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märklinMODERNE - Vom Bau zum Bausatz und zurück

Eine Ausstellung von moderneREGIONAL

Vernissage 14. Februar 2019 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer 15. Februar - 29. März 2019

 

 

Im Hobbykeller zeigten sich die Deutschen erstaunlich modern – auf den Modelleisenbahnanlagen des Wirtschaftswunders war die Architektur nicht bloß Kulisse. Hier gehörten Flugdach, Glaskuppel und Rasterfassade wie selbstverständlich zum Stadtbild.

 

Die Ausstellung märklinMODERNE – Vom Bau zum Bausatz und zurück, die vom 15. Februar bis 29. März 2019 im AIT-ArchitekturSalon Hamburg präsentiert wird, zeigt, wie architekturbegeistert die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren.

 

Die Ausstellung wurde vom Online-Magazins von moderneREGIONAL konzipiert und war erstmalig im DAM Deutsches Architekturmuseum zu sehen.

 

Eine „Villa im Tessin“ konnte sich nun jeder leisten — für 4,75 D-Mark im Maßstab 1:87. Ihr reales Vorbild, ein Wohnhaus nahe des Gotthardtunnels, hatte die Faller-Brüder 1961 gleich doppelt inspiriert. Sie bauten sich eine ähnliche Villa am Firmensitz in Gütenbach und entwickelten parallel den legendären Spritzgussbausatz. Kuriose Geschichten stecken auch hinter einem gläsernen Turmrestaurant, einer umkämpften Stadtkirche oder einem ostmodernen Hochhaus.

 

In der Ausstellung sind ausgewählte Modellbausätze der Nachkriegsmoderne im Original zu sehen. Mit großformatigen Fotografien von Hagen Stier werden sie ihren architektonischen Vorbildern gegenübergestellt. Zwei Modellbahnanlagen bringen Bewegung in moderne Stadtlandschaften – und ein eigens für die Ausstellung produzierter Film von Otto Schweitzer und C. Julius Reinsberg ist auch zu sehen.

 

 

Zur Eröffnung am 14. Februar 2019 um 19:30 Uhr sprechen die Kuratoren Dr. Karin Berkemann und Daniel Bartetzko.

 

Anmeldungen zur Vernissage werden erbeten unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 

Faller-Modell Villa im Tessin | © Hagen Stier

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Über moderneREGIONAL
Das rein ehrenamtlich getragene Projekt verfolgt mit mehreren Kooperationspartnern wie verschiedenen Herausgebern und der Redaktion des Online-Magazins „moderneREGIONAL“ sowie vielen Autoren gemeinsam ein Ziel: Menschen über die neuesten Themen und Meldungen der modernen Baukunst auf dem Laufenden zu halten.
 
Förderer
märklinMODERNE wird gefördert durch die Wüstenrot Stiftung und das DAM Deutsches Architekturmuseum.
 
Publikation
Begleitend zur Ausstellung ist das Buch „märklinMODERNE – Vom Bau zum Bausatz und zurück“ im Jovis Verlag erschienen mit Fotografien von Hagen Stier und Andreas Beyer. Interviews mit Falk Jaeger, Leopold Messmer und Klaus Staeck. Beiträge von Oliver Elser, Dina Dorothea Falbe, Teresa Fankhänel, Christian Holl, Ralf Liptau, Matthias Ludwig, Verena Pfeiffer-Kloss, C. Julius Reinsberg und Jörg Schilling. Herausgegeben von Daniel Bartetzko und Karin Berkemann.
 
Über Märklin
Die Märklin-Modelleisenbahnen faszinieren Jung und Alt schon seit über 150 Jahren. Diese Faszination ist unser Antrieb. Und sie ist Bestandteil einer Vision, die wir mit Ihnen teilen möchten.
In der langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelte sich Märklin von einer kleinen Fabrik für Blechspielwaren zu einem weltweit bekannten Produzenten von hochwertigem Metallspielzeug. Märklin bedient heute als Marktführer alle bedeutenden Spurweiten des Modellbahnmarktes.
In allen Maßstäben schafft es Märklin, Produkte in einer fast realitätsgetreuen Nachbildung sowohl in technischer Hinsicht als auch in der Anmutung und Haptik in den Modellen herzustellen. Angefangen bei den Werkstoffen, die sich eng an den Vorbildern orientieren und mit der Verwendung von verschiedensten Metallen und Legierungen, Feinblechen, Aluminium, hochwertigen Kunststoffen und auch Holz. In den Modellen ist auch ein hohes Maß an Ingenieurwissen zu erkennen, gepaart mit der Arbeit geschickter Hände.

 

Megacity von Gerald Fuchs | © Moritz Bernoully

 
Theodor Friedrich Wilhelm Märklin gründete 1859 einen Betrieb, der neben allerlei Gütern des täglichen Bedarfs auch kunstvoll geformtes Puppenküchenzubehör, Miniaturkutschen und Spielzeugkinderwagen herstellte.
In einer Zeit, in der zügige Fortbewegung mit der Postkutsche oder Eisenbahn selbst innerhalb der Landesgrenzen zum Abenteuer werden konnte, baute der gewiefte Handelsreisende nicht nur ein Vertriebsnetz in Süddeutschland auf, sondern auch in Österreich und der Schweiz.
 
Nach dem tragischen Tod von Theodor Friedrich Wilhelm Märklin bewahrte seine Frau Caroline Hettich das Unternehmen. Caroline bestimmt noch einige Jahre die Geschicke der Firma und lässt sich immer neue Spielzeuge einfallen. Erst mit 62 Jahren tritt die Märklin-Macherin der ersten Stunde ab und übergibt den Betrieb an ihre Söhne. Eugen und Karl Märklin übernahmen das Unternehmen ab 1888 als Gebrüder Märklin. Die Produktpalette umfasste zu dieser Zeit Puppenküchen, Karren jeglicher Art, Modelle von Schiffen, Karussells, Kreisel und Bodenläufer.
 
Durch die strategisch clevere Übernahme des Blechspielzeugherstellers Ludwig Lutz in Ellwangen im Jahr 1891 expandierte das Unternehmen. Im gleichen Jahr präsentierten die Gebrüder Märklin auf der Leipziger Frühjahrsmesse erstmals eine Eisenbahn als Uhrwerkbahn mit Schienenanlage in Form einer Acht. Damit legten die beiden Unternehmer den Grundstein zu dem Welterfolg der Spielzeugeisenbahn von Märklin.
 
 

 

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