Archiv
100 Jahre Strähle
19:00 Uhr Einlass
19:30 Uhr Begrüßung durch AIT und Strähle
19:45 Uhr Manuel Schupp, WILFORD SCHUPP ARCHITEKTEN GMBH, Stuttgard: "Am deutschen Bauwesen soll die Welt genesen? Oder andersherum? Erfahrungen beim Bau anderer Kulturen."
20:15 Uhr Gespächsrunde mit Werner und Paul Strähle, Manuel Schupp und
20:30 Uhr Kulinarische Reise durchs Schwabenland mit Musik | Eröffnung der Austellung "Räume"
Ausstellungsdauer:
Vernissage: 01. Dezember 2011 | 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 02. Dezember bis 15. Januar 2012

Vernissage: Johannes-Göderitz-Preis 2011
mit einem Vortrag von Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter und Bekanntgabe der Preisträger
100 Studenten von 5 Universitäten treten im Johannes-Göderitz-Preis gegeneinander an.
Das Thema: Der Binnenhafen von Harburg. Der Sprung über die Elbe ist in Hamburg allgegenwärtig und dieses Planungsgebiet kann ein wichtiger Schritt dafür sein. Mittlerweile nicht mehr mit Hafennutzung belegt, birgt die Halbinsel besondere Chancen einer urbanistischen Profilierung. Diese kann den Hamburger Süden, eben Harburg, nachhaltig bereichern
Das Gebiet hat sich bereits als Büro- und Forschungsstandort etabliert. Das Thema Wohnen wird derzeit an mehreren Standorten auf der Schlossinsel, am Schellerdamm und am Kaufhauskanal entwickelt.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Aufwertung der Freiräume, wie die Entwicklung des Kanalplatzes, des Schlossinsel-Parks oder der Lotsenpromenade.
Das Planungsgebiet steht dabei exemplarisch für andere vergleichbare innerstädtische Transformationsgebiete, die als wichtige Reserven einer Innenentwicklung unserer Städte zu entdecken
und zu entwickeln sind.
Wie gehen Studenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, mit einer so freien und doch realitätsnahen Aufgabe um? Entscheidet man sich für ein Konzept im Sinne des Investors mit einer guten Durchmischung von Wohnen und Arbeiten oder macht man sich frei von rein ökonomischen Gesichtspunkten. Vielleicht passt ein Abenteuerspielplatz viel besser in die Nahtstelle zwischen Norder- und Süderelbe. Nähert sich ein Karlsruher Student dem Thema anders als einer aus Braunschweig? Baut ein Student aus Hannover besser Modell als einer aus Darmstadt? Oder können die Hamburger doch ihren Heimvorteil nutzten?
Die Sieger des Wettbewerbes werden zur Vernissage bekannt gegeben.
Ausgestellt sind die Wettbewerbspläne mit Zeichnungen in den Maßstäben 1:1000 bis 1:200, Skizzen, Visualisierungen, Konzepterläuterungen, sowie Modellen in verschiedenen Maßstäben.
Ausstellungsdauer:
Vernissage:22. November 2011
Ausstellungsdauer: 23. November bis 30. November 2012
Vernissage: „Wild Wild West – Junge Architekten aus Belgien“
mit einem Vortrag von Johan Anrys von 51N4E Architekten aus Brüssel.
Ein großes Ziel der AIT-ArchitekturSalons ist es, junge Architekten zu unterstützen und sie in der Szene zu vernetzen. Daher haben wir vor einiger Zeit eine Veranstaltungsserie mit dem Titel „Wild Wild … - Junge Architekten aus …“ gestartet. Nach Osteuropa ist nun Belgien an der Reihe.
„Wild Wild West – Junge Architekten aus Belgien“ so das Thema mit dem wir uns den sehr interessanten aber immer noch viel zu unbekannten direkten Nachbarn im Westen widmen. Wir tun dies in einer ganz bewusst lückenhaften Auswahl und im Sinne eines „project in progress“. Der Fokus liegt auf Ihrer Philosophie, Ihrem Blick auf die Architektur in Ihrem Land und Ihren Einflüssen. Ausgestellt werden Skizzen, Bilder, Visualisierungen, Projektfilme und Modelle.
Ausstellungsdauer:
Vernissage: 06. Oktober 2011
Ausstellungsdauer: 07. Oktober 2011 – 27. Oktober 2011
Vernissage: Alpine Interior | Die Ausstellung
Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Meinrad K. Eberle (ETH Zürich) über das Projekt „Neue Monte Rosa-
Hütte“, welches unter der Leitung des renommierten Architekten Prof. Andrea Deplazes entstand:
Warum baut die ETH Zürich eine Hütte in den Alpen?
ie Sieger des ersten Alpine Interior Awards 2011 stehen fest. Am 11. April 2011 vergab das Preisgericht des Wettbewerbs zum Thema „alpine Raumkonzepte“ unter dem Vorsitz von Prof. Barbara Holzer in allen vier Kategorien insgesamt vier 1. Preise und 20 Lobende Erwähnungen. Für den Wettbewerb wurden 146 Projekte aus 6 Ländern eingereicht.
Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Alpine Interior Award 2011 vergeben. Dieser neu geschaffene Innenarchitekturpreis widmet sich den besten architektonischen Innenräumen des länderübergreifenden Kulturraums der Alpen. Alle Architekten und Innenarchitekten des Alpenraums waren aufgefordert, eigene Projekte einzureichen. Zusätzlich wurde eine prominente Nominierungsjury eingeladen Bauten von Kollegen für die Auszeichnung vorzuschlagen.
Für den Wettbewerb waren 191 Projekte aus 7 Ländern nominiert.
Die Sitzung des Preisgerichts fand am 11. April 2011 in München statt. Jurymitglieder waren Titus Bernhard (Titus Bernhard Architekten, Augsburg), Michael Deppisch (Deppisch Architekten, Freising), Christoph Mayr Fingerle (Architekt, Bozen) und die Juryvorsitzende Prof. Barbara Holzer (Holzer Kobler Architekturen, Zürich).
Sie vergaben in den vier Wettbewerbskategorien vier 1. Preise und insgesamt 20 lobende Erwähnungen. Die Preisträger (1.Preis und alle Lobenden Erwähnungen) wurden am 20. Mai im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung während der Messe Design Linz (19.-22. Mai 2011) bekannt gegeben.
Alle Preisträger wurden im Rahmen der “DESIGN LINZ” vom 19. bis 22. Mai 2011 in einer Ausstellung präsentiert. Diese Präsentation bildete einen der Höhepunkte der neuen Fach- & Publikumsmesse "DESIGN LINZ" im Design Center in Linz.
Die Ausstellung wird als Wanderausstellung im Anschluss an die Messe noch zusätzlich auf rund 600 m2 in unseren hochklassigen Architekturgalerien, den AIT ArchitekturSalons (Hamburg, München und Köln, weitere in Stuttgart und Rotterdam in Planung) zu sehen sein. Als erstes wird die Ausstellung nach München in den AIT ArchitekturSalon kommen.
