Wandel des sozialen Wohnungsbaus gezeigt. Ein Panorama der Stadten-wicklung der brasilianischen Wirtschaftsmetropole in den letzten 50 Jahren. Die gegenwärtigen Stadträume São Paulos sind Gegenstand der Fotoinstallation „Urban Impressions #1“. Sachlich, unaufgeregte Fotografien des Alltags auf öffentlichen Plätzen und Straßen dokumentieren die fünftägige Wanderung des Fotografen und Stadtforschers Martin Kohler einmal quer durch die Met-ropolregion São Paulos. In der Ausstellung werden zwei Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Wohnbauprojekten unter dem Rahmen der neuen Stadtentwicklungsrichtlinien gezeigt. Die Favela Jardim Lidiane, entwor-fen und gebaut vom Büro Andrade e Morettin Architekten und die Favela do Sape, entworfen und ge-baut vom Büro Base 3, beide São Paulo, sind beide noch in der Fertigstellung. Genau deswegen sind diese beiden Projekte wichtige Indizien für die Tugenden und Widersprüche dieser neuen Planungspro-zesse. Zur Eröffnung werden beide Architekten in einem öffentlichen Vortrag über ihre Erfahrungen berichten und im Anschluß mit Uli Hellweg, Bernd Knieß und Klaus Sill darüber diskutieren, welche Leh-ren Hamburg daraus ziehen könnte. Die Ausstellung „Brasilianischer Frühling – Ein Panaroma des sozialen Wohnungsbaus in São Paulo“ be-ginnt am 25. September 2013 um 19.00 Uhr mit einem Vortrag der brasilianischen Architekten Catheri-ne Otondo und einem Vertreter des Büros Andrade e Morettin im AIT-ArchitekturSalon Hamburg. Der Geschäftsführer der IBA Hamburg, Uli Hellweg und die Professoren Bernd Kniess, Klaus Sill und Mi-chael Koch von der HafenCity Universität diskutieren anschließend, welche Erfahrungen auch für Ham-burg produktiv sein könnten.
 

Pressekontakt:
Verlagsanstalt Alexander Koch GmbH
Ir. Kristina Bacht (MSc Arch), Kuratorin | Leiterin AIT- ArchitekturSalons
Bei den Mühren 70 20457 Hamburg

Fon: +49 (0)40 / 7070 898-15,
Fax: +49 (0)40 / 7070 898-20
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Adresse:

AIT-ArchitekturSalon Hamburg
Bei den Mühren 70
20457 Hamburg

Fon: +49 (0)40 / 7070 898-11,
Fax: +49 (0)40 / 7070 898-20
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it | www.ait-architektursalon.de


RURAL URBANISM von Dietrich | Untertrifaller

Die Baukunst von Helmut Dietrich und Much Untertrifaller entwickelt sich aus dem Kontext, setzt städtebauliche Zeichen, aber fügt sich dennoch respektvoll in Landschaft und Siedlungsstruktur ein. Die Ausstellung RURAL URBANISM im AIT-ArchitekturSalon Hamburg zeigt einen Überblick der Realisierungen der international erfolgreichen Architekten vom Bodensee.
 
Zurück ins Land! sagten sich Helmut Dietrich (*1957, Mellau) und Much Untertrifaller (*1959, Bregenz) nach ihrem Architekturstudium an der Technischen Universität in Wien. 1994 gründeten sie gemeinsam das Architekturbüro Dietrich | Untertrifaller Architekten. Denn: In Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs, ist das Klima für hochwertige Architektur günstig. So haben die beiden in den vergangenen 15 Jahren mehrere gewichtige Wettbewerbe gewonnen und ein breites Oeuvre geschaffen, das vom Einfamilienhaus zur Wohnanlage, vom lokalen Museum bis zum Festspielhaus, vom Gewerbebetrieb bis zur Hochschulsportanlage und von der Einrichtung von Cafés bis zur umfangreichen Revitalisierung alter Bausubstanz reicht. Zu ihren Projekten gehören das ETH Sport Center (mit Christof Stäheli), Zürich und die Erweiterung der Fachhochschule Salzburg am Campus Kuchl. Aktuelle Sonderprojekte sind das Konzerthaus (mit Rey-Lucquet) in Straßburg und die Kunsthochschule (mit Zoméno) in Nancy.
 
Ausgebildet an der Technischen Universität Wien, wurden sie geprägt von der großen Lehrer- und Architektenpersönlichkeit Ernst Hiesmayr (1920–2006). Schon mit ihren frühen Bauten bewiesen sie ihr Talent: Helmut Dietrich mit dem Haus Preuss in Schnepfau (1989) und Much Untertrifaller mit dem Silvrettahaus auf der Bielerhöhe (1992), die beide mit Preisen ausgezeichnet und vielfach publiziert wurden. 1992 gewannen sie den internationalen Wettbewerb für das Festspielhaus Bregenz, 1994 erfolgte der Schritt zum gemeinsamen Büro in Bregenz.
 
Die aktuelle Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon Hamburg RURAL URBANISM zeigt anhand von Plänen, Modellen und Photographien einen Überblick der Realisierungen der international erfolgreichen Architekten vom Bodensee.
 
Die Vernissage findet am Donnerstag, 11. Juli 2013 um 19.30 Uhr in Anwesenheit von den Architekten Helmut Dietrich und Much Untertrifaller mit einer Einführung von Kristina Bacht, Leiterin / Kuratorin AIT Salons, und einer Laudatio von Gerhard Matzig, Redakteur und Architekturkritiker der Süddeutschen Zeitung, statt.

 
Gerhard Matzig 
Geboren am 22. Mai 1963 in Deggendorf. Bis 1993 Studium der Medizin, der Jurisprudenz, der Politischen Wissenschaften und der Architektur in Dortmund, Passau und München. Parallel dazu Stipendiat der Kapfinger-Stiftung, Passau: Volontariat und Ausbildung als Journalist. Danach Stipendiat der Studienstiftung des Süddeutschen Verlags, München: Weiterbildung zum Fachredakteur. Abschluss als Dipl.Ing.univ. Bis 1997 Tätigkeit als freier Autor und Kritiker für Zeitschriften und Zeitungen. Seit 1997 Redakteur am Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Lehrtätigkeit als Dozent der FH München für Kommunikationsdesign. Von 2009 bis 2013 Verantwortlicher Redakteur der Wochenendbeilage der SZ. Honorarprofessur an der Universität für angewandte Kunst in Wien für Wissenschaftstheorie. Seit Mai 2013 Leitender Redakteur am Feuilleton der SZ.
 
Bücher (Auswahl): „Meine Frau will einen Garten. Vom Abenteuer, ein Haus am Stadtrand zu bauen“ (2010, Goldmann Verlag, München); „Vorsicht Baustelle! Vom Zauber der Kulissen und von der Verantwortung der Architekten“ (2011, Birkhäuser Verlag, Basel); „Einfach nur dagegen. Wie wir unseren Kindern die Zukunft verbauen“ (2011, Goldmann Verlag, München)
Preise: „Kritikerpreis der Bundesarchitektenkammer 1997“; „Kritikerpreis der Bundesarchitektenkammer 2002“; „COR-Preis Wohnen und Design 2006“; „Urbanicom-Preis 2011/2012“
Mitgliedschaften: Rotary Club 100 München
Gerhard Matzig ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in München.
 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 11. Juli 2013 | 19:30 Uhr 
mit einer Laudatio von Gerhard Matzig, Redakteur und Architekturkritiker der Süddeutschen Zeitung
Ausstellungsführung: 12. Juli 2013 | 13:00 Uhr 
Ausstellungsdauer: 12. Juli - 22. August 2013


SPLITTERWERK "Hot, green and sexy!"

The Clever Treefrog and other smart buildings since 1988
Der AIT-ArchitekturSalon Hamburg zeigt ab dem 20.03.2013 die Werkausstellung von SPLITTERWERK mit dem Titel "Hot, green and sexy! The Clever Treefrog and other smart buildings since 1988“. Hauptaugenmerk liegt auf dem Algenhaus BIQ „The Clever Treefrog“. BIQ ist eine Wortkreuzung und steht für Bio-Intelligenzquotient, welcher beim „Clever Treefrog“ überdurchschnittlich hoch ist. Das zukunftsweisende Gebäude mit der weltweit ersten Algenbioreaktorfassade entsteht derzeit im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg.
 
Neben dem „Clever Treefrog“ tragen auch andere Bauten von SPLITTERWERK einen Frosch-bezogenen Namen: der Grüne Laubfrosch in St. Josef oder der Rote Laubfrosch in Bürmoos. Nach eigenen Angaben verwendet SPLITTERWERK den Frosch als Markenzeichen, weil Frösche wandelbar sind. Auch will SPLITTERWERK mit solchen einprägsamen Namen eine breitere Öffentlichkeit außerhalb architekturinte-ressierter Kreise ansprechen.
 
“The Clever Treefrog and other smart buildings since 1988” sind in der aktuellen Ausstellung "Hot, green and sexy!" im AIT-ArchitekturSalon Hamburg zu sehen. Zur Vernissage am 20.03.2013 werden die Architekten von SPLITTERWERK anwesend sein.

Mark Blaschitz, geboren 1965 in Graz/Österreich. Co-Gründer des Labels SPLITTERWERK 1988. Studium der Architektur, Philosophie und Soziologie. Diplom an der Technischen Universität Graz in Architektur und Städtebau. Unterrichtet seit 1989 Architektur, Städtebau und Design. Berufung als Professor an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 2009. Seit 2010 Leitung des Lehrstuhls für Grundlagen, Entwerfen und Wohnbau.

Edith Hemmrich, geboren 1965 in Graz/Österreich. Co-Gründer des Labels SPLITTERWERK 1988. Studium der Malerei bei Paul Rotterdam, Michelangelo Pistoletto und Günther Förg. Regiestudium und Diplom für Bühnegestaltung und Kostümbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Graz 1995. Lehrtätigkeit seit 2002. Seit 2012 Professur am CEDIM (Centro de Estudios Superiores de Diseño de Monterrey) in Mexiko.
 
Josef Roschitz, geboren 1964 in Graz/Österreich. Co-Gründer des Labels SPLITTERWERK 1988. Abschluß an der Höheren Technischen Lehranstalt für Hochbau in Graz und Diplom in Architektur und Städtebau an der Technischen Universität Graz mit summa cum laude. Seit 2001 Holländischer Architekt und 2008 Ernennung zum Österreichischer Baumeister. Unterrichtet seit 1992 Architektur an der Technischen Universität Graz und seit 1994 Design an der Fachhochschule Joanneum in Graz. Vertretungsprofessur für raum&designstrategien an der Kunstuniversität Linz gemeinsam mit heri&salli.

Mark Blaschitz, Edith Hemmrich und Josef Roschitz sind Mitbegründer und Miteigentümer des Labels SPLITTERWERK
 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 20. März 2013 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. März bis 11. April 2013


Rendering copyright: SPLITTERWERK / KOS Wulff Immobilien 2013


Der nicht mehr gebrauchte Stall

Eine internationale Wanderausstellung auf Initiative des Bündner Heimatschutzes in Kooperation mit weiteren Akteuren.
Die Ausstellung „Der nicht mehr gebrauchte Stall“ macht den Wandel der Landschaften am Beispiel von Stallbrachen in der Schweiz, in Österreich, in Italien und in Deutschland sichtbar. Während die Städte den Glanz der vergangenen Industriezeit in den alten Fabrikbrachen herausstellen, verfallen die Zeugen des ländlichen Zeitalters in den Alpen. Die Ausstellung zeigt, wie ähnlich und zugleich wie vielfältig sich der europäische Raum in seinen Stallbrachen darstellt. Die Entwicklung der Ställe ist ein Paradebeispiel dafür, dass Baukunde Menschen-, Volks- und Gesellschaftskunde in einem ist.

