Architektenkinder | 14. Januar 2012

Workshop mit JAS Jugend Architektur Stadt e.V. und dem AIT-Architektursalon am 14. Januar 2012, 10 - 17:00 Uhr
 

Kids skyscraper- JAS e.V. zu Gast im AIT ArchitekturSalon

 WOLKENKRATZER

Im Rahmen der von den AIT ArchitekturSalons angebotenen Kinderworkshops Architektenkinder und thematisch passend zur Ausstellung Zaha Hadid - Parametic Power Research im AIT ArchitekturSalon in Köln, hat JAS e.V. als Gast im AIT ArchitekturSalon an den Standorten Köln, Hamburg und München  den Kinderworkshop Wolkenkratzer durchgeführt.

Am jeweiligen Standort setzten sich die Kinder zuerst mit ihrer Stadt und den dort vorhandenen Hochhäusern auseinander. Sie entwickelten eigene Stadtsilhouetten ihrer Stadt.
Aus den Überlegungen zu ihrer Stadt entstanden Vorschläge zur Nutzung von Hochhäusern.
Anschließend bauten die Kinder diese gestapelten Ideen und fügten sie zu gemeinsamen Hochhausmodellen zusammen.

Die Workshops in Hamburg und München fanden parallel statt; die dort entstandenen Modelle der Hochhausideen wurden anschließend in den AIT ArchitekturSalon nach Köln transportiert und zusammen ausgestellt.
Im Workshop in Köln im Rahmen der Designmesse Passagen wurde ein ergänzendes Programm durchgeführt.

WOLKENKRATZER IN HAMBURG

 Was macht ein Hochhaus spannend? Was soll darin passieren? Wo soll es stehen?
24 Kinder zwischen 4 und 12 Jahren entwarfen am 14. Januar im Hamburger AIT-ArchitekturSalon  ihre Ideen für Hochhäuser. Inspiriert von berühmten Wolkenkratzer und der Hamburger Skyline sammelten sie ganz alltägliche ebenso wie ungewöhnliche Ideen, was man aus ihrer Sicht alles in einem Hochhaus unterbringen könnte: Wohnungen, 7 Sterne Hotels, eine Kirche, Gärten, eine Raumstation, ein Raketenmuseum, Sportplätze, Schulen, Bibliotheken... In Teams oder allein bauten sie dann ihre Lieblingsidee als Guckkasten.
Aus allen Ideen entstanden schließlich zwei Hochhäuser:

-  Das über 2 Meter hohe „Genießer-Hochhaus für Genießer“ mit Skatepark, Unterwasserrestaurant, Schlittschuhbahn, Kino, Abenteuerspielplatz, 7 Sterne-Hotel, Observatorium, Luftrestaurant und natürlich einem Heliplatz mit Riesenantenne auf dem Dach; und

- ein Wohnhochhaus mit einigen Besonderheiten. So gab es dort nicht nur Wohnungen (mit Terrasse, versteht sich), sondern auch eine Empfangshalle, eine Kirche, ein Schwimmbad und einen Garten mit Solardach.

 Dabei wurde auch überlegt, wo die Häuser in Hamburg stehen sollten: Ganz zentral, oder ein bisschen weiter im Westen an der Elbe? Nebeneinander, direkt neben dem Hamburger Michel, verbunden durch einen Fahrstuhl? Eine schwierige Entscheidung, die wohl erst beim nächsten Mal endgültig gefällt werden kann...

 Auch diese Hochhäuser wurden in den AIT ArchitekturSalon nach Köln geschickt und dort gemeinsam ausgestellt, sodaß der in Köln stattfindende Workshop bereits eine Skyline als Kulisse hatte.