Ausstellungsdauer:
Vernissage: 11. August 2011 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. August bis 15. September 2011
Riegler Riewe Architekten – die Tiefe der Fläche
„Unsere Architektur ist nicht eine der „gebauten Bilder“. Sie schafft Strukturen, offen und präzise zugleich: Rahmen für den komplexen Fluß der Bilder des Gebrauchs.“ (Riegler Riewe Architekten)
In der Architekturkonzeption von Riegler Riewe bedeutet die Form fast nichts, die Handlung dagegen fast alles. Riegler Riewe arbeiten nicht an einer Architektur der schönen, der visuell beeindruckenden oder konstruktiv avantgardistischen Objekte. Sie arbeiten vielmehr an der den Nutzungsprozess aktivierenden und erweiternden Konditionierung von Raumstrukturen. (Otto Kapfinger)
Die im Juni im Hamburger AIT-ArchitekturSalon eröffnete Ausstellung zeigt das Interesse von Riegler Riewe an der Konfrontation und Interrelationen eines soziokulturellen Zugangs zu architektonischen und urbanistischen Planungsaufgaben. In diesem Experimentierfeld haben für Riegler Riewe architekturkonzeptionelle Strategien in jedem Fall Vorrang vor formalen Überlegungen. Die Exponate der Ausstellung sind weder Pläne noch Modelle, am ehesten lassen sie sich als Relief beschreiben. Die Planzeichnung ist gewissermaßen in die Tiefe der Platte versenkt. Der flächige Grundriss wird auf diese Weise ein Stück weit verräumlicht.
Nach der Überzeugung von Riegler Riewe ermöglichen gut durchdachte und nutzbare - auf das wesentliche reduzierte – Architekturkonzepte eine ökonomische und unkomplizierte Realisierung. „Die Architektur von Riegler Riewe hat Disziplin, Strenge und Reduktion, jedoch geht es Riegler Riewe nicht um eine Reduktion um des Reduzierens willen, sondern um eine Strategie der Reduktion, die etwas anderes potenziert.“ (Andreas Ruby)
Am 23 Juni wird im Rahmen der Vernissage ein Salongespräch mit Prof. Arch DI Florian Riegler und Prof. Arch DI Roger Riewe und Andreas Ruby, welcher die Ausstellung gemeinsam mit den Architekten entwickelte (?) und den Katalog dazu erstellt hat, stattfinden. Nach Hamburg wird die Ausstellung im August im AIT-ArchitekturSalon in München zu sehen sein und im September/Oktober im AIT-ArchitekturSalon in Köln.
Riegler Riewe Architekten haben sich sowohl in Österreich, als auch in vielen anderen Ländern ein hohes Renommee erarbeiten können. Aus diesem Grund wurden Riegler Riewe Architekten bereits zu Wettbewerben in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz geladen. Ihre Arbeit wurde in Österreich, den USA, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Argentinien, Spanien, Slowenien, Polen und Japan ausgestellt. Florian Riegler und Roger Riewe halten Vorträge in Europa, den USA, Kanada, Argentinien, Korea und Japan. Gegenwärtig arbeiten Riegler Riewe Architekten an umfangreichen Projekten sowohl für öffentliche als auch private Auftraggeber. Die meisten der derzeit bearbeiteten Projekte basieren auf gewonnenen Wettbewerben. Die Mehrzahl der von Riegler Riewe Architekten realisierten Projekte wurden mit wichtigen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.
(aus Riegler Riewe- Mission Statement)
Ausstellungsdauer:
Vernissage: 23. Juni 2011 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. Juni bis 21. Juli 2011
Max Dudler – Entwürfe für die Stadt
Die Bauten des Schweizer Architekten Max Dudler zeichnen sich durch eine formale Strenge und Einfachheit aus. »Dudler widmet sich seit Jahrzehnten dem vermeintlich immer Gleichen und treibt die Entwicklung seiner Bauten dennoch stetig voran«, heißt es im Ausstellungskatalog des AIT-ArchitekturSalons. Kontinuität und Transformation sind Schlüsselthemen in seiner Architektur, die im Historischen ihren Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung sucht.
Die Ausstellung im Hamburger AIT ArchitekturSalon dokumentiert die kontinuierliche Beschäftigung des Büros mit der europäischen Stadt. Sie zeigt die maßgeblichen Beiträge Dudlers der letzten Jahre und gibt einen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Projekte des Büros. Großformatige Aufnahmen des Fotografen Stefan Müller bilden die gebauten Ergebnisse ab, detailliert gearbeitete Architekturmodelle und Visualisierungen liefern einen Einblick in die Entwurfsstrategien. In der Werkschau erschließt sich, wie stringent Dudler seinen konzeptionellen Ansatz mit jeweils wechselnder thematischer Perspektive aus dem Ideenreservoir der Geschichte der Stadt entwickelt hat. Bauwerke wie das Bewag Haus am Gendarmenmarkt aus dem Jahr 1997 – das älteste Bauwerk der Ausstellung – erscheinen heute ebenso präzise, konkret und aktuell wie zum Zeitpunkt ihrer Errichtung. Dudlers Gebäude sind gewissermaßen gebauter Beweis seines beharrlichen Insistierens auf Kontinuität und verdeutlichen seine Haltung im Umgang mit Städten.
Max Dudler gehört zu den renommiertesten Gestaltern der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das Hochhausensemble Hagenholzstrasse in Zürich (2004), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) sowie der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008). Der in Altenrhein in der Schweiz geborene Architekt unterhält Büros in Berlin, Zürich und Frankfurt/Main. Er studierte an der Frankfurter Städelschule und an der Hochschule für Künste in Berlin. In den 1980er Jahren begann er als Projektarchitekt bei Oswald Mathias Ungers. In Gemeinschaft mit Karl Dudler und Pete Wellbergen gründete er 1986 ein eigenes Büro, das er seit 1992 alleine führt. Seit 2004 ist er Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Aktuell ist Dudler in München an der Gestaltung des Schwabinger Tor-Areals beteiligt.
Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen. Bestellungen unter
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. Geöffnet ist die Werkschau bis zum 09. Juni 2011.
Hier geht's zum Film "Im Gespräch mit Max Dudler", produziert vom OK-TV Ludwigshafen.
Ausstellungsdauer:
Vernissage: 04. Mai 2011 | 19:30 Uhr
zur Vernissage findet ein Architekturdialog zwischen Max Dudler und dem renommierten Architekturkritiker Andreas Ruby statt.
Finissage: 09. Juni 2011 | 19:30
Ausstellungsdauer: 05. Mai - 09. Juni 2011
Art and City
HUNDERT kreative KÖPFE - Was passiert eigentlich.......
wenn 80 Masterstudenten gemeinsam mit ihren Professoren und Assistenten aus 7 internationalen Architektur-Hochschulen an einem 8-tägigen internationalen Architektur Workshop in Hamburg teilnehmen?
Die Arbeiten gehen der Fragestellung nach, in welcher Form das Leitbild des Wallrings in die südlich des Deichtors anschliessende HafenCity weiterentwickelt werden kann und zeigen die unterschiedlichsten Wahrnehmungen und Interpretationen von Stadt und öffentlichem Raum.