Die Ausstellung beginnt mit einer Reise durch die „Stallzeit“, die als Periode der kargen Lebensverhältnisse gilt, zeigt dann die „Stallmoderne“ mit ihrem Anfang in den Sechzigerjahren und endet mit den „Stallutopien“. In Projekten wird aufgezeigt, wie landwirtschaftliche Brachen, Stadel und Scheunen neu genutzt werden können.

Gerade in jüngster Zeit dreht sich die Diskussion um die Zukunft der Entwicklung in Alpengebieten auch um die Frage, wie Berggemeinden ihre Vitalität erhalten können. Wie entwickeln sich die zunehmenden Einflüsse der Freizeit- und Tourismusgesellschaft und der Zentren weiter? Die aktuelle Entwicklung, die durch die Globalisierung angetrieben wird, schwächt die Selbststeuerung der Gemeinwesen in den Bergregionen. Es gibt ganz klar eine Zunahme von Tourismusnutzungen, mehr Zweitwohnungen und mehr Freizeit- und Bodennutzungen. In der Folge werden die alpinen Gebiete zu Komplementärräumen der Metropole. Die alpinen Gebiete verlieren damit ihre vertraute Identität als Landwirtschaftsraum und als „Stallraum“.

Der Ausdruck Stall kommt von „stabulum“ (Standort, Platz). Im Tätigkeitswort „stare“ ist Stillstand in der Bewegung zu erkennen. Dem Objekt „Stall“ haftet der „Stallgeruch“ an, der für das Alte, Vergangene, Abgedrängte und Ausgemusterte steht. Zugleich ist der „Stall“ aber auch ein Bild für existentielle Verhältnisse. Das Bild verweist auf die lebenswichtigen Tätigkeiten der Menschen, auf die Bearbeitung und Bewirtschaftung des Bodens, auf die „Landwirtschaft“ also, die betrieben wird, um Nahrung, Lebensmittel, zu gewinnen.

Bis heute sind Wortverbindungen wie „Stalldrang“ und „Stallwärme“ geläufig. Man kann diesen Sprachgebrauch als Anzeichen dafür deuten, dass das Einfache und Archaische wieder an Attraktivität gewinnt. Am Beispiel von Ställen wird über die Gegenwart und ihre Entwicklung reflektiert – über dasjenige nachgedacht, was uns beunruhigt, weil Komplexität und Unübersichtlichkeit wachsen.
 
Stallgeruch im Zeitalter der Hypermobilität, Stalldrang nach dem Einfachen in der Aera des Virtuellen und der globalen Beschleunigung – dieser Spannungsbogen fordert die Ausstellungsbesucher auf, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen.

Das Publikum soll sich in Veranstaltungen äussern können. Sozial-, Raum- und Architekturwissenschaft haben dabei nicht das letzte Wort, sind aber die Grundlage, um das Architektonische und das Gebaute mit den gesellschaftlichen Entwicklungen verbinden zu können. Die Resonanz an den verschiedenen Standorten der Ausstellung bestätigt, dass die Verunsicherung und die Monotonie der Siedlungsbilder in manchen Orten, die kleine Welt der Dörfer, der Ställe und Scheunen in ein neues Licht rücken.

In der Ausstellung werden Fragen aufgeworfen, die für die Entwicklung im ländlichen Raum brisant sind.

Die Laudatio im Rahmen der Vernissage wird Prof. Dr. Hans-Peter Meier-Dallach halten.
Prof. Dr. Hans-Peter Meier-Dallach, geb. 1944 in Quarten, Schweiz, leitet das Institut culturprospectiv und World Drives Association, ein internationales Netzwerk zur Förderung der Forschung und ist Stiftungsrat der World Society Foundation. Er hat zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich Regionen, Stadt und Kultur durchgeführt, verschiedene Publikationen verfasst und vermittelt mit thematischen Ausstellungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Ein wichtiges Thema ist die Wirkung globaler Entwicklungen auf den alpinen und ländlichen Raum. Die Beobachtung und Aufarbeitung dieser ist der Fokus für das Konzept und die Resonanz der Ausstellung „Der nicht mehr gebrauchte Stall", die sich der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der landwirtschaftlichen Brachen in verschiedenen Regionen Europas, der Schweiz, Österreichs und des Südtirols widmet Die Ausstellung löst die interdisziplinäre Suche nach Lösungen aus, die Architektur, Sozialwissenschaft, Raum- und Regionalpolitik und die Bevölkerung anspricht.
 

In Kooperation mit ROMA

 

Kuratorium: Hans-Peter Meier (Zürich) und Susanne Waiz (Bozen)
Bisherige Ausstellungsorte und mitbeteiligte Akteure:
Das Gelbe Haus, Flims, 
3. Juli 2010 bis 17. Oktober 2010
vai – Vorarlberger Architektur Institut, Dornbirn
, 20. Januar 2011 bis 31. März 2011
Fundaziun La Tuor, Samedan, 
7. Juni – 25. September 2011
kunst Meran I Merano arte, Meran, 
7. Oktober 2011 – 8. Januar 2012
Burgau, Roma-Zentrum, Burgauer Architekturtage, 10. Mai - 25.Juli 2012
Architektur Salon München, 31.7.– 06.09.2012
Publikationen (erhältlich am Ausstellungsort):
• Katalog: Der Nicht mehr gebrauchte Stall, Ausstellungskatalog, Hochparterre, 2010
• Politik des Stalls. Flimser Gespräche, cultur prospectiv, 2010
• Broschüre: Der Nicht mehr gebrauchte Stall (deutsch/italienisch), Meran 2011
• Berichte zur ganzen Tour der Ausstellung finden sich unter dem Link zum Thema: Globalisierung und Alpenraum:http://www.culturprospectiv.ch/en:world_driven
• Zusätzlich liegen Publikationen zum Thema auf

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 31. Januar 2013 | 19:30 Uhr
mit einer Laudatio von Prof. Dr. Hans-Peter Meier-Dallach, cultur prospectiv Zürich

Ausstellungsdauer: 01. Februar bis 06. März 2013


Baumschlager Eberle Architektur | Alltag

Ressourcen schonen, Verantwortung übernehmen, Architektur als kulturellen Stellenwert bestimmen – wie ein Leitfaden ziehen sich diese Ideen durch die Arbeiten von Baumschlager Eberle. Die Ausstellung illustriert den Weg der Entwerfer von der „Stadt zum Gebäude“ anhand von Plänen, Fotografien und Modellen.

Die Entwicklung eines Architekturbüros lässt sich von außen und innen betrachten.
Von außen gesehen kann man leicht ausmachen, wie sich eine formale Haltung herausgebildet hat, welche Vorlieben an Materialien entwickelt wurden und ob eine Spezialisierung auf gewisse Bauaufgaben erfolgt ist. Wer wie Baumschlager Eberle für sich in Anspruch nimmt, eine Baulösung vom Ort der Bauaufgabe über die städtebauliche Konfiguration bis zur Konstruktion, Gestaltung der Hülle und schließlich der Funktion anzugehen – und zwar immer in dieser Reihenfolge –, für den kann Bauen nur stete Weiterentwicklung sein.

Die grundsätzliche Haltung ist  „wirkungswerte Bauten“ zu schaffen, die ökonomisch, technisch und emotional nachhaltig sind. Eine präzise Auseinandersetzung mit dem Ort und der Gesellschaft ist der Leitfaden, denn gutes Bauen ist immer Arbeiten im Kontext und Ausdruck einer Auseinandersetzung mit einem konkreten Ort. Baumschlager Eberle nennt dies eine „Architektur, die sich um Orte kümmert“.

Minimalisten sind sie nicht, zwar folgen die teilweise rigorose Klarheit, Rationalität sowie gleichzeitige Prägnanz, Strenge und Eleganz der Bauten von Baumschlager Eberle einem minimalistischen Ansatz, aber es geht den Architekten nicht um die Umsetzung eines – wenn auch hochwertigen und reduzierten, aber geschlossenen – Formenkanons, sondern um die Erneuerung der Architektur aus einem rational deduzierten Prozess. Deshalb sind und müssen ihre Lösungen je nach Ort und Aufgabe auch immer wieder anders sein. Einfachheit und Reduktion sind dabei die kategorischen Imperative ihres ästhetischen Handelns.

„Alle Projekte sind in der authentischen Sprache ihres Materials für die jeweilige Situation gedacht. Ausgereizt bis zur Perfektion“.
 

Lebenslauf DIETMAR EBERLE

1952
geboren in Hittisau, Bregenzerwald, Vorarlberg
1973–1978
Technische Hochschule in Wien
(Diplomabschluss bei Prof. Anton Schweighofer)
1976–1977
Arbeitsaufenthalt im Iran, Städtebaustudie
1979–1982
Arbeitsgemeinschaft Cooperative Bau- und Planungsges. m. b. H. mit Markus Koch, Norbert Mittersteiner und Wolfgang Juen
1982–1984
Arbeitsgemeinschaft Eberle-Egger
1984–1985
Arbeitsgemeinschaft Baumschlager-Eberle-Egger
ab 1985
Arbeitsgemeinschaft und Büro mit Carlo Baumschlager

Lehrtätigkeit:
1983–1988
Technische Universität Hannover, DE
1987–1989
Technische Universität Wien, Institut für Wohnbau
1989–1990
Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz
1991–1993
ETH Zürich, CH
1994
Syracuse University, New York, USA
1996–1999
TU Darmstadt, DE
ab 1999
ETH Zürich, CH, Professur für Architektur und Entwerfen
Leiter des ETH Wohnforums
2003–2005
Vorsteher der Architekturabteilung der ETH Zürich, CH

Mitgliedschaften:
Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg
Bayerische Architektenkammer
Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein
L’Ordre des Architectes et des Ingénieurs-Conseils (OAI) Du Grand-Duche de Luxembourg
The American Institute of Architects
 

PDF Einladung und Anmeldung
 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 06. September 2012 | 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 07. September bis 11. Oktober 2012

 


VERTICAL MONASTERY - Zukunft der Stadt oder sündiges Verbrechen?

Die Grande Dame kommt nach Hamburg! Wir freuen uns auf ihre aktuelle Ausstellung "Parametric Tower Research".

In Entwurfsseminaren von Prof. Jörg Friedrich am Institut für Entwerfen und Gebäudelehre der Leibniz Universität Hannover entwickeln Architekturstudenten für den Standort der Esso-Häuser experimentelle Hochhauskonzepte: Sakrale Bautypologien für ausgebrannte Freier, Stadtnomaden und Ureinwohner erweitern die Hamburger Kirchturmskyline. Gedankliches Fundament für das »Vertical Monastery« ist der St. Gallener Klosterplan (819-826 n. Chr.).

Leibniz Universität Hannover
Betreuung: Prof. Jörg Friedrich|Hamburg & Dipl. Ing, MArch Simon Takasaki | Berlin

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 09. August 2012 | 19:30 Uhr
Finissage: 30. August 2012 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 10. August bis 30. August 2012
 


Zaha Hadid | Parametric Tower Research

Die Grande Dame kommt nach Hamburg! Wir freuen uns auf ihre aktuelle Ausstellung "Parametric Tower Research".

Seitdem Jahr 2000 wird der Emporis Skyscraper Award jährlich auf weltweiter Basis vergeben. Ästhetik der Gestaltung und Funktionalität gehören gleichermaßen zu den Kriterien. Wen wundert es da, dass der Tour CMA CGM von Zaha Haid Architects in diesem Jahr auf Platz 3 landete. Mit 33 Stockwerken und 143 Metern Höhe ist der Glasturm in der mediterranen Hafenanlage von Marseille platziert. Die Modernität und Symbolkraft des Hochhauses veranlasste die Jury zu der guten Position im Ranking.
 

Trotz allem: Zaha Hadid hat sich lange gegen das Entwerfen von Hochhäusern gewehrt. Wann immer sie in die Höhe gehen musste, bevorzugte sie die Scheibe, die mehr Spielraum für räumliche Manipulationen gab. Heute realisiert der Global Player Türme in Marseille, Mailand, Barcelona, Bilbao, Bratislava, Bejiing und Singapur.
Dreißig Jahre nach der Gründung des Büros Zaha Hadid Architects (ZHA) blickt man- neben Hochhäusern- auf eine Vielzahl unterschiedlicher und anspruchsvoller Projekte weltweit. Das gedankliche Fundament dafür lieferte das bemerkenswerte architekturtheoretische Schaffen von Zaha Hadid und Patrik Schumacher.

Wir sind durchaus stolz, Zaha Hadid gewonnen zu haben, in den AIT-ArchitekturSalons auszustellen. Der AIT-ArchitekturSalon München zeigt exklusiv eine Auswahl der Arbeiten von Zaha Hadid. Der Titel der Ausstellung lautet "Parametric Tower Research". Hauptaugenmerk liegt auf den Studien des Parametrismus. Modelle, Pläne und multimediale Präsentationen verdeutlichen diese Hochhaustypologie- entwickelt von Zaha Hadid Architects (ZHA). Die Studien beginnen im kleinen Maßstab, angefangen bei Design Objekten, bis hin zu riesigen städtebaulichen Entwürfen. Denn das ist genau das, was das Büro ZHA ausmacht: Alle Maßstäbe bedienen.

An jedem Freitag findet um 18.30 eine Ausstellungsführung durch die Assoziierten von Zaha Hadid Architects statt.

PDF Pressemitteilung

Ausstellungsdauer:

Vernissage und Werkvortrag mit Patrik Schumacher: 07. Juni 2012 | 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 08. Juni bis 25. Juli 2012


Europan 11 | Ausstellung der Ergebnisse

Städtische Gebiete und Lebensmodelle im Einklang – welche Architektur für nachhaltige Städte?
Mit dieser Fragestellung haben 49 Städte aus 17 europäischen Ländern die junge Generation von Architekten und Planern aufgerufen nachhaltige Strategien und innovative Projekte zu entwickeln.
Die Ausstellung zeigt die Projekte für die deutschen Städte Ibbenbüren, Ingolstadt, Selb, Wittstock und Würzburg und die polnische Stadt Warschau sowie die prämierten Entwürfe deutscher Wettbewerbsteilnehmer im Ausland.

Europan, der größte europäische Ideenwettbewerb für Städtebau und Architektur, hat sich zum Ziel gesetzt, junge begabte Architektinnen und Architekten aus ganz Europa zu entdecken, deren Ideen zu fördern und innovative Entwürfe und Strategien bis zu ihrer Realisierung zu unterstützen. Der Beginn dieser Idee einer europäischen Planungskultur wurde 1988 mit der Europan-Charta in Madrid besiegelt. Seitdem haben sich 25 Länder und weit über 600 Städte und Kommunen an den bislang 11 Wettbewerbsverfahren beteiligt.
Jedes Verfahren für sich ist ein kulturelles Breitbandprojekt, das die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den Projekten widerspiegelt, die unterschiedlichen Problemstellungen der Städte in ganz Europa aufzeigt und ein großes Spektrum an strategischen Lösungsansätzen bietet.

Unter dem Thema „Städtische Gebiete und Lebensmodelle im Einklang – welche Architektur für nachhaltige Städte?“ und vor dem Hintergrund der aktuellen (umwelt)politischen Diskussionen haben 49 Städte aus 15 Ländern Europas die junge Generation der Architekten und Planer aufgefordert, nachhaltige Entwicklungsstrategien und innovative Projekte zu entwickeln. Gesucht waren Konzepte mit dem Potenzial, sich den stetig verändernden Rahmenbedingungen anzupassen und gleichzeitig die charakteristischen Identitäten des Ortes aufzugreifen und mit einem multidisziplinären Ansatz weiter zu
entwickeln.

Die Ausstellung der Ergebnisse in Deutschland und Polen zeigt das breite Spektrum an Lösungsansätzen für die ganz unterschiedlichen Aufgabenstellungen: Während die Stadt Wittstock unter dem Vorzeichen der Schrumpfung nach einer zeitgemäßen Revitalisierung der historischen Altstadt sucht, will Ibbenbüren seine Identität durch die Entwicklung eines eigenen Maßstabs stärken. In Ingolstadt bietet sich die einmalige Chance, für ein ehemaliges Raffineriegelände, inmitten der wirtschaftsstarken Metropolregion München, neue Nutzungen zu erfinden, in Würzburg soll ein ehemals militärisch genutztes Gelände in exponierter Lage zu einem lebendigen Stadtquartier transformiert werden. In Warschau stellt sich die Frage, wie eine Umwandlung obsoleter Industrieareale im Stadtgebiet Grochów zu multifunktionalen Wohnquartieren gelingen kann, ohne dabei die soziale und kulturelle Prägung des Quartiers zu gefährden. Die Stadt Selb sucht Lösungen, unattraktive Verkehrsflächen in erlebbaren öffentlichen Raum umzuwandeln und durch Einführung neuer Nutzungen ein gemeinsames, urbanes Leben zu stärken.

Die Ausstellung, die bis zum 17. Mai 2012 zu sehen ist, zeigt die Projekte für die fünf deutschen Standorte und den polnischen Standort sowie die prämierten Entwürfe deutscher Wettbewerbsteilnehmer im Ausland
 

 PDF Pressemitteilung
 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 24. April 2012 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 25. April bis 17. Mai 2012


Distinct Ambiguity | GRAFT | 07. März 2012 | 19:30 Uhr

GRAFT: „Distinct Ambiguity“ in den AIT-ArchitekturSalons
Unerwartetes, überraschende Missverständnisse, globaler Transfer räumlicher Qualitäten und die Produktion robuster Bastarde sind das Ergebnis des GRAFTENS, dem Ineinander führen und Verbinden von gemeinhin getrennt Wahrnehmbaren …

Auf dieser Grundlage entwickeln Gregor Hoheisel, Christoph Körner, Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit als GRAFT Architekten seit über 13 Jahren komplexe Fusionsmethoden, die den Design- und Architekturdebatten der Gegenwart wesentliche Impulse verleihen. Mit Büros in Berlin, Los Angeles und Peking agiert und baut GRAFT international. 1998 in Los Angeles gegründet, beschäftigen sie mittlerweile rund 90 Mitarbeiter.

Die Ausstellung „Distinct Ambiguity“ ist sowohl eine Einleitung in die Gedanken- und Inspirationswelt des Architekturbüros als auch eine Bestandsaufnahme außerordentlicher und innovativer Konzepte. Die dargestellten Architekturprojekte sind in die Themenbereiche „Curiosity“, „Happiness“ oder „Courage“ eingebettet, deren Bedeutungen in überraschenden Kontexten aufgehen. Im AIT-ArchitekturSalon werden Inspirationsquellen, Entwürfe und Modelle, Bauten und Projekte in einem breit gespannten Bogen präsentiert, der von Null-Energie-Häusern in Malaysia bis zu dem für Afrika konzipierten Prototyp eines Solarkiosks reicht.

Wer herausfinden möchte, wieso sich für die GRAFT Architekten hinter dem Schlagwort „Happiness“ eigentlich das Prinzip der Nachhaltigkeit verbirgt, kann die Ausstellung ab dem 7. März im Architektursalon der AIT in Hamburg besuchen. Im Anschluss werden die Ideenwelten dieses besonderen Designlabors Designlabors in München (22. Mai bis 27. Juni 2012) und Köln (23. August bis 04. Oktober 2012) zu sehen sein.
 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 07. März 2012 | 19:30 Uhr
Finissage und Werkvortrag: 17. April 2012
Im Anschluss an den Werkvortrag können alle Fußballfans das Champions League Halbfinale auf einer grossen Leinwand im Loungebereich des AIT ArchitekturSalon anschauen.
 


100 Jahre Strähle

Programm:
 19:00 Uhr  Einlass
 19:30 Uhr  Begrüßung durch AIT und Strähle
 19:45 Uhr  Manuel Schupp, WILFORD SCHUPP ARCHITEKTEN GMBH, Stuttgard: "Am deutschen Bauwesen soll die Welt genesen? Oder andersherum? Erfahrungen beim Bau anderer Kulturen."
 20:15 Uhr Gespächsrunde mit Werner und Paul Strähle, Manuel Schupp und
 20:30 Uhr Kulinarische Reise durchs Schwabenland mit Musik | Eröffnung der Austellung "Räume"


Ausstellungsdauer:

Vernissage: 01. Dezember 2011 | 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 02. Dezember bis 15. Januar 2012

 


Vernissage: Johannes-Göderitz-Preis 2011

mit einem Vortrag von Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter und Bekanntgabe der Preisträger
100 Studenten von 5 Universitäten treten im Johannes-Göderitz-Preis gegeneinander an.

Das Thema: Der Binnenhafen von Harburg. Der Sprung über die Elbe ist in Hamburg allgegenwärtig und dieses Planungsgebiet kann ein wichtiger Schritt dafür sein. Mittlerweile nicht mehr mit Hafennutzung belegt, birgt die Halbinsel besondere Chancen einer urbanistischen Profilierung. Diese kann den Hamburger Süden, eben Harburg, nachhaltig bereichern

Das Gebiet hat sich bereits als Büro- und Forschungsstandort etabliert. Das Thema Wohnen wird derzeit an mehreren Standorten auf der Schlossinsel, am Schellerdamm und am Kaufhauskanal entwickelt.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Aufwertung der Freiräume, wie die Entwicklung des Kanalplatzes, des Schlossinsel-Parks oder der Lotsenpromenade.

Das Planungsgebiet steht dabei exemplarisch für andere vergleichbare innerstädtische Transformationsgebiete, die als wichtige Reserven einer Innenentwicklung unserer Städte zu entdecken
 und zu entwickeln sind.

Wie gehen Studenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, mit einer so freien und doch realitätsnahen Aufgabe um? Entscheidet man sich für ein Konzept im Sinne des Investors mit einer guten Durchmischung von Wohnen und Arbeiten oder macht man sich frei von rein ökonomischen Gesichtspunkten. Vielleicht passt ein Abenteuerspielplatz viel besser in die Nahtstelle zwischen Norder- und Süderelbe. Nähert sich ein Karlsruher Student dem Thema anders als einer aus Braunschweig? Baut ein Student aus Hannover besser Modell als einer aus Darmstadt? Oder können die Hamburger doch ihren Heimvorteil nutzten?

Die Sieger des Wettbewerbes werden zur Vernissage bekannt gegeben.

Ausgestellt sind die Wettbewerbspläne mit Zeichnungen in den Maßstäben 1:1000 bis 1:200, Skizzen, Visualisierungen, Konzepterläuterungen, sowie Modellen in verschiedenen Maßstäben.

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 22. November 2011
Ausstellungsdauer: 23. November bis 30. November 2012

 


Vernissage: „Wild Wild West – Junge Architekten aus Belgien“

mit einem Vortrag von Johan Anrys von 51N4E Architekten aus Brüssel.

Ein großes Ziel der AIT-ArchitekturSalons ist es, junge Architekten zu unterstützen und sie in der Szene zu vernetzen. Daher haben wir vor einiger Zeit eine Veranstaltungsserie mit dem Titel „Wild Wild … - Junge Architekten aus …“ gestartet. Nach Osteuropa ist nun Belgien an der Reihe.