Teilnehmer:
La Salle Higher Technical School of Architecture, Barcelona, Spanien - Bilgy-Universität, Istanbul, Türkei - SAUL, the School of Architecture, Limerick, Irland Sheffield School of Architecture, Sheffield, England - KTH School of Architecture and the Built Environment, Stockholm, Schweden - Oxford Brookes University, Oxford, England - University of the Ryukyus, Japan - Hafencity Universität Hamburg
Ausstellungsdauer:
Vernissage: 14. April 2011 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 15. April - 28. April 2011
"Der ideale Sonnenschutz" Clauss Markisen
Vertreter führender Architekturbüros versammeln sich Anfang Oktober zu einem mehrtägigen Workshop in Venedig, um gemeinsam über das Thema Architektur und Sonnenschutz nachzudenken. Architekten wie Dionys Ottl, von Hild und K., Florian Illenberger von GMP Berlin, Martin Oster von KSP Jürgen Engel Architekten, Thorsten Overberg von Allmann Sattler Wappner oder auch Carlo Weber von Auer und Weber aus Stuttgart folgten der Einladung von clauss markisen.
Klingt spannend – und war es auch. Die Thematik wurde gewählt, weil Sonnenschutz gleich in mehrfacher Weise eines der Zukunftsthemen anspruchsvoller Entwürfe und verantwortungsvollen Bauens sein wird. Verstärkter Sonnenschutz, womöglich in rein additiver Form, darf sich jedoch keinesfalls negativ auf die gestalterisch-architektonische Qualität eines Gebäudes auswirken. Das Ziel sollte vielmehr die Integration von Sonnenschutz und Architektur sein. Dies kann sowohl technische als auch gestalterische Konsequenzen haben. Die Teilnehmer diskutieren, vertieften Ansätze und präsentierten am Ende ihre Überlegungen.
Nun werden die Ergebnisse der gemeinsamen Workshoparbeit einer breiteren Fachöffentlichkeit bekannt gemacht werden, und zwar in Form von Ausstellungen in den AIT-ArchitekturSalons.
Einführung:
Prof. Carlo Weber, Auer+Weber Assoziierte, Stuttgart / München
Vortrag:
Julian Lienhard, ITKE, Universität Stuttgart über Bio-inspirierte, wandelbare Konstruktionen für die Architektur
Ausstellungsdauer:
Vernissage: 29. März 2011 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 30. März bis 07. April 2011
www.clauss-markisen.de
"Haus eines Kunstfreundes"
Damit findet ein altes AIT-Projekt seine Fortsetzung, denn Alexander Koch hatte als Gründer des Verlages vor mehr als 100 Jahren nicht nur die berühmte Modellsiedlung „Mathildenhöhe“ in Darmstadt initiiert – er hatte auch einen europaweiten Wettbewerb ausgeschrieben, an dem nahezu alle seinerzeit wichtigen Architekten Europas teilnahmen. Das Thema des Wettbewerbs lautete „Haus eines Kunstfreundes“. Der Entwurf des Schotten Charles Rennie Macintosh wurde übrigens in den 90er Jahren in Glasgow realisiert.
AIT belebte nun diese Idee neu und forderte führende Architekten mit dem Spezialgebiet höchstwertiger Einfamilienhausbau dazu auf, sich erneut über das Thema „Haus eines Kunstfreundes“ Gedanken zu machen. Partner dieser Veranstaltung ist der Sicherheitsglashersteller Silatec, dessen Produkte nicht nur zum Schutz von Personen vor Anschlägen eingesetzt werden sondern auch wertvolle Kunstschätze im Einfamilienhausbereich vor Raub und Vandalismus schützen Die Ergebnisse der gemeinsamen Workshoparbeit werden nun in Form einer Ausstellung der Öffenlichkeit präsentiert.
Teilnehmer:
Prof. Titus Alexander Bernhard – Titus Bernhard Architekten, Ausgburg
Johannes Berschneider – Berschneider + Berschneider Architekten + Innenarchitekten, Pilsach
Alexander Brenner – Alexander Brenner Architekten, Stuttgart
Martin Hecht – Architektur Martin Hecht, Hamburg
Gerhard Georg Kirchner – Hermann&Valentiny et Associés, Remerschen Luxemburg
Sebastian Knorr – tec Architecture Swiss AG, Ermatingen CH
Andreas Schiessl – Ramseier&Associates Ltd., Zürich CH
Sara Spiro – Sara Spiro Architektur, Zürich CH
Ausstellungsdauer:
Vernissage:10. März 2011 | 19:30
Ausstellung: 11. März bis 24. März 2011
Szyszkowitz-Kowalski Architekten
Das österreichisch-deutsche Architektenteam Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz entwickelt seit mehr als 30 Jahren außergewöhnliche Architekturen. Die Annäherung an Ort und Bauaufgabe erfolgt über Skizze und Zeichnung. So zeigt die Ausstellung „Zeichnen zum Ort“, dass das Medium Handzeichnung den Entwurfsprozess grundlegend beeinflussen kann.
Die Bauten dieses Architektenpaars sind oft bildhaft und plastisch angelegt und entsprechen weniger den klassischen Architekturvorstellungen. „Sie vermitteln nicht selten den Eindruck von Charakter beseelten Wesen, deren Entwicklungsgeschichte eher in utopischen Kunstrichtungen, im Sciencefiction Roman, in biomorphen oder gar evolutionstheoretischen Genres begründet zu sein scheinen.
Bauten treten mit dem Gesicht eines kubistischen Portraits auf, erheben sich, mit Raumschiffen aus „Krieg der Sterne“ vergleichbar, aus der Umgebung, kriechen als urzeitliches Drachenwesen einen Abhang hinab, mahnen den Passanten als flügelloser Vogelproton oder Beißzangen bewehrter Käfer mit einem unausgesprochenen „HIER WOHNE ICH“, oder nehmen den Baugrund, etwa einen felsigen Bergrücken, in Form ineinander geschobener Eisschollen bildlich auf“, so die Akademie der Künste in Berlin, wo die Ausstellung im Sommer zu sehen war. Die Ausstellung „Zeichnen zum Ort“ kommt im Januar 2011 in den AIT ArchitekturSalon nach Hamburg!
Austellungsdauer:
Vernissage: 27. Januar 2011 | 19:30
Ausstellung: 28. Januar bis 03. März 2011
Wir danken für die freundliche Unterstützung 
Film | Architektur | Filmarchitektur
Unter dem Titel „Architektur – Architekturfilm – FilmArchitektur“ beschäftigt sich die Ausstellung mit der großen Fülle an Vernetzungen, Überlagerungen, und Beeinflussungen zwischen Architektur, Filmarchitektur und Filmen. Die Ausstellungen und die begleitenden Veranstaltungen sollen diesem Thema nachspüren. Die Redings präsentieren aus diesem Anlass auch ihre umfangreiche Sammlungen an Architekturbüchern und Zeitschriften. Im Mittelpunkt stehen Bücher der Verlagsanstalt Alexander Koch (VAK) sowie der VAK-Fachzeitschrift AIT (früher Innendekoration).
Dominik und Benjamin Reding wurden bekannt durch ihren Film „Oi! Warning“. Vor kurzem stellten sie ihren neuen Film „Für den unbekannten Hund“ vor. Im Mittelpunkt ihrer Kinofilme stehen dabei oft räumlich faszinierende, streng komponierte Szenenbilder von manchmal hypnotischer Wirkung. Als gelernter Architekt fertigt Reding für die Schlüsselszenen seiner Filme delikate Zeichnungen an – und sucht anschließend mit seinem Bruder in ganz Deutschland nach geeigneten Architekturen.