„Wild Wild West – Junge Architekten aus Belgien“ so das Thema mit dem wir uns den sehr interessanten aber immer noch viel zu unbekannten direkten Nachbarn im Westen widmen. Wir tun dies in einer ganz bewusst lückenhaften Auswahl und im Sinne eines „project in progress“. Der Fokus liegt auf Ihrer Philosophie, Ihrem Blick auf die Architektur in Ihrem Land und Ihren Einflüssen. Ausgestellt werden Skizzen, Bilder, Visualisierungen, Projektfilme und Modelle.

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 06. Oktober 2011
Ausstellungsdauer: 07. Oktober 2011 – 27. Oktober 2011
 

Pressemitteilung
 


Vernissage: Alpine Interior | Die Ausstellung

Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Meinrad K. Eberle (ETH Zürich) über das Projekt „Neue Monte Rosa-
Hütte“, welches unter der Leitung des renommierten Architekten Prof. Andrea Deplazes entstand:
Warum baut die ETH Zürich eine Hütte in den Alpen?

Die Sieger des ersten Alpine Interior Awards 2011 stehen fest. Am 11. April 2011 vergab das Preisgericht des Wettbewerbs zum Thema „alpine Raumkonzepte“ unter dem Vorsitz von Prof. Barbara Holzer in allen vier Kategorien insgesamt vier 1. Preise und 20 Lobende Erwähnungen. Für den Wettbewerb wurden 146 Projekte aus 6 Ländern eingereicht.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Alpine Interior Award 2011 vergeben. Dieser neu geschaffene Innenarchitekturpreis widmet sich den besten architektonischen Innenräumen des länderübergreifenden Kulturraums der Alpen. Alle Architekten und Innenarchitekten des Alpenraums waren aufgefordert, eigene Projekte einzureichen. Zusätzlich wurde eine prominente Nominierungsjury eingeladen Bauten von Kollegen für die Auszeichnung vorzuschlagen.

Für den Wettbewerb waren 191 Projekte aus 7 Ländern nominiert.

Die Sitzung des Preisgerichts fand am 11. April 2011 in München statt. Jurymitglieder waren Titus Bernhard (Titus Bernhard Architekten, Augsburg), Michael Deppisch (Deppisch Architekten, Freising), Christoph Mayr Fingerle (Architekt, Bozen) und die Juryvorsitzende Prof. Barbara Holzer (Holzer Kobler Architekturen, Zürich).
Sie vergaben in den vier Wettbewerbskategorien vier 1. Preise und insgesamt 20 lobende Erwähnungen. Die Preisträger (1.Preis und alle Lobenden Erwähnungen) wurden am 20. Mai im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung während der Messe Design Linz (19.-22. Mai 2011) bekannt gegeben.
Alle Preisträger wurden im Rahmen der “DESIGN LINZ” vom 19. bis 22. Mai 2011 in einer Ausstellung präsentiert. Diese Präsentation bildete einen der Höhepunkte der neuen Fach- & Publikumsmesse "DESIGN LINZ" im Design Center in Linz.

Die Ausstellung wird als Wanderausstellung im Anschluss an die Messe noch zusätzlich auf rund 600 m2 in unseren hochklassigen Architekturgalerien, den AIT ArchitekturSalons (Hamburg, München und Köln, weitere in Stuttgart und Rotterdam in Planung) zu sehen sein. Als erstes wird die Ausstellung nach München in den AIT ArchitekturSalon kommen.

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 11. August 2011 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. August bis 15. September 2011


Riegler Riewe Architekten – die Tiefe der Fläche

„Unsere Architektur ist nicht eine der „gebauten Bilder“. Sie schafft Strukturen, offen und präzise zugleich: Rahmen für den komplexen Fluß der Bilder des Gebrauchs.“ (Riegler Riewe Architekten)

In der Architekturkonzeption von Riegler Riewe bedeutet die Form fast nichts, die Handlung dagegen fast alles. Riegler Riewe arbeiten nicht an einer Architektur der schönen, der visuell beeindruckenden oder konstruktiv avantgardistischen Objekte. Sie arbeiten vielmehr an der den Nutzungsprozess aktivierenden und erweiternden Konditionierung von Raumstrukturen.  (Otto Kapfinger)

Die im Juni im Hamburger AIT-ArchitekturSalon eröffnete Ausstellung zeigt das Interesse von Riegler Riewe an der Konfrontation und Interrelationen eines soziokulturellen Zugangs zu architektonischen und urbanistischen Planungsaufgaben.  In diesem Experimentierfeld haben für Riegler Riewe architekturkonzeptionelle Strategien in jedem Fall Vorrang vor formalen Überlegungen. Die Exponate der Ausstellung sind weder Pläne noch Modelle, am ehesten lassen sie sich als Relief beschreiben. Die Planzeichnung ist gewissermaßen in die Tiefe der Platte versenkt. Der flächige Grundriss wird auf diese Weise ein Stück weit verräumlicht.
 Nach der Überzeugung von Riegler Riewe ermöglichen gut durchdachte und nutzbare - auf das wesentliche reduzierte – Architekturkonzepte eine ökonomische und unkomplizierte Realisierung. „Die Architektur von Riegler Riewe hat Disziplin, Strenge und Reduktion, jedoch geht es Riegler Riewe nicht um eine Reduktion um des Reduzierens willen, sondern um eine Strategie der Reduktion, die etwas anderes potenziert.“ (Andreas Ruby)

Am 23 Juni wird im Rahmen der Vernissage ein Salongespräch mit Prof. Arch DI Florian Riegler und Prof. Arch DI Roger Riewe und Andreas Ruby, welcher die Ausstellung gemeinsam mit den Architekten entwickelte (?) und den Katalog dazu erstellt hat, stattfinden. Nach Hamburg wird die Ausstellung im August im AIT-ArchitekturSalon in München zu sehen sein und im September/Oktober im AIT-ArchitekturSalon in Köln.

Riegler Riewe Architekten haben sich sowohl in Österreich, als auch in vielen anderen Ländern ein hohes Renommee erarbeiten können. Aus diesem Grund wurden Riegler Riewe Architekten bereits zu Wettbewerben in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz geladen. Ihre Arbeit wurde in Österreich, den USA, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Argentinien, Spanien, Slowenien, Polen und Japan ausgestellt. Florian Riegler und Roger Riewe halten Vorträge in Europa, den USA, Kanada, Argentinien, Korea und Japan. Gegenwärtig arbeiten Riegler Riewe Architekten an umfangreichen Projekten sowohl für öffentliche als auch private Auftraggeber. Die meisten der derzeit bearbeiteten Projekte basieren auf gewonnenen Wettbewerben. Die Mehrzahl der von Riegler Riewe Architekten realisierten Projekte wurden mit wichtigen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.
(aus Riegler Riewe- Mission Statement)
 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 23. Juni 2011 | 19:30 Uhr
 Ausstellungsdauer: 24. Juni bis 21. Juli 2011


Max Dudler – Entwürfe für die Stadt

Die Bauten des Schweizer Architekten Max Dudler zeichnen sich durch eine formale Strenge und Einfachheit aus.  »Dudler widmet sich seit Jahrzehnten dem vermeintlich immer Gleichen und treibt die Entwicklung seiner Bauten dennoch stetig voran«, heißt es im Ausstellungskatalog des AIT-ArchitekturSalons. Kontinuität und Transformation sind Schlüsselthemen in seiner Architektur, die im Historischen ihren Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung sucht.

Die Ausstellung im Hamburger AIT ArchitekturSalon dokumentiert die kontinuierliche Beschäftigung des Büros mit der europäischen Stadt. Sie zeigt die maßgeblichen Beiträge Dudlers der letzten Jahre und gibt einen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Projekte des Büros. Großformatige Aufnahmen des Fotografen Stefan Müller bilden die gebauten Ergebnisse ab, detailliert gearbeitete Architekturmodelle und Visualisierungen liefern einen Einblick in die Entwurfsstrategien. In der Werkschau erschließt sich, wie stringent Dudler seinen konzeptionellen Ansatz mit jeweils wechselnder thematischer Perspektive aus dem Ideenreservoir der Geschichte der Stadt entwickelt hat. Bauwerke wie das Bewag Haus am Gendarmenmarkt aus dem Jahr 1997 – das älteste Bauwerk der Ausstellung – erscheinen heute ebenso präzise, konkret und aktuell wie zum Zeitpunkt ihrer Errichtung. Dudlers Gebäude sind gewissermaßen gebauter Beweis seines beharrlichen Insistierens auf Kontinuität und verdeutlichen seine Haltung im Umgang mit Städten.

Max Dudler gehört zu den renommiertesten Gestaltern der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das Hochhausensemble Hagenholzstrasse in Zürich (2004), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) sowie der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008). Der in Altenrhein in der Schweiz geborene Architekt unterhält Büros in Berlin, Zürich und Frankfurt/Main. Er studierte an der Frankfurter Städelschule und an der Hochschule für Künste in Berlin. In den 1980er Jahren begann er als Projektarchitekt bei Oswald Mathias Ungers. In Gemeinschaft mit Karl Dudler und Pete Wellbergen gründete er 1986 ein eigenes Büro, das er seit 1992 alleine führt. Seit 2004 ist er Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Aktuell ist Dudler in München an der Gestaltung des Schwabinger Tor-Areals beteiligt.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen. Bestellungen unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it . Geöffnet ist die Werkschau bis zum 09. Juni 2011.

Hier
geht's zum Film "Im Gespräch mit Max Dudler", produziert vom OK-TV Ludwigshafen.


Ausstellungsdauer:

Vernissage: 04. Mai 2011 | 19:30 Uhr
zur Vernissage findet ein Architekturdialog zwischen Max Dudler und dem renommierten Architekturkritiker Andreas Ruby statt.
Finissage: 09. Juni 2011 | 19:30
Ausstellungsdauer: 05. Mai - 09. Juni 2011

 


Art and City

HUNDERT kreative KÖPFE - Was passiert eigentlich.......
wenn 80 Masterstudenten gemeinsam mit ihren Professoren und Assistenten aus 7 internationalen Architektur-Hochschulen an einem 8-tägigen internationalen Architektur Workshop in Hamburg teilnehmen?
Die Arbeiten gehen der Fragestellung nach, in welcher Form das Leitbild des Wallrings in die südlich des Deichtors anschliessende HafenCity weiterentwickelt werden kann und zeigen die unterschiedlichsten Wahrnehmungen und Interpretationen von Stadt und öffentlichem Raum.

Teilnehmer:
La Salle Higher Technical School of Architecture, Barcelona, Spanien - Bilgy-Universität, Istanbul, Türkei - SAUL, the School of Architecture, Limerick, Irland Sheffield School of Architecture, Sheffield, England - KTH School of Architecture and the Built Environment, Stockholm, Schweden - Oxford Brookes University, Oxford, England - University of the Ryukyus, Japan - Hafencity Universität Hamburg

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 14. April 2011 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 15. April - 28. April 2011 
 


"Der ideale Sonnenschutz" Clauss Markisen

Vernissage mit einer Installation von Studenten der HCU - und einer Einführung von Prof. Carlo Weber, Auer+Weber+Assoziierte, Stuttgart/München

Vertreter führender Architekturbüros versammeln sich Anfang Oktober zu einem mehrtägigen Workshop in Venedig, um gemeinsam über das Thema Architektur und Sonnenschutz nachzudenken. Architekten wie Dionys Ottl, von Hild und K., Florian Illenberger von GMP Berlin, Martin Oster von KSP Jürgen Engel Architekten, Thorsten Overberg von Allmann Sattler Wappner oder auch Carlo Weber von Auer und Weber aus Stuttgart folgten der Einladung von clauss markisen.