Die Ausstellung in den AIT-ArchitekturSalons Hamburg, München und Köln werden den Weg von der ersten Zeichnung über die reale Location bis zur entsprechend umgesetzten Filmszene darstellen und den Prozess nachvollziehbar werden lassen. Benjamin und Dominik Reding werden Vorträge zum Zusammenhang zwischen Architektur und Filmarchitektur halten und natürlich ihre Filme präsentieren. Neben den beiden Berliner Regisseuren werden in begleitenden Veranstaltungen weitere Szenographen, Schauspieler, öffentliche Filmförderer und Storyboarder auftreten und ihre Haltung in Vorträgen und Diskussionen erläutern. Dabei wird es um Deutschland und die deutsche Architektur und Innenarchitektur als szenographische Orte gehen. Denn das öffentliche Bild vieler Städte und Landschaften wurde nicht unwesentlich durch die Reflexionen in Kinofilmen und „Tatort“-Krimis beeinflusst. Neben dem allgemeinen Straßenbild zählen dabei besonders prägende Einzel-Architekturen eine Rolle, die durch das Medium Kinofilm und Fernsehfilm plötzlich eine Bekanntheit erfahren die weit über den traditionellen Wirkungskreis von Gebäuden hinausreichen. Gerade die in Filmen abgebildeten Innenräume werden für breiteste Bevölkerungsschichten zu prägenden und oft vorbildhaften Innenarchitekturen.
Austellungsdauer:
Vernissage: 16. Dezember 2010 | 19:30
Austellungsdauer : 17. Dezember bis 20. Januar 2010
Silesian School of Architecture?
It has not received any formal summary neither in form of a thorough publication nor an exhibition. From among numerous of excellent structures, the examples have been selected, designed by the architects permanently connected with the Silesia. However, not only the outstanding ones but primarily these which have got features characteristic for the ‘Silesian school’.
Mentioned projects are rational as well as rooted in the tradition of local industrialism and modernist architecture. Above all, the designs result from a consistently implemented idea with a large dose of innovation. When one ‘re-view’ the buildings presented, there is an impression that Silesian designers try to avoid spectacular and commercial architecture, that nowadays overwhelms our country, continuing the resistance to fashion and a billboard quality. The architects convince that in designing architecture it is more important to create the space within ‘building- mechanism’ than just the form itself. Most of the authors graduated the Faculty of Architecture from the Silesian University of Technology in Gliwice.
organised by: Association of Polish Architects in Katowice (SARP Katowice), Gallery of Architecture SARP.
www.sarp.katowice.pl
30/30 HG Esch fotografiert Henn
Die Ausstellung 30/30 zeigt Bilder des Architekturfotografen HG Esch, der im Sommer 2009 dreißig Projekte von Walter Henn und Gunter Henn in dreißig Tagen aufgenommen hat. Über seine Bilder scheint Esch einen Dialog zwischen den beiden Architekten und ihren Gebäuden herzustellen - Walter Henn gilt als einer der Hauptvertreter der Braunschweiger Schule, der maßgeblich den Industrie- und Verwaltungsbau der 1950er bis 1970er Jahre geprägt hat. Die Bauten von Gunter Henn führen diese Tradition mit dem 1979 gegründeten Büro Henn Architekten fort und entwickelten dessen Spektrum bis heute international erfolgreich weiter. Sind die Bauten von Walter Henn der räumlichen Strukturierung von Prozessen und Funktionen verpflichtet, kombiniert Gunter Henn vormals getrennte Bereiche in Hybridgebäuden wie etwa der Gläsernen Manufaktur in Dresden, wo Marketing, Produktion und Management miteinander verwoben sind. In ausgesuchten Perspektiven richtet HG Esch den Blick auf das architektonische Detail, spürt so fotografisch die funktionalen Identitäten auf und fängt zugleich die räumlichen Qualitäten der frühen und neuen Bauten ein. Besonders deutlich ablesbar ist das in den Aufnahmen der von Walter Henn 1965 realisierten Osram Hauptverwaltung in München, dem seinerzeit ersten Großraumbüro in Deutschland, das noch heute als wegweisende Architektur wahrgenommen wird, sowie bei den Kommunikationsarchitekturen von Gunter Henn, so zum Beispiel dem Mobile Life Campus in Wolfsburg, in deren Räumen kollektiven Denkprozessen, kollaborativem Arbeiten und der Vernetzung von Wissen eine zentrale Bedeutung zukommt. HG Esch, der die Projekte für Forschung, Lehre und Industrie im Auftrag von Henn Architekten seit langem fotografisch begleitet, beschreitet mit der Reihe 30/30 einen neuen Weg. Das Augenmerk seiner freien Arbeit ist konzeptionell auf die Konstanten im Werk beider Generationen, die Weiterentwicklung und die gestalterische Abstraktion funktionaler Anforderungen gerichtet. Durch die Abbildung in Schwarzweiß ihrem zeitlichen Kontext enthoben und durch die Konzentration auf das Detail, treten so die Berührungspunkte und Unterschiede im Schaffen der beiden Architekten im Kontext von Umgebung und Benutzung hervor.
Austellungsdauer:
Vernissage: 23.September .2010 | 19:30
Austellungsdauer: 24. September bis 21. Oktober 2010
Charity Chair
„Pimp up my chair“ – so forderte AIT vor einigen Monaten europäische Architekten und Innenarchitekten auf – und schickte jedem Büro einen weißen Holzstuhl der Serie ONO des schweizer Herstellers Dietiker. Die Architekten konnten mit dem Stuhl machen was sie wollten. Sie mussten es lediglich für einen guten Zweck tun. Denn die auf diese Weise „veredelten“ Stühle werden anschließend versteigert. Der Erlös kommt einem Kinderprojekt im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt zugute.
Dieses AIT-Charity- Projekt wurde schon 2008 gestartet und geht nun im Jahr der Fußball-WM in die zweite Runde. Die Stühle werden ab Juni in den AIT-ArchitekturSalons und darüber hinaus in ganz Deutschland und mehreren europäischen Staaten gezeigt. Die Besucher haben dabei die Gelegenheit, mitzusteigern. Der Erlös geht zu 100 Prozent ins Township.
Zu den Bearbeitern des AIT-CharityStuhles gehören die namhaftesten europäischen Architekten und Innenarchitekten ebenso wie die vielversprechendsten Newcomer und sogar die Architektenkinder der AIT-Kinderworkshops. Neben OMA/Rem Koolhaas gehörten Mario Botta und Matteo Thun zu den bekanntesten Entwerfern.
Die meisten Stühle sind auch nach dem kreativen Umwandlungsprozess noch benutzbar. Einige wurden zu reinen künstlerischen Statements. Je nach architektonischer Grundhaltung wurden die Stühle bemalt, gefräst, modifiziert oder auch komplett zersägt, zerschlagen und neu zusammengesetzt. Bis auf eine Ausnahme können alle Stühle den künftigen Besitzern in normalen Transportkartons geliefert werden.Bis es allerdings soweit ist, werden die Charitystühle noch in den Salons und darüber hinaus in weiteren Galerien und Ausstellungen gezeigt. Alle Entwerfer werden in der Jubiläumsausgabe der AIT genannt. Die Stühle haben einen Neuwert von 300 Euro – durch die Eingriffe der Architekturstars werden sie zu Klassikern und wertvollen Unikaten. Wie die Versteigerung vonstatten geht können Interessenten während der Vernissage erfahren oder aber im kostenlosen AIT-Newsletter, zu abonnieren unter ait-online.de/newsletter.