Klingt spannend – und war es auch. Die Thematik wurde gewählt, weil Sonnenschutz gleich in mehrfacher Weise eines der Zukunftsthemen anspruchsvoller Entwürfe und verantwortungsvollen Bauens sein wird. Verstärkter Sonnenschutz, womöglich in rein additiver Form,  darf sich jedoch keinesfalls negativ auf die gestalterisch-architektonische Qualität eines Gebäudes auswirken. Das Ziel sollte vielmehr die Integration von Sonnenschutz und Architektur sein. Dies kann sowohl technische als auch gestalterische Konsequenzen haben. Die Teilnehmer diskutieren, vertieften Ansätze und präsentierten am Ende ihre Überlegungen.

Nun werden die Ergebnisse der gemeinsamen Workshoparbeit einer breiteren Fachöffentlichkeit bekannt gemacht werden, und zwar in Form von Ausstellungen in den AIT-ArchitekturSalons.

Einführung: 
Prof. Carlo Weber, Auer+Weber Assoziierte, Stuttgart / München
Vortrag:                     
Julian Lienhard, ITKE, Universität Stuttgart über Bio-inspirierte, wandelbare Konstruktionen für die Architektur

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 29. März 2011 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 30. März bis 07. April 2011

  

www.clauss-markisen.de

"Haus eines Kunstfreundes"

Vom 10. März bis einschließlich 24. März zeigt der AIT-ArchitekturSalon die Ausstellung zum „Haus eines Kunstfreundes“. Auf Einladung von AIT und Silatec versammelten sich Anfang November 2010 Vertreter führender Architekturbüros zu einem mehrtätigen Workshop in Havanna, um gemeinsam über das Thema „Haus eines Kunstfreundes“ nachzudenken.

Damit findet ein altes AIT-Projekt seine Fortsetzung, denn Alexander Koch hatte als Gründer des Verlages vor mehr als 100 Jahren nicht nur die berühmte Modellsiedlung „Mathildenhöhe“ in Darmstadt initiiert – er hatte auch einen europaweiten Wettbewerb ausgeschrieben, an dem nahezu alle seinerzeit wichtigen Architekten Europas teilnahmen. Das Thema des Wettbewerbs lautete „Haus eines Kunstfreundes“. Der Entwurf des Schotten Charles Rennie Macintosh wurde übrigens in den 90er Jahren in Glasgow realisiert.

AIT belebte nun diese Idee neu und forderte führende Architekten mit dem Spezialgebiet höchstwertiger Einfamilienhausbau dazu auf, sich erneut über das Thema „Haus eines Kunstfreundes“ Gedanken zu machen. Partner dieser Veranstaltung ist der Sicherheitsglashersteller Silatec, dessen Produkte nicht nur zum Schutz von Personen vor Anschlägen eingesetzt werden sondern auch wertvolle Kunstschätze im Einfamilienhausbereich vor Raub und Vandalismus schützen Die Ergebnisse der gemeinsamen Workshoparbeit werden nun in Form einer Ausstellung der Öffenlichkeit präsentiert.

Teilnehmer:

Prof. Titus Alexander Bernhard – Titus Bernhard Architekten, Ausgburg
Johannes Berschneider – Berschneider + Berschneider Architekten + Innenarchitekten, Pilsach
Alexander Brenner – Alexander Brenner Architekten, Stuttgart
Martin Hecht – Architektur Martin Hecht, Hamburg
Gerhard Georg Kirchner – Hermann&Valentiny et Associés, Remerschen Luxemburg
Sebastian Knorr – tec Architecture Swiss AG, Ermatingen CH
Andreas Schiessl – Ramseier&Associates Ltd., Zürich CH
Sara Spiro – Sara Spiro Architektur, Zürich CH
 

Ausstellungsdauer:

Vernissage:10. März 2011 | 19:30
Ausstellung: 11. März bis 24. März 2011

 


Szyszkowitz-Kowalski Architekten

Das österreichisch-deutsche Architektenteam Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz entwickelt seit mehr als 30 Jahren außergewöhnliche Architekturen. Die Annäherung an Ort und Bauaufgabe erfolgt über Skizze und Zeichnung. So zeigt die Ausstellung „Zeichnen zum Ort“, dass das Medium Handzeichnung den Entwurfsprozess grundlegend beeinflussen kann.

Die Bauten dieses Architektenpaars sind oft bildhaft und plastisch angelegt und entsprechen weniger den klassischen Architekturvorstellungen. „Sie vermitteln nicht selten den Eindruck von Charakter beseelten Wesen, deren Entwicklungsgeschichte eher in utopischen Kunstrichtungen, im Sciencefiction Roman, in biomorphen oder gar evolutionstheoretischen Genres begründet zu sein scheinen.
Bauten treten mit dem Gesicht eines kubistischen Portraits auf, erheben sich, mit Raumschiffen aus „Krieg der Sterne“ vergleichbar, aus der Umgebung, kriechen als urzeitliches Drachenwesen einen Abhang hinab, mahnen den Passanten als flügelloser Vogelproton oder Beißzangen bewehrter Käfer mit einem unausgesprochenen „HIER WOHNE ICH“, oder nehmen den Baugrund, etwa einen felsigen Bergrücken, in Form ineinander geschobener Eisschollen bildlich auf“, so die Akademie der Künste in Berlin, wo die Ausstellung im Sommer zu sehen war. Die Ausstellung „Zeichnen zum Ort“ kommt im Januar 2011 in den AIT ArchitekturSalon nach Hamburg!

 

Austellungsdauer:

Vernissage: 27. Januar 2011 | 19:30
Ausstellung: 28. Januar bis 03. März 2011

Wir danken für die freundliche Unterstützung 

 


Film | Architektur | Filmarchitektur

Mit einer Ausstellung über die Arbeiten der Berliner Regisseure Dominik und Benjamin Reding leiten die AIT-ArchitekturSalons ab Dezember eine neue Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe zum Thema Architektur und Film ein. Die Redings stehen dabei in einer besonderen Beziehung zu AIT. Denn sie schöpfen einen wesentlichen Teil ihrer szenographischen Inspirationen aus den bis zu 120 Jahre alten Ausgaben der AIT.

Unter dem Titel „Architektur – Architekturfilm – FilmArchitektur“ beschäftigt sich die Ausstellung mit der großen Fülle an Vernetzungen, Überlagerungen, und Beeinflussungen zwischen Architektur, Filmarchitektur und Filmen. Die Ausstellungen und die begleitenden Veranstaltungen sollen diesem Thema nachspüren. Die Redings präsentieren aus diesem Anlass auch ihre umfangreiche Sammlungen an Architekturbüchern und Zeitschriften. Im Mittelpunkt stehen Bücher der Verlagsanstalt Alexander Koch (VAK) sowie der VAK-Fachzeitschrift AIT (früher Innendekoration).
Dominik und Benjamin Reding wurden bekannt durch ihren Film „Oi! Warning“. Vor kurzem stellten sie ihren neuen Film „Für den unbekannten Hund“ vor. Im Mittelpunkt ihrer Kinofilme stehen dabei oft räumlich faszinierende, streng komponierte Szenenbilder von manchmal hypnotischer Wirkung. Als gelernter Architekt fertigt Reding für die Schlüsselszenen seiner Filme delikate Zeichnungen an – und sucht anschließend mit seinem Bruder in ganz Deutschland nach geeigneten Architekturen.
Die Ausstellung in den AIT-ArchitekturSalons Hamburg, München und Köln werden den Weg von der ersten Zeichnung über die reale Location bis zur entsprechend umgesetzten Filmszene darstellen und den Prozess nachvollziehbar werden lassen. Benjamin und Dominik Reding werden Vorträge zum Zusammenhang zwischen Architektur und Filmarchitektur halten und natürlich ihre Filme präsentieren. Neben den beiden Berliner Regisseuren werden in begleitenden Veranstaltungen weitere Szenographen, Schauspieler, öffentliche Filmförderer und Storyboarder auftreten und ihre Haltung in Vorträgen und Diskussionen erläutern. Dabei wird es um Deutschland und die deutsche Architektur und Innenarchitektur als szenographische Orte gehen. Denn das öffentliche Bild vieler Städte und Landschaften wurde nicht unwesentlich durch die Reflexionen in Kinofilmen und „Tatort“-Krimis beeinflusst. Neben dem allgemeinen Straßenbild zählen dabei besonders prägende Einzel-Architekturen eine Rolle, die durch das Medium Kinofilm und Fernsehfilm plötzlich eine Bekanntheit erfahren die weit über den traditionellen Wirkungskreis von Gebäuden hinausreichen. Gerade die in Filmen abgebildeten Innenräume werden für breiteste Bevölkerungsschichten zu prägenden und oft vorbildhaften Innenarchitekturen.

Austellungsdauer:

Vernissage: 16. Dezember 2010 | 19:30
Austellungsdauer : 17. Dezember bis 20. Januar 2010

 


Silesian School of Architecture?

The title of the exhibition is an attempt to answer the question; is there such a phenomenon as ‘Silesian School of Design’ resulting  from a specific way of transferring the design thoughts that  unofficially one might name the Silesian School of Architecture?

It has not received any formal summary neither in form of a thorough publication nor an exhibition. From among numerous of  excellent structures, the examples have been selected, designed by the  architects permanently connected with the Silesia. However, not only  the outstanding ones but primarily these which have got features  characteristic for the ‘Silesian school’.
Mentioned projects are rational as well as rooted in the tradition of  local industrialism and modernist architecture. Above all, the designs  result from a consistently implemented idea with a large dose of innovation. When one ‘re-view’ the buildings presented, there is an  impression that Silesian designers try to avoid spectacular and  commercial architecture, that nowadays overwhelms our country,  continuing the resistance to fashion and a billboard quality. The  architects convince that in designing architecture it is more  important to create the space within ‘building- mechanism’ than  just the form itself. Most of the authors graduated the Faculty of Architecture from the Silesian University of Technology in Gliwice.

organised by: Association of Polish Architects in Katowice (SARP Katowice), Gallery of Architecture SARP.
www.sarp.katowice.pl

 


30/30 HG Esch fotografiert Henn

Die Ausstellung 30/30 zeigt Bilder des Architekturfotografen HG Esch, der im Sommer 2009 dreißig Projekte von Walter Henn und Gunter Henn in dreißig Tagen aufgenommen hat. Über seine Bilder scheint Esch einen Dialog zwischen den beiden Architekten und ihren Gebäuden herzustellen - Walter Henn gilt als einer der Hauptvertreter der Braunschweiger Schule, der maßgeblich den Industrie- und Verwaltungsbau der 1950er bis 1970er Jahre geprägt hat.