Austellungsdauer:
Austellungsdauer: 29. Juni 2010 bis 24. September 2010
Stefan Forster
Anlässlich des 20 jährigen Bestehens von Stefan Forster Architekten stellt das Frankfurter Architekturbüro seine herausragensten und oft prämierten Werke im AIT Architektursalon aus.Schon in Burgau (Roma- Forum) und in der Galerie Braubachfive in Frankfurt fand die Ausstellung großen Anklang.
Stefan Forster, der sich von Anfang an der Schwarzbrot-Aufgabe Wohnungsbau verschrieben hat und Assistent am Lehrstuhl für Wohnungsbau an der TU Darmstadt war, findet seine Vorbilder in den großen Wohnungsbauern der 20er Jahre. Er transformiert Modelle von Fritz Schumacher, Bruno Taut und Ernst May für zeitgenössische Bedürfnisse. Für Leinefelde, eine DDR-typische Neugründung rund um einen industriellen Kern im Nordwesten Thüringens, entwickelte er ein Gartenstadtkonzept, in dem die einzelnen Gebäude ästhetische Unikate darstellen und die Ansprüche von Individualisierung und Differenzierung erfüllen. Mit nachhaltigen Plattenbautransformationen in Leinefelde, sowie Halle erlangte das Frankfurter Architekturbüro Weltruhm.
Eine ähnliche Melodie, doch völlig anders orchestriert, spielt Forster, wenn es um Wohnen in der (Groß-)Stadt geht. Den Grundton bildet der meist klinker-ummantelte, kraftvolle städtische Block. Selbstbewusst in der Gestalt und gleichzeitig kühl und distinguiert in der Erscheinung erinnern seine Anlagen an noble Wohngebäude in mediterranen Metropolen wie Mailand oder Rom. Die Wohnungen, die für die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen errichtet wurden, sowie großzügige Eigentumswohnungen atmen großbürgerliches Flair. Forster arbeitet mit traditionellen Elementen wie Blockrandbebauung, gleichzeitig einzeln ablesbaren Häusern und dem urbanen, mit einem Gesims vom übrigen Wohngebäude abgesetzten Sockel, der Ladenlokale, etwa Cafés oder Supermärkte, beherbergt. Die stets barrierefreien Wohnungen stattet Forster mit geräumigen Loggien und großen Fenstern, die Gebäude mit großzügigen Treppenhäusern und einem geschützten, ausschließlich den Mietern und deren Besuchern vorbehaltenen Innenhof aus. Die “werthaltige Immobilie” ist diesem Architekten das geeignete Mittel, um den Raumbedürfnissen einer langsam schrumpfenden Gesellschaft gerecht zu werden. Flexibilität und eine alterungsfähige Außenhaut, stetiges Arbeiten am Grundriss und im Detail stellen für ihn die Werkzeuge dar, um qualitätsvolles Wohnen zu sichern.
Forsters OEuvre liest sich wie eine nun schon zwei Jahrzehnte andauernde Forschungstätigkeit. Einem Forschungsprozess, der in einem steten Wechselspiel theoretische Erkenntnisse einem Praxistest unterzieht, dort gewonnene Erfahrungen abstrahiert und als neue Einsichten in neue Projekte einbringt. Fritz Schumacher schreibt in seinem 1938 erschienenen Band "Der Geist der Baukunst", dass der Wohnungsbau das "unscheinbarste Gebiet" des architektonischen Schaffens sei. Dessen ungeachtet müsse, so Schumacher dem Architekten gelingen, "in die Form der Lösung einen Hauch von Freudigkeit zu bringen". Diesem Ansatz ist Stefan Forster verpflichtet. Die Vielzahl von Preisen, mit denen seine Arbeiten ausgezeichnet wurden, beweist, dass die von Schumacher geforderte "liebevolle Gestaltung jeder baulichen Einheit" Forster und seinem Team gelungen ist.
Enrico Santifaller
Austellungsdauer:
Vernissage: 20. Mai 2010 | 19:30
Austellungsdauer: 21. Mai - 24. Juni 2010
Europan
Im Rahmen des 10. Europan-Wettbewerbs unter dem Motto „Inventing Urbanity - Urbanität entdecken“ waren junge Architekten und Planer aufgerufen, sich mit aktuellen Problemen europäischer Städte auseinanderzusetzen, innovative Konzepte und neue Programme zu entwickeln und Urban Sustainability Gestalt zu geben. Die Ausstellung im Hamburger AIT-ArchitekturSalon zeigt die prämierten Wettbewerbsbeiträge an den deutschen Standorten Bottrop, Dessau-Roßlau, Elmshorn, Forchheim, Guben, Heidelberg, Leisnig, München und Nürnberg sowie an dem Kooperationsstandort Warschau.
Europan ist ein europaweit stattfindender Ideen- und Realisierungswettbewerb, der sich mit zeitgemäßen architektonischen Fragen und städtebaulichen Themen auseinandersetzt. Vorläufer von Europan war der PAN-Wettbewerb in Frankreich. PAN steht für Programme Architecture Nouvelle und wurde Mitte der 1970er Jahre ins Leben gerufen, als in Frankreich erste Probleme mit sozialer Segregation, Leerstand und Verwahrlosung in Großwohnsiedlungen evident wurden. Junge Architekten waren aufgerufen, sich mit der Zukunft des Wohnens auseinanderzusetzen. Der Wettbewerb war in Frankreich mit Preisträgern wie dem heute international bekannten Jean Nouvel sehr populär. Angesichts des nationalen Erfolgs des Konzeptes entstand die Idee, europaweit die junge Generation der Architekten aufzufordern, ihre Ideen zu Städtebau und Architektur zu artikulieren. So entwickelte sich Ende der 1980er Jahre Europan, ein europaweiter Wettbewerb, der aktuelle Konzepte und Strategien im Bereich des Wohnungs- und Städtebaus vertieft und den Ideenaustausch zwischen den verschiedenen Ländern Europas fördert. Europan richtet sich an europäische Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Vertreter anderer Fachdisziplinen, die jünger sind als 40 Jahre. Europan mobilisiert die Potenziale junger Planer und fördert den Dialog über Architektur und Städtebau von lokaler bis europäischer Ebene. Europan hat sich dabei zum Ziel gesetzt, junge begabte Architekten aus ganz Europa zu entdecken, deren Ideen zu fördern und innovative Entwürfe und Strategien bis zu ihrer Realisierung zu unterstützen. Weitere Informationen unter www.europan.de
Austellungsdauer:
Vernissage: 15. April 2010
Austellungsdauer: 16. April 2010 bis 13. Mai 2010
Querbar
Noch bis Mitte April kann im Hamburger AIT-ArchitekturSalon eine ganz spezielle Installation nicht nur besucht sondern regelrecht benutzt werden. Denn die Wiener Architektengruppe „querkraft“ blieb dem Sinn stiftenden Büronamen treu, dachte quer und erschuf einen Bartresen, den sie „querbar“ nannten – und an die sich trinkend lehnen kann, wer immer sich mit Architektur beschäftigen will.
Als diese spezielle Bar am 11. März in Hamburg eröffnet wurde, war der AIT-ArchitekturSalon fast zwangsläufig wieder einmal sehr gut besucht. Das Gastspiel der Querbar in Hamburg ist nur eine der zahlreichen Tournee-Stationen in verschiedenen europäischen Städten.
Die „Querbar“ ist jedoch nicht nur ein Ort an dem Wein und Bier konsumiert wird. Der Ausstellungstresen ist zugleich auch eine Ausstellungsraum, in und um dem sämtliche Projekte der österreichischen Architektengruppe „querkraft“ gezeigt werden soll. Zentrales Element der Wanderausstellung ist zwar eben jene Bar, die aber zugleich auch als Schauvitrine sämtlicher Modelle verwendet wird. Der Tresen ist außerdem umgeben von einer Auroeole aus Video-Beamern, die dem Besucher ermöglicht, sich verschiedene Projekte herbeizuholen, Bilder zu vergleichen und – unter dem alkoholischen Einfluß von Bier und Wein oder auch völlig nüchtern – deren Qualität oder auch (recht wienerisch) deren zu grundsätzlichen Sinn diskutieren.
Die treibenden Kräfte bei „querkraft“ sind die drei verbliebenen Gruppengründer Jakob Dunkl, Peter Sapp und Gerd Erhartt. Letzterer eröffnete auch am 11. März die Ausstellung im Hamburger AIT-ArchitekturSalon. Seit 2009 hat der 46-jährige eine Gastprofessur an der TU seiner Heimatstadt Wien inne. Das Wiener Architektenteam querkraft plant und baut Architektur im Bereich (sozialer)Wohnbau, Firmengebäude, Bürobau, Shop, Restaurant und öffentliche Bauten. Neben dem „ADBC adidas brand center“ in Herzogenaurach in Deutschland und der Gestaltung des Römermuseums in Wien, zählt das Privatmuseum „Sammlung Liaunig“ in Neuhaus in Kärnten zu den jüngsten querkraft-Projekten. „querkraft“ pflegt nicht nur an der büroeigenen „querbar“ einen eher ungezwungenen und lockeren Umgang mit der Architektur. Diese Haltung wirkt sich eindeutig auf die Projekte aus – und machte das Team zu einem der renommiertesten Büros der Wiener Architekturszene. Inzwischen wurden die „querkraft“-Arbeiten auch durch zahlreiche internationale Preise ausgezeichnet, darunter den „Young Architect of the Year“ Award (2004) sowie den „International Architecture Awards“ (2009) des Chicago Athenaeum.
Die „Querbar“ hat von Mittwoch bis Freitag stets bis 21:00 Uhr geöffnet.
Ausstellungsdauer:
Vernissage: 11. März 2010 | 19:30
Austellungsdauer: 11. März 2010 - 08. April 2010
Der Preview des CONTRACTWORLD AWARD
Gezeigt werden einige der erfolgreichsten Einreichungen in Europas größtem Architekturkongress, der zugleich Europas größter Wettbewerb für Innenraumprojekte ist. Die contractworld findet jedes Jahr Anfang Januar in Hannover statt – für Hamburger Architekten also nahezu vor der Haustür. Die Ausstellung zeigt vorab einige Einreichungen zur contractworld – und will damit Appetit machen, diese europaweit außergewöhnliche Veranstaltung zu besuchen, bei der in den vergangenen Jahren praktisch die komplette Riege der weltweit einflussreichsten und meist diskutierten Architekten aufgetreten ist. Im kommenden Januar werden beispielsweise Massimiliano Fuksas und Philippe Starck dabei sein.
Zum contractworld.award eingereicht wurden in diesem Jahr 684 realisierte Projekte. Die besten Arbeiten in den verschiedenen Kategorien sind in den Shortlists des contractworld.awards zusammengetragen – aus denen dann schließlich auch die Gewinner stammen. Diese werden jedoch erst im Rahmen der contractworld im Januar bekannt gegeben.
Shortlist Kategorie „Office / Büro / Verwaltung“
(in alphabetischer Reihenfolge)
Bürogebäude, Verwaltungsbauten, Banken, Versicherungen, Behörden, Konferenz- und Kongresszentren, Studios, Arbeitsplätze in allen Maßstäben
Abalos + Sentkiewicz Arquitectos | ES-Madrid, Alonso Balaguer y Arquitectos Asociados | ES- Esplugues de Llobrega | Schwienbacher Bergmeister, IT-Brixen | Bolwin Wulf Architekten Partnerschaft, DE-Berlin | Alberto Campo Baeza, ES-Madrid | Hirotaka Satoh Architecture & Design, JP-Tokio | J. MAYER H. Architects, DE-Berlin | JKMM Architects, FI-Helsinki | Maurice Mentjes Design, NL-Holtum |
Shortlist Kategorie „Hotel / Spa / Gastronomie“
(in alphabetischer Reihenfolge)
Hotels, Pensionen, Herbergen, Spa- und Wellnessbereiche, Restaurants, Cafés, Bistros, Bars, Lounges, Clubs, Casinos, Kantinen
3meta, DE-Augsburg | BM+P Architekten Hesse Haselhoff, DE-Düsseldorf | EDGE DESIGN INSTITUTE LTD, CN-Hong Kong | EQUIP XAVIER CLARAMUNT, ES-Barcelona | harder spreyermann architekten eth/sia/bsa ag, CH-Zürich | RCR Aranda Pigem Vilalta Arquitectes, ES-Olot | RYUICHI ASHIZAWA ARCHITECTS & associates, JP-Osaka | ZMIK designers, CH-Basel |
Shortlist Kategorie „Shop / Showroom / Messestand“
(in alphabetischer Reihenfolge)
Shopkonzepte, Läden, Präsentations- und Ausstellungsräume, Messestände, Shopping Centre, Malls
après-nous, DE-Berlin | EXTRASTUDIO, PT-Lissabon | hg merz architekten museumsgestalter, DE-Stuttgart | Riegler Riewe Architekten ZT-Ges.m.b.H, AT-Graz | Z-A Studio, US-New York | ZMIK designers, CH-Basel
Shortlist Kategorie „Education / Bildung / Healthcare“
(in alphabetischer Reihenfolge)
Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Akademien, Fort- und Weiterbildungsstätten, Bibliotheken, Forschungszentren und Institute; Krankenhäuser, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Praxen, Einrichtungen für Wellness.
Boltshauser Architekten AG, CH-Zürich | Bruno Fioretti Marquez Architekten, DE-Berlin | DAP Studio / elena sacco - paolo danelli, IT-Mailand | JKMM Architects, FI-Helsinki | Miralles Tagliabue EMBT, ES-Barcelona | njiric arhitekti d.o.o., HR-Zagreb | Produkcija 004, HR-Zagreb | Shuichiro Yoshida Architects, JP-Tokio

Wild wild East
Mit einer rauschenden Vernissage eröffnete am 22. Oktober die Ausstellung „Wild Wild East“ im Hamburger AIT- ArchitekturSalon. Rund 60 Büros der „New Generation“ aus Osteuropa stellen ihre Vision von Architektur anhand von realisierten Projekten vor. Mit dieser Ausstellung will die AIT ein Augenmerk auf die Vielfalt und Besonderheit der architektonischen Landschaft unserer östlichen Nachbarn setzen. So wurde bei traditionellem Borschtsch und erfrischenden Getränken den jungen Architekten nach den Laudatien von Dr. Peter Kuczia (agn Niederberghaus und Partner, Ibbenbühren) und Krunoslav Ivanisin( Ivanisin Kabashi Arhitekti, Zagreb) große Aufmerksamkeit geschenkt. Interessierte haben noch bis zum 12. November Gelegenheit, die jungen Wilden aus dem Osten Europas im AIT- ArchitekturSalon in Hamburg aufzuspüren.