Die Ausstellung 30/30 zeigt Bilder des Architekturfotografen HG Esch, der im Sommer 2009 dreißig Projekte von Walter Henn und Gunter Henn in dreißig Tagen aufgenommen hat. Über seine Bilder scheint Esch einen Dialog zwischen den beiden Architekten und ihren Gebäuden herzustellen - Walter Henn gilt als einer der Hauptvertreter der Braunschweiger Schule, der maßgeblich den Industrie- und Verwaltungsbau der 1950er bis 1970er Jahre geprägt hat. Die Bauten von Gunter Henn führen diese Tradition mit dem 1979 gegründeten Büro Henn Architekten fort und entwickelten dessen Spektrum bis heute international erfolgreich weiter. Sind die Bauten von Walter Henn der räumlichen Strukturierung von Prozessen und Funktionen verpflichtet, kombiniert Gunter Henn vormals getrennte Bereiche in Hybridgebäuden wie etwa der Gläsernen Manufaktur in Dresden, wo Marketing,  Produktion und Management miteinander verwoben sind. In ausgesuchten Perspektiven richtet HG Esch den Blick auf das architektonische Detail, spürt so fotografisch die funktionalen Identitäten auf und fängt zugleich die räumlichen Qualitäten der frühen und neuen Bauten ein. Besonders deutlich ablesbar ist das in den Aufnahmen der von Walter Henn 1965 realisierten Osram Hauptverwaltung in München, dem seinerzeit ersten Großraumbüro in Deutschland, das noch heute als wegweisende Architektur wahrgenommen wird, sowie bei den Kommunikationsarchitekturen von Gunter Henn, so zum Beispiel dem Mobile Life Campus in Wolfsburg, in deren Räumen kollektiven Denkprozessen, kollaborativem Arbeiten und der Vernetzung von Wissen eine zentrale Bedeutung zukommt. HG Esch, der die Projekte für Forschung, Lehre und Industrie im Auftrag von Henn Architekten seit langem fotografisch begleitet, beschreitet mit der Reihe 30/30 einen neuen Weg. Das Augenmerk seiner freien Arbeit ist konzeptionell auf die Konstanten im Werk beider Generationen, die Weiterentwicklung und die gestalterische Abstraktion funktionaler Anforderungen gerichtet. Durch die Abbildung in Schwarzweiß ihrem zeitlichen Kontext enthoben und durch die Konzentration auf das Detail, treten so die Berührungspunkte und Unterschiede im Schaffen der beiden Architekten im Kontext von Umgebung und Benutzung hervor.
 

Austellungsdauer:

Vernissage: 23.September .2010 | 19:30
 Austellungsdauer: 24. September bis 21. Oktober 2010


Charity Chair

Im AIT-ArchitekturSalon Hamburg werden die Resultate des AIT-Charityprojektes gezeigt. Aus Anlaß des 120. AIT-Geburtstages wurden 120 Holzstühle von den namhaftesten europäischen Architekten, Innenarchitekten und Designern veredelt. Sie sind seit dem 29. Juni in Hamburg zu sehen
 

 „Pimp up my chair“ – so forderte AIT vor einigen Monaten europäische Architekten und Innenarchitekten auf – und schickte jedem Büro einen weißen Holzstuhl der Serie ONO des schweizer Herstellers Dietiker. Die Architekten konnten mit dem Stuhl machen was sie wollten. Sie mussten es lediglich für einen guten Zweck tun. Denn die auf diese Weise „veredelten“ Stühle werden anschließend versteigert. Der Erlös kommt einem Kinderprojekt im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt zugute.
Dieses AIT-Charity- Projekt wurde schon 2008 gestartet und geht nun im Jahr der Fußball-WM in die zweite Runde. Die Stühle werden ab Juni in den AIT-ArchitekturSalons und darüber hinaus in ganz Deutschland und mehreren europäischen Staaten gezeigt. Die Besucher haben dabei die Gelegenheit, mitzusteigern. Der Erlös geht zu 100 Prozent ins Township.
Zu den Bearbeitern des AIT-CharityStuhles gehören die namhaftesten europäischen Architekten und Innenarchitekten ebenso wie die vielversprechendsten Newcomer und sogar die Architektenkinder der AIT-Kinderworkshops. Neben OMA/Rem Koolhaas gehörten Mario Botta und Matteo Thun zu den bekanntesten Entwerfern.
Die meisten Stühle sind auch nach dem kreativen Umwandlungsprozess noch benutzbar. Einige wurden zu reinen künstlerischen Statements. Je nach architektonischer Grundhaltung wurden die Stühle bemalt, gefräst, modifiziert oder auch komplett zersägt, zerschlagen und neu zusammengesetzt. Bis auf eine Ausnahme können alle Stühle den künftigen Besitzern in normalen Transportkartons geliefert werden.Bis es allerdings soweit ist, werden die Charitystühle noch in den Salons und darüber hinaus in weiteren Galerien und Ausstellungen gezeigt. Alle Entwerfer werden in der Jubiläumsausgabe der AIT genannt. Die Stühle haben einen Neuwert von 300 Euro – durch die Eingriffe der Architekturstars werden sie zu Klassikern und wertvollen Unikaten. Wie die Versteigerung vonstatten geht können Interessenten während der Vernissage erfahren oder aber im kostenlosen AIT-Newsletter, zu abonnieren unter ait-online.de/newsletter.

Austellungsdauer:

Austellungsdauer: 29. Juni 2010 bis 24. September 2010
 


Stefan Forster

Anlässlich des 20 jährigen Bestehens von Stefan Forster Architekten stellt das Frankfurter Architekturbüro seine herausragensten und oft prämierten Werke im AIT Architektursalon aus.Schon in Burgau (Roma- Forum) und in der Galerie Braubachfive in Frankfurt fand die Ausstellung großen Anklang.

Stefan Forster, der sich von Anfang an der Schwarzbrot-Aufgabe Wohnungsbau verschrieben hat und Assistent am Lehrstuhl für Wohnungsbau an der TU Darmstadt war, findet seine Vorbilder in den großen Wohnungsbauern der 20er Jahre. Er transformiert Modelle von Fritz Schumacher, Bruno Taut und Ernst May für zeitgenössische Bedürfnisse. Für Leinefelde, eine DDR-typische Neugründung rund um einen industriellen Kern im Nordwesten Thüringens, entwickelte er ein Gartenstadtkonzept, in dem die einzelnen Gebäude ästhetische Unikate darstellen und die Ansprüche von Individualisierung und Differenzierung erfüllen. Mit nachhaltigen Plattenbautransformationen in Leinefelde, sowie Halle erlangte das Frankfurter Architekturbüro Weltruhm.

Eine ähnliche Melodie, doch völlig anders orchestriert, spielt Forster, wenn es um Wohnen in der (Groß-)Stadt geht. Den Grundton bildet der meist klinker-ummantelte, kraftvolle städtische Block. Selbstbewusst in der Gestalt und gleichzeitig kühl und distinguiert in der Erscheinung erinnern seine Anlagen an noble Wohngebäude in mediterranen Metropolen wie Mailand oder Rom. Die Wohnungen, die für die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen errichtet wurden, sowie großzügige Eigentumswohnungen atmen großbürgerliches Flair. Forster arbeitet mit traditionellen Elementen wie Blockrandbebauung, gleichzeitig einzeln ablesbaren Häusern und dem urbanen, mit einem Gesims vom übrigen Wohngebäude abgesetzten Sockel, der Ladenlokale, etwa Cafés oder Supermärkte, beherbergt. Die stets barrierefreien Wohnungen stattet Forster mit geräumigen Loggien und großen Fenstern, die Gebäude mit großzügigen Treppenhäusern und einem geschützten, ausschließlich den Mietern und deren Besuchern vorbehaltenen Innenhof aus. Die “werthaltige Immobilie” ist diesem Architekten das geeignete Mittel, um den Raumbedürfnissen einer langsam schrumpfenden Gesellschaft gerecht zu werden. Flexibilität und eine alterungsfähige Außenhaut, stetiges Arbeiten am Grundriss und im Detail stellen für ihn die Werkzeuge dar, um qualitätsvolles Wohnen zu sichern.

Forsters OEuvre liest sich wie eine nun schon zwei Jahrzehnte andauernde Forschungstätigkeit. Einem Forschungsprozess, der in einem steten Wechselspiel theoretische Erkenntnisse einem Praxistest unterzieht, dort gewonnene Erfahrungen abstrahiert und als neue Einsichten in neue Projekte einbringt. Fritz Schumacher schreibt in seinem 1938 erschienenen Band "Der Geist der Baukunst", dass der Wohnungsbau das "unscheinbarste Gebiet" des architektonischen Schaffens sei. Dessen ungeachtet müsse, so Schumacher dem Architekten gelingen, "in die Form der Lösung einen Hauch von Freudigkeit zu bringen". Diesem Ansatz ist Stefan Forster verpflichtet. Die Vielzahl von Preisen, mit denen seine Arbeiten ausgezeichnet wurden, beweist, dass die von Schumacher geforderte "liebevolle Gestaltung jeder baulichen Einheit" Forster und seinem Team gelungen ist.

 

Enrico Santifaller
 

Austellungsdauer:

Vernissage: 20. Mai 2010 | 19:30

Austellungsdauer: 21. Mai - 24. Juni 2010
 


Europan

Ab dem 15. April werden die Resultate des wohl renommiertesten europäischen Architekten-Nachwuchswettbewerbes EUROPAN im Hamburger ArchitekturSalon ausgestellt und am 24. April in einer grossen öffentlichen Veranstaltung erläutert. Gezeigt werden vorrangig die Projekte mit deutschen Standorten. Teilnehmen durften zwar nur „junge Architekten, die noch in den 30ern sind“ – dennoch wird die Vernissage im ArchitekturSalon ganz sicher keine „U40“ -Party werden – auch „Ältere“ sind willkommen.
 

Im Rahmen des 10. Europan-Wettbewerbs unter dem Motto „Inventing Urbanity - Urbanität entdecken“ waren junge Architekten und Planer aufgerufen, sich mit aktuellen Problemen europäischer Städte auseinanderzusetzen, innovative Konzepte und neue Programme zu entwickeln und Urban Sustainability Gestalt zu geben. Die Ausstellung im Hamburger AIT-ArchitekturSalon zeigt die prämierten Wettbewerbsbeiträge an den deutschen Standorten Bottrop, Dessau-Roßlau, Elmshorn, Forchheim, Guben, Heidelberg, Leisnig, München und Nürnberg sowie an dem Kooperationsstandort Warschau.

Europan ist ein europaweit stattfindender Ideen- und Realisierungswettbewerb, der sich mit zeitgemäßen architektonischen Fragen und städtebaulichen Themen auseinandersetzt. Vorläufer von Europan war der PAN-Wettbewerb in Frankreich. PAN steht für Programme Architecture Nouvelle und wurde Mitte der 1970er Jahre ins Leben gerufen, als in Frankreich erste Probleme mit sozialer Segregation, Leerstand und Verwahrlosung in Großwohnsiedlungen evident wurden. Junge Architekten waren aufgerufen, sich mit der Zukunft des Wohnens auseinanderzusetzen. Der Wettbewerb war in Frankreich mit Preisträgern wie dem heute international bekannten Jean Nouvel sehr populär. Angesichts des nationalen Erfolgs des Konzeptes entstand die Idee, europaweit die junge Generation der Architekten aufzufordern, ihre Ideen zu Städtebau und Architektur zu artikulieren. So entwickelte sich Ende der 1980er Jahre Europan, ein europaweiter Wettbewerb, der aktuelle Konzepte und Strategien im Bereich des Wohnungs- und Städtebaus vertieft und den Ideenaustausch zwischen den verschiedenen Ländern Europas fördert. Europan richtet sich an europäische Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Vertreter anderer Fachdisziplinen, die jünger sind als 40 Jahre. Europan mobilisiert die Potenziale junger Planer und fördert den Dialog über Architektur und Städtebau von lokaler bis europäischer Ebene. Europan hat sich dabei zum Ziel gesetzt, junge begabte Architekten aus ganz Europa zu entdecken, deren Ideen zu fördern und innovative Entwürfe und Strategien bis zu ihrer Realisierung zu unterstützen. Weitere Informationen unter www.europan.de
 

Austellungsdauer:

Vernissage: 15. April 2010

Austellungsdauer: 16. April 2010 bis 13. Mai 2010


querbar_01.jpgQuerbar

Noch bis Mitte April kann im Hamburger AIT-ArchitekturSalon eine ganz spezielle Installation nicht nur besucht sondern regelrecht benutzt werden. Denn die Wiener Architektengruppe „querkraft“ blieb dem Sinn stiftenden Büronamen treu, dachte quer und erschuf einen Bartresen, den sie „querbar“ nannten – und an die sich trinkend lehnen kann, wer immer sich mit Architektur beschäftigen will.

Als diese spezielle Bar am 11. März in Hamburg eröffnet wurde, war der AIT-ArchitekturSalon fast zwangsläufig wieder einmal sehr gut besucht. Das Gastspiel der Querbar in Hamburg ist nur eine der zahlreichen Tournee-Stationen in verschiedenen europäischen Städten.

Die „Querbar“ ist jedoch nicht nur ein Ort an dem Wein und Bier konsumiert wird. Der Ausstellungstresen ist zugleich auch eine Ausstellungsraum, in und um dem sämtliche Projekte der österreichischen Architektengruppe „querkraft“ gezeigt werden soll. Zentrales Element der Wanderausstellung ist zwar eben jene Bar, die aber zugleich auch als Schauvitrine sämtlicher Modelle verwendet wird. Der Tresen ist außerdem umgeben von einer Auroeole aus Video-Beamern, die dem Besucher ermöglicht, sich verschiedene Projekte herbeizuholen, Bilder zu vergleichen und – unter dem alkoholischen Einfluß von Bier und Wein oder auch völlig nüchtern – deren Qualität oder auch (recht wienerisch) deren zu grundsätzlichen Sinn diskutieren.

Die treibenden Kräfte bei „querkraft“ sind die drei verbliebenen Gruppengründer Jakob Dunkl, Peter Sapp und Gerd Erhartt. Letzterer eröffnete auch am 11. März die Ausstellung im Hamburger AIT-ArchitekturSalon. Seit 2009 hat der 46-jährige eine Gastprofessur an der TU seiner Heimatstadt Wien inne. Das Wiener Architektenteam querkraft plant und baut Architektur im Bereich (sozialer)Wohnbau, Firmengebäude, Bürobau, Shop, Restaurant und öffentliche Bauten. Neben dem „ADBC adidas brand center“ in Herzogenaurach in Deutschland und der Gestaltung des Römermuseums in Wien, zählt das Privatmuseum „Sammlung Liaunig“ in Neuhaus in Kärnten zu den jüngsten querkraft-Projekten. „querkraft“ pflegt nicht nur an der büroeigenen „querbar“ einen eher ungezwungenen und lockeren Umgang mit der Architektur. Diese Haltung wirkt sich eindeutig auf die Projekte aus – und machte das Team zu einem der renommiertesten Büros der Wiener Architekturszene. Inzwischen wurden die „querkraft“-Arbeiten auch durch zahlreiche internationale Preise ausgezeichnet, darunter den „Young Architect of the Year“ Award (2004) sowie den „International Architecture Awards“ (2009) des Chicago Athenaeum.

Die „Querbar“ hat von Mittwoch bis Freitag stets bis 21:00 Uhr geöffnet.
 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 11. März 2010 | 19:30

Austellungsdauer: 11. März 2010 - 08. April 2010


Der Preview des CONTRACTWORLD AWARD

Am 19. November 2009 wird die contractworld.preview durch einen Vertreter der Deutschen Messe AG sowie durch einen Preisrichter des contractworld.award 2009 eröffnet.

Gezeigt werden einige der erfolgreichsten Einreichungen in Europas größtem Architekturkongress, der zugleich Europas größter Wettbewerb für Innenraumprojekte ist. Die contractworld findet jedes Jahr Anfang Januar in Hannover statt – für Hamburger Architekten also nahezu vor der Haustür. Die Ausstellung zeigt vorab einige Einreichungen zur contractworld – und will damit Appetit machen, diese europaweit außergewöhnliche Veranstaltung zu besuchen, bei der in den vergangenen Jahren praktisch die komplette Riege der weltweit einflussreichsten und meist diskutierten Architekten aufgetreten ist. Im kommenden Januar werden beispielsweise Massimiliano Fuksas und Philippe Starck dabei sein.
Zum contractworld.award eingereicht wurden in diesem Jahr 684 realisierte Projekte. Die besten Arbeiten in den verschiedenen Kategorien sind in den Shortlists des contractworld.awards zusammengetragen – aus denen dann schließlich auch die Gewinner stammen. Diese werden jedoch erst im Rahmen der contractworld im Januar bekannt gegeben.

 

Shortlist Kategorie „Office / Büro / Verwaltung“
(in alphabetischer Reihenfolge)

Bürogebäude, Verwaltungsbauten, Banken, Versicherungen, Behörden, Konferenz- und Kongresszentren, Studios, Arbeitsplätze in allen Maßstäben

 

Abalos + Sentkiewicz Arquitectos | ES-Madrid, Alonso Balaguer y Arquitectos Asociados | ES- Esplugues de Llobrega | Schwienbacher Bergmeister, IT-Brixen | Bolwin Wulf Architekten Partnerschaft, DE-Berlin | Alberto Campo Baeza, ES-Madrid | Hirotaka Satoh Architecture & Design, JP-Tokio | J. MAYER H. Architects, DE-Berlin | JKMM Architects, FI-Helsinki | Maurice Mentjes Design, NL-Holtum |


Shortlist Kategorie „Hotel / Spa / Gastronomie“

(in alphabetischer Reihenfolge)

Hotels, Pensionen, Herbergen, Spa- und Wellnessbereiche, Restaurants, Cafés, Bistros, Bars, Lounges, Clubs, Casinos, Kantinen

 

3meta, DE-Augsburg | BM+P Architekten Hesse Haselhoff, DE-Düsseldorf | EDGE DESIGN INSTITUTE LTD, CN-Hong Kong | EQUIP XAVIER CLARAMUNT, ES-Barcelona | harder spreyermann architekten eth/sia/bsa ag, CH-Zürich | RCR Aranda Pigem Vilalta Arquitectes, ES-Olot | RYUICHI ASHIZAWA ARCHITECTS & associates, JP-Osaka | ZMIK designers, CH-Basel |

 
Shortlist Kategorie „Shop / Showroom / Messestand“ 
(in alphabetischer Reihenfolge)

Shopkonzepte, Läden, Präsentations- und Ausstellungsräume, Messestände, Shopping Centre, Malls

 

après-nous, DE-Berlin | EXTRASTUDIO, PT-Lissabon | hg merz architekten museumsgestalter, DE-Stuttgart | Riegler Riewe Architekten ZT-Ges.m.b.H, AT-Graz | Z-A Studio, US-New York | ZMIK designers, CH-Basel

 

Shortlist Kategorie „Education / Bildung / Healthcare“
(in alphabetischer Reihenfolge)

Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Akademien, Fort- und Weiterbildungsstätten, Bibliotheken, Forschungszentren und Institute; Krankenhäuser, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Praxen, Einrichtungen für Wellness.

 

Boltshauser Architekten AG, CH-Zürich | Bruno Fioretti Marquez Architekten, DE-Berlin | DAP Studio / elena sacco - paolo danelli, IT-Mailand | JKMM Architects, FI-Helsinki | Miralles Tagliabue EMBT, ES-Barcelona | njiric arhitekti d.o.o., HR-Zagreb | Produkcija 004, HR-Zagreb | Shuichiro Yoshida Architects, JP-Tokio


wildwildeast_klein.jpgWild Wild East

Mitteleuropäische Architekturzeitschriften sind extrem kurzsichtig oder extrem weitsichtig . Die architektonische Halbdistanz ist ihre Sache nicht. Entweder werden west, süd- oder nordeuropäische Bauten gewürdigt oder das Interesse richtet sich gleich auf Fernost oder Nordamerika. Das naheliegende gleich hinter Berlin wird in der architektonischen Fachöffentlichkeit deshalb leider zu oft ausgeblendet.  

Mit einer rauschenden Vernissage eröffnete am 22. Oktober die Ausstellung „Wild Wild East“ im Hamburger AIT- ArchitekturSalon. Rund 60 Büros der „New Generation“ aus Osteuropa stellen ihre Vision von Architektur anhand von realisierten Projekten vor. Mit dieser Ausstellung will die AIT ein Augenmerk auf die Vielfalt und Besonderheit der architektonischen Landschaft unserer östlichen Nachbarn setzen. So wurde bei traditionellem Borschtsch und erfrischenden Getränken den jungen Architekten nach den Laudatien von Dr. Peter Kuczia (agn Niederberghaus und Partner, Ibbenbühren) und Krunoslav Ivanisin( Ivanisin Kabashi Arhitekti, Zagreb) große Aufmerksamkeit geschenkt. Interessierte haben noch bis zum 12. November Gelegenheit, die jungen Wilden aus dem Osten Europas im AIT- ArchitekturSalon in Hamburg aufzuspüren.

 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 22. September 2009 | 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer: 23. September 2009 bis 12. November 2009

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von dem plonischen Architekten Dr. Peter Kuczia, Mitarbeiter bei agn niederberghaus & partner, Ibenbüren.

 

 

Übersicht der teilnehmenden Büros

 

3h architecture, Budapest, Hungary | www.3h.hu
3LHD, Zagreb, Croatia | www.3LHD.com
4a architekti, Prague, Czech Republic | www.architekti4a.cz
8 A.M., Riga, Lativa | www.8am.lv
90 Architekci, Warsaw, Poland | www.a90.pl
AG PLANUM, Zagreb, Croatia | www.agplanum.com
ak2 architecture studio, Bratislava, Slovakia | www.ak2.sk
AKSL, Ljubjana, Slovenia | www.aksl.org
ArC-2, Wroclaw, Poland | www.arc2.com.pl
Architect Martin Aunin, Estonia | http://nap.arhliit.ee/martin/cv
Archistudio Studniarek+Pilinkiewicz, Uatowice, Poland | www.archistudio.pl
Archteam, Brno, Czech Republic | www.archteam.cz
Atelier Thomas Pucher, Graz, Austria www.thomaspucher.com
atos6 Ostrava-Muglinov, Czech Republic | www.atos6.cz
BEEF ARCHITECTS, Bratislava, Slovakia | www.beef.sk
BUDCUD, Krakow, Poland | www.budcud.org
C+HO AR s.c., Szczecin, Poland | www.cplushoar.com
CENTRALA, Warsaw, Poland | www.centrala.net.pl
cuboid architekti, Prague, Czech Republic | www.cuboid.cz
deklaea gregoric arhitekti, Ljubjana, Slovenia | www.dekleva-gregoric.com
DESET, Sofia, Bulgaria | www.35910.com
EEK & Mutso OÜ, Tallin, Estonia | www.eekmutso.ee
ELASTIK, Ljubjana, Slovenia | www.elastik.net
EM Jednacz Architekti, Warsaw, Poland | www.jednacz.com.pl
enota projektironje d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.enota.si
EPIPHYTE LAB, New York, USA | www.epiphyte-lab.com
Foldes Avd Co. Architects LTD, Liszvyai, Hungary | www.foldesarchitects.hu
Franek architects, Brno, Czech Republic | www.franekarchitects.cz
GEON Architects, Busapest, Hungary | www.geon.hu
grupa 5, Warsaw, Poland | www.grupa5.com.pl/en
HS99, Koszalin, Poland | www.hs99.pll