Ausstellungsdauer
Vernissage: 22. September 2009 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 23. September 2009 bis 12. November 2009
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von dem plonischen Architekten Dr. Peter Kuczia, Mitarbeiter bei agn niederberghaus & partner, Ibenbüren.
Übersicht der teilnehmenden Büros
3h architecture, Budapest, Hungary | www.3h.hu
3LHD, Zagreb, Croatia | www.3LHD.com
4a architekti, Prague, Czech Republic | www.architekti4a.cz
8 A.M., Riga, Lativa | www.8am.lv
90 Architekci, Warsaw, Poland | www.a90.pl
AG PLANUM, Zagreb, Croatia | www.agplanum.com
ak2 architecture studio, Bratislava, Slovakia | www.ak2.sk
AKSL, Ljubjana, Slovenia | www.aksl.org
ArC-2, Wroclaw, Poland | www.arc2.com.pl
Architect Martin Aunin, Estonia | http://nap.arhliit.ee/martin/cv
Archistudio Studniarek+Pilinkiewicz, Uatowice, Poland | www.archistudio.pl
Archteam, Brno, Czech Republic | www.archteam.cz
Atelier Thomas Pucher, Graz, Austria www.thomaspucher.com
atos6 Ostrava-Muglinov, Czech Republic | www.atos6.cz
BEEF ARCHITECTS, Bratislava, Slovakia | www.beef.sk
BUDCUD, Krakow, Poland | www.budcud.org
C+HO AR s.c., Szczecin, Poland | www.cplushoar.com
CENTRALA, Warsaw, Poland | www.centrala.net.pl
cuboid architekti, Prague, Czech Republic | www.cuboid.cz
deklaea gregoric arhitekti, Ljubjana, Slovenia | www.dekleva-gregoric.com
DESET, Sofia, Bulgaria | www.35910.com
EEK & Mutso OÜ, Tallin, Estonia | www.eekmutso.ee
ELASTIK, Ljubjana, Slovenia | www.elastik.net
EM Jednacz Architekti, Warsaw, Poland | www.jednacz.com.pl
enota projektironje d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.enota.si
EPIPHYTE LAB, New York, USA | www.epiphyte-lab.com
Foldes Avd Co. Architects LTD, Liszvyai, Hungary | www.foldesarchitects.hu
Franek architects, Brno, Czech Republic | www.franekarchitects.cz
GEON Architects, Busapest, Hungary | www.geon.hu
grupa 5, Warsaw, Poland | www.grupa5.com.pl/en
HS99, Koszalin, Poland | www.hs99.pll
HG Arrhitektuur, Tallinn, Estonia | www.hga.ee
INDIA, Riga, Lativa | www.india.lv
Ivanisin.Kabashi.Arhitekti, Zagreb, Croatia | www.ivanisin-kabashi.hr
Kabarowski Misiura Architekci, Wroclaw, Poland | www.k-m-a.pl
minus plus, Budapest, Hungary | www.minusplus.hu
Konior Studio, Katowice, Poland | www.koniorstudio.p
kwk promes, Katowice, Poland | www.kwkpromes.pl
LOLOT, Riga, Lativa | www.lolot.lv
Mackow, Poland
medusa group, Bytom, Poland | www.medusagroup.pl
mmxx architects, Sofia, Bulgaria | www.mmxxarchitects.com
Mobius Architekci, Krakow, Poland | www.mobius.pl
njirict, Zagreb, Croatia | www.njiric.com
Nrja, Riga, Lativa | www.nrja.lv
Nuca, Bucharest, Romania
O:SNAP, Sarajevo, Bosnia & Herzegovina | www.osnap.ba
PAG, Wroclaw, Poland | www.paglowacki.pl
Plazma Architecture Studio, Vilnius, Lithuania | www.plazma.lt
Pysall-Ruge, Berlin, Germany | www.pysall-ruge.de|
q2studio APP, Wroclaw, Poland | www.q2studio.pl
Qarta Architektura s.r.o., Prague, Czech Republic | www.qarta.cz
Roman Rutkowski Architects, Wroclaw, Poland | www.rr-a.pl
Square One, Bucharest, Romania | www.squareone.ro
Studio Grad, Podgorica, Montenegro | www.studiograd.net
Studio Kalamar d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.kalamar.si
studio new work, Brno, Czech Republic | www.newwork.cz
Tamizo Architects Group, Lodz, Poland | www.tamizo.pl
upi-2m, Krajiska, Croatia | www.upi-2m.hr
WWAA, Warsaw, Poland | www.budcud.org
ZSK Architects, Budapest, Hungary | www.zsk.hu

Splitterwerk und die "Wall Tattoos"
Die dritte Ausstellung im Hamburger AIT-ArchitekturSalon wird durch die österreichische Architektengruppe Splitterwerk gestaltet. Splitterwerk inszenierte die performative Licht-Raum-Installation zum ersten Mal im Rahmen der 11. Architektur Biennale in Venedig 2008 im Erdgeschoss der Scuola dei Mercanti. Die Projektionen werden dabei nicht als „all-over-projections“, sondern als partielle, an verschiedenen Positionen des Raumgefüges erscheinende und dann wieder verschwindende räumlich wirksame „illuminated wall-tattoos“ impliziert. Dabei werden den Besuchern virtuelle Ausblicke in die Welt der Ornamentik gewährt. Es entsteht ein ruhiger kontemplativer Ort, der seine Dynamik aus einer langsamen und oft kaum merkbaren Veränderung bezieht. Durch die szenische Inszenierung der zeitlichen und räumlichen Abfolge dieser Lichtbildprojektionen wird, neben der Verformung des Raumes durch die Ornamentik, eine zusätzliche Veränderung der Raumwahrnehmung erzielt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der dynamisch-performativen Veränderung des Raumes.
Die ephemer-temporäre Arbeit wird im AIT-ArchitekturSalon dreimal täglich sichtbar sein. Die Licht-Raum-Installation wird anlässlich des Hamburger Architektur Sommers 2009 im AIT-ArchitekturSalon Hamburg unter dem Titel „RAUMLICHT“ ein zweites Mal inszeniert und unter Berücksichtigung des gegebenen Raumgefüges neu interpretiert. Der Besucher wird von visuellen Eindrücken umspült und erfährt hierdurch den Raum auf eine bisher unbekannte Art und Weise.