HG Arrhitektuur, Tallinn, Estonia | www.hga.ee
INDIA, Riga, Lativa | www.india.lv
Ivanisin.Kabashi.Arhitekti, Zagreb, Croatia | www.ivanisin-kabashi.hr
Kabarowski Misiura Architekci, Wroclaw, Poland | www.k-m-a.pl
minus plus, Budapest, Hungary | www.minusplus.hu
Konior Studio, Katowice, Poland | www.koniorstudio.p
kwk promes, Katowice, Poland | www.kwkpromes.pl
LOLOT, Riga, Lativa | www.lolot.lv
Mackow, Poland
medusa group, Bytom, Poland | www.medusagroup.pl
mmxx architects, Sofia, Bulgaria | www.mmxxarchitects.com
Mobius Architekci, Krakow, Poland | www.mobius.pl
njirict, Zagreb, Croatia | www.njiric.com
Nrja, Riga, Lativa | www.nrja.lv
Nuca, Bucharest, Romania
O:SNAP, Sarajevo, Bosnia & Herzegovina | www.osnap.ba
PAG, Wroclaw, Poland | www.paglowacki.pl
Plazma Architecture Studio, Vilnius, Lithuania | www.plazma.lt
Pysall-Ruge, Berlin, Germany | www.pysall-ruge.de|
q2studio APP, Wroclaw, Poland | www.q2studio.pl
Qarta Architektura s.r.o., Prague, Czech Republic | www.qarta.cz
Roman Rutkowski Architects, Wroclaw, Poland | www.rr-a.pl
Square One, Bucharest, Romania | www.squareone.ro
Studio Grad, Podgorica, Montenegro | www.studiograd.net
Studio Kalamar d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.kalamar.si
studio new work, Brno, Czech Republic | www.newwork.cz
Tamizo Architects Group, Lodz, Poland | www.tamizo.pl
upi-2m, Krajiska, Croatia | www.upi-2m.hr
WWAA, Warsaw, Poland | www.budcud.org
ZSK Architects, Budapest, Hungary | www.zsk.hu


Splitterwerk und die "Wall Tattoos"

Die dritte Ausstellung im Hamburger AIT-ArchitekturSalon wird durch die österreichische Architektengruppe Splitterwerk gestaltet. Splitterwerk inszenierte die performative Licht-Raum-Installation zum ersten Mal im Rahmen der 11. Architektur Biennale in Venedig 2008 im Erdgeschoss der Scuola dei Mercanti. Die Projektionen werden dabei nicht als „all-over-projections“, sondern als partielle, an verschiedenen Positionen des Raumgefüges erscheinende und dann wieder verschwindende räumlich wirksame „illuminated wall-tattoos“ impliziert. Dabei werden den Besuchern virtuelle Ausblicke in die Welt der Ornamentik gewährt. Es entsteht ein ruhiger kontemplativer Ort, der seine Dynamik aus einer langsamen und oft kaum merkbaren Veränderung bezieht. Durch die szenische Inszenierung der zeitlichen und räumlichen Abfolge dieser Lichtbildprojektionen wird, neben der Verformung des Raumes durch die Ornamentik, eine zusätzliche Veränderung der Raumwahrnehmung erzielt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der dynamisch-performativen Veränderung des Raumes.
Die ephemer-temporäre Arbeit wird im AIT-ArchitekturSalon dreimal täglich sichtbar sein. Die Licht-Raum-Installation wird anlässlich des Hamburger Architektur Sommers 2009 im AIT-ArchitekturSalon Hamburg unter dem Titel „RAUMLICHT“ ein zweites Mal inszeniert und unter Berücksichtigung des gegebenen Raumgefüges neu interpretiert. Der Besucher wird von visuellen Eindrücken umspült und erfährt hierdurch den Raum auf eine bisher unbekannte Art und Weise.

Splitterwerk ist eine Werkstätte der Bildenden Künste mit Sitz in Österreich und versteht sich selbst nicht als kontinuierliche Gruppe sondern eher als wechselndes Forschungs- und Ausführungsteams innerhalb eines Labels. Das Label besteht mittlerweile seit über 20 Jahren und hat sich in dieser Zeit einen internationalen Ruf erarbeitet. Von Beginn an arbeitet Splitterwerk im Sinne eines erweiterten Kunstbegriffs transdisziplinär an Projekten zwischen Malerei, Installation, Baukunst und Neue Medien, die sich in exemplarischer Weise mit der zunehmenden Verschränkung von gebauten und medialen Räumen befassen. Die Erforschung von experimentellen Oberflächen, von Beschichtungen und Reliefs aus computergenerierten Mustern bis hin zu elektronisch gesteuerten, bisweilen interaktiven Projektionen oder selbstleuchtenden Oberflächen, führt Splitterwerk zu einer grundsätzlichen Neubewertung nicht nur des Ornamentalen, sondern insgesamt der Oberfläche in der Bildenden Kunst. Die Gruppe hatte Ausstellungen unter anderem in der Secession Wien, auf der Ars Electronica in Linz, der Biennale Venedig, der Biennale Sao Paulo, der Documenta in Kassel und im National Art Museum of China in Peking. 

 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 30. Juli 2009

Ausstellungsdauer: 31. Juli 2009 bis 10. September 2009

 

homepage_smithsons_142mal208.jpgAlison & Peter Smithson - from the house to the future

Mit der Ausstellung über das britische Architektenehepaar Alison und Peter Smithson holt der AIT-ArchitekturSalon eine der aktuell bedeutendsten Ausstellungen nach Hamburg.

Die Werkschau beleuchtet die Arbeit der Smithsons, die in der modernen Bewegung der Nachkriegszeit als Architekten und Mitglieder des Team 10 eine bedeutende Rolle einnahmen. Der Fokus der Ausstellung liegt auf der „Kunst des Wohnens“, welche für die Smithsons zeitlebens Mittelpunkt der Entwurfsarbeit war. Das Zuhause war für sie stets ein besonderer Ort, der auf die Umgebung, alltägliche Bedürfnisse und individuelle Nutzungsschemata eingehen sollte.
 
Die Ausstellung im AIT ArchitekturSalon bezieht sich auf Entwürfe und Konzepte für Wohnhäuser - eines ihrer visionärsten Projekte war das „Haus der Zukunft“ (1955-56). Die Kuratoren Prof. Max Risselada und Prof. Dirk van den Heuvel von der TU Delft beschäftigten sich intensiv mit dem Werk der Smithsons, deren Arbeit in Delft besondere Spuren hinterlassen hatte, da die holländische Universitätsstadt auch ein Wirkungsort von Team 10 gewesen war. Die Ausstellung geht aus dieser umfangreichen Forschungsarbeit hervor und ist noch in enger Zusammenarbeit mit dem kurz darauf verstorbenen Peter Smithson entstanden. Gezeigt wurde sie unter anderem im Design Museum in London und im Witte de With in Rotterdam. Sie tourte dann durch England und Spanien und wurde auch im Rahmen der Madrider Architektur Woche in der Faudación Arquitectura COAM in Madrid präsentiert. Nach der Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon Hamburg wird sie dann Ende des Jahres 2009 final im MOMA in New Yorkgezeigt. Die Ausstellung ist aufgrund der wissenschaftlichen Tiefe und der Bedeutung der Arbeit der Smithsons für die späte Moderne bedeutend. Sie steht auch in Verbindung mit der aktuellen Debatte um den Wohnkomplex Robin Hood Gardens in London, eine von den Smithsons realisierte Wohnvision aus den späten 60er Jahren. Derzeit wird diskutiert ob dieser Komplex aufgrund sozialer Schwierigkeiten und baulicher Mängel abgerissen werden soll. Ein Forschungsprojekt der Greenwich University in London zu diesem Thema wird im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2009 ebenfalls gezeigt. Die Arbeit der Smithsons wird während des Hamburger Architektur Sommers 2009 somit zweifach gewürdigt und erhält große Aufmerksamkeit.

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 12. Juni 2009
Ausstellungsdauer: 12. Juni 2009 bis 23. Juli 2009 Danksagung:
 

Danksagung:


Die Ausstellung ‘Alison & Peter Smithson – from the House of the Future to a house of today’ wurde von Max Risselada von der Architekturfakultät der TU Delft, Niederlande zusammengestellt und in Zusammenarbeit mit James Peto vom Design Museum London erstellt, wo die erste Präsenatation der Werke im Dezember 2003 stattgefunden hat.Das Konzept der Ausstellung wurde gemeinsam mit Peter Smithson (verstorben im März 2003), Beatriz Colomina (Princeton University) und Dirk van den Heuvel (TU Delft) entwickelt.
 
Produktions-Assistent: Thijs de RuiterModelle: Bart Akkerhuis, Thijs de Ruiter en Harm ScholtensFotos: David Grandorge (Lonen), Sandra Lousada (London), Pavel Stecha (Praag).Hochzeitsfahnen: Christina Coridou (Delft)
 
Ein besonderer Dank geht an das Archiv der Familie Smithson in Stamford für die Unterstützung in der Vorbereitung und den langjährigen Gebrauch der Original-Dokumente sowie den Möbelhersteller Axel Bruchhauser von TECTA Lauenforde, in dem die Smithsons während ihrer letzten Lebensjahre einen treuen Auftraggeber fanden.
 
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. 

 

generationreisbrett_142mal208.jpgGeneration Reisbrett

Studentischer Anspruch und architektonische Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander – ja eigentlich müssen sie es auch. Denn wann außer zu Studienzeiten hat der angehende Architekt oder Innenarchitekt denn noch die Möglichkeit, seine Visionen, seine Ansprüche und seine Thesen so frei und – trotz aller professoralen Ermahnungen – uneingeschränkt zu realisieren wie im Diplommodell?

In den 20 oder 30 Jahren, die zwischen dem Diplommodell und den aktuellen Bauten der heute 40 oder 65jährigen liegen, zeigt sich das Ankommen in der Realität der wirtschaftlichen und bautechnischen Zwänge, das Kapitulieren vor dem vorgeblichen Mainstream oder das Treubleiben über jede Modeströmung hinweg. Kaum einmal wird soviel Herzblut und auch soviel Mühe in den Modellbau gesteckt, wie in das studentische Diplom, das Abschluss- und Kulminationspunkt der Studienzeit ist – und das danach bestenfalls auf dem elterlichen Speicher verschimmelt und jedes Jahr aufs Neue zu einem Anruf der Mutter führt, ob man das sperrige Ding denn nun endlich zum gleichnamigen Sperrmüll stellen dürfe.
Für den AIT-ArchitekturSALON erkundigte sich das Hamburger AIT-Team bei zahlreichen renommierten Architekten und Innenarchitekten. Manche versicherten glaubhaft, das Modell schon vor Jahren zerstört zu haben, andere machten obskure Sturmfluten und Feuersbrünste für den tragischen Verlust des tatsächlich hoch ambitionierten Verlustes verantwortlich. Doch von vielen erhielten wir die Zusage, das zumeist schon leicht lädierte Werk zur Ausstellungszwecken zur Verfügung gestellt zu bekommen. Auf diese Weise erhalten die Hamburger nun die Gelegenheit zu sehen, wie bei Roman Delugan alles begann und was die GRAFT’s in Ihrer Lehrzeit alles erdachten. Einer der Angefragten hatte sein Modell in einem rituellen Akt mit Benzin übergossen und mit einerFeuerbestattung entsorgt. Zum Glück bannte er dies alles auf Super 8 (für die älteren unter den Lesern: Es handelt sich dabei um schmalspurigen Zelluloidfilm, den Vorgänger von Video und Digicam). Diese historische Aufnahme zeigen wir im AIT Architektursalon natürlich ebenfalls.
Als Referenten der Ausstellungsvernissage haben wir mit Georg Gewers einen typischen Vertreter der Architekten-Generation Ü40 gewonnen, der die 20 Jahre zwischen Diplom und architektonischem Ist-Zustand aus persönlicher wie allgemein architektonischer Sicht analysieren wird – stets auf der Suche nach dem bewahrten oder verloren gegangenen oder gereiften architektonischen Ich.

 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 04. Juni 2009

Ausstellungsdauer: 05. Juni 2009 - 01. Juli 2009

Austellungsdauer: 24. September bis 21. Oktober 2010
 
Austellungsdauer: 24. September bis 21. Oktober 2010