Splitterwerk ist eine Werkstätte der Bildenden Künste mit Sitz in Österreich und versteht sich selbst nicht als kontinuierliche Gruppe sondern eher als wechselndes Forschungs- und Ausführungsteams innerhalb eines Labels. Das Label besteht mittlerweile seit über 20 Jahren und hat sich in dieser Zeit einen internationalen Ruf erarbeitet. Von Beginn an arbeitet Splitterwerk im Sinne eines erweiterten Kunstbegriffs transdisziplinär an Projekten zwischen Malerei, Installation, Baukunst und Neue Medien, die sich in exemplarischer Weise mit der zunehmenden Verschränkung von gebauten und medialen Räumen befassen. Die Erforschung von experimentellen Oberflächen, von Beschichtungen und Reliefs aus computergenerierten Mustern bis hin zu elektronisch gesteuerten, bisweilen interaktiven Projektionen oder selbstleuchtenden Oberflächen, führt Splitterwerk zu einer grundsätzlichen Neubewertung nicht nur des Ornamentalen, sondern insgesamt der Oberfläche in der Bildenden Kunst. Die Gruppe hatte Ausstellungen unter anderem in der Secession Wien, auf der Ars Electronica in Linz, der Biennale Venedig, der Biennale Sao Paulo, der Documenta in Kassel und im National Art Museum of China in Peking.
Ausstellungsdauer
Vernissage: 30. Juli 2009
Ausstellungsdauer: 31. Juli 2009 bis 10. September 2009

Alison & Peter Smithson - from the house to the future
Mit der Ausstellung über das britische Architektenehepaar Alison und Peter Smithson holt der AIT-ArchitekturSalon eine der aktuell bedeutendsten Ausstellungen nach Hamburg.
Die Werkschau beleuchtet die Arbeit der Smithsons, die in der modernen Bewegung der Nachkriegszeit als Architekten und Mitglieder des Team 10 eine bedeutende Rolle einnahmen. Der Fokus der Ausstellung liegt auf der „Kunst des Wohnens“, welche für die Smithsons zeitlebens Mittelpunkt der Entwurfsarbeit war. Das Zuhause war für sie stets ein besonderer Ort, der auf die Umgebung, alltägliche Bedürfnisse und individuelle Nutzungsschemata eingehen sollte.
Die Ausstellung im AIT ArchitekturSalon bezieht sich auf Entwürfe und Konzepte für Wohnhäuser - eines ihrer visionärsten Projekte war das „Haus der Zukunft“ (1955-56). Die Kuratoren Prof. Max Risselada und Prof. Dirk van den Heuvel von der TU Delft beschäftigten sich intensiv mit dem Werk der Smithsons, deren Arbeit in Delft besondere Spuren hinterlassen hatte, da die holländische Universitätsstadt auch ein Wirkungsort von Team 10 gewesen war. Die Ausstellung geht aus dieser umfangreichen Forschungsarbeit hervor und ist noch in enger Zusammenarbeit mit dem kurz darauf verstorbenen Peter Smithson entstanden. Gezeigt wurde sie unter anderem im Design Museum in London und im Witte de With in Rotterdam. Sie tourte dann durch England und Spanien und wurde auch im Rahmen der Madrider Architektur Woche in der Faudación Arquitectura COAM in Madrid präsentiert. Nach der Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon Hamburg wird sie dann Ende des Jahres 2009 final im MOMA in New Yorkgezeigt. Die Ausstellung ist aufgrund der wissenschaftlichen Tiefe und der Bedeutung der Arbeit der Smithsons für die späte Moderne bedeutend. Sie steht auch in Verbindung mit der aktuellen Debatte um den Wohnkomplex Robin Hood Gardens in London, eine von den Smithsons realisierte Wohnvision aus den späten 60er Jahren. Derzeit wird diskutiert ob dieser Komplex aufgrund sozialer Schwierigkeiten und baulicher Mängel abgerissen werden soll. Ein Forschungsprojekt der Greenwich University in London zu diesem Thema wird im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2009 ebenfalls gezeigt. Die Arbeit der Smithsons wird während des Hamburger Architektur Sommers 2009 somit zweifach gewürdigt und erhält große Aufmerksamkeit.
Ausstellungsdauer:
Ausstellungsdauer: 12. Juni 2009 bis 23. Juli 2009 Danksagung:
Danksagung:
Die Ausstellung ‘Alison & Peter Smithson – from the House of the Future to a house of today’ wurde von Max Risselada von der Architekturfakultät der TU Delft, Niederlande zusammengestellt und in Zusammenarbeit mit James Peto vom Design Museum London erstellt, wo die erste Präsenatation der Werke im Dezember 2003 stattgefunden hat.Das Konzept der Ausstellung wurde gemeinsam mit Peter Smithson (verstorben im März 2003), Beatriz Colomina (Princeton University) und Dirk van den Heuvel (TU Delft) entwickelt.
Produktions-Assistent: Thijs de RuiterModelle: Bart Akkerhuis, Thijs de Ruiter en Harm ScholtensFotos: David Grandorge (Lonen), Sandra Lousada (London), Pavel Stecha (Praag).Hochzeitsfahnen: Christina Coridou (Delft)
Ein besonderer Dank geht an das Archiv der Familie Smithson in Stamford für die Unterstützung in der Vorbereitung und den langjährigen Gebrauch der Original-Dokumente sowie den Möbelhersteller Axel Bruchhauser von TECTA Lauenforde, in dem die Smithsons während ihrer letzten Lebensjahre einen treuen Auftraggeber fanden.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Generation Reisbrett
Studentischer Anspruch und architektonische Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander – ja eigentlich müssen sie es auch. Denn wann außer zu Studienzeiten hat der angehende Architekt oder Innenarchitekt denn noch die Möglichkeit, seine Visionen, seine Ansprüche und seine Thesen so frei und – trotz aller professoralen Ermahnungen – uneingeschränkt zu realisieren wie im Diplommodell?
In den 20 oder 30 Jahren, die zwischen dem Diplommodell und den aktuellen Bauten der heute 40 oder 65jährigen liegen, zeigt sich das Ankommen in der Realität der wirtschaftlichen und bautechnischen Zwänge, das Kapitulieren vor dem vorgeblichen Mainstream oder das Treubleiben über jede Modeströmung hinweg. Kaum einmal wird soviel Herzblut und auch soviel Mühe in den Modellbau gesteckt, wie in das studentische Diplom, das Abschluss- und Kulminationspunkt der Studienzeit ist – und das danach bestenfalls auf dem elterlichen Speicher verschimmelt und jedes Jahr aufs Neue zu einem Anruf der Mutter führt, ob man das sperrige Ding denn nun endlich zum gleichnamigen Sperrmüll stellen dürfe.
Für den AIT-ArchitekturSALON erkundigte sich das Hamburger AIT-Team bei zahlreichen renommierten Architekten und Innenarchitekten. Manche versicherten glaubhaft, das Modell schon vor Jahren zerstört zu haben, andere machten obskure Sturmfluten und Feuersbrünste für den tragischen Verlust des tatsächlich hoch ambitionierten Verlustes verantwortlich. Doch von vielen erhielten wir die Zusage, das zumeist schon leicht lädierte Werk zur Ausstellungszwecken zur Verfügung gestellt zu bekommen. Auf diese Weise erhalten die Hamburger nun die Gelegenheit zu sehen, wie bei Roman Delugan alles begann und was die GRAFT’s in Ihrer Lehrzeit alles erdachten. Einer der Angefragten hatte sein Modell in einem rituellen Akt mit Benzin übergossen und mit einerFeuerbestattung entsorgt. Zum Glück bannte er dies alles auf Super 8 (für die älteren unter den Lesern: Es handelt sich dabei um schmalspurigen Zelluloidfilm, den Vorgänger von Video und Digicam). Diese historische Aufnahme zeigen wir im AIT Architektursalon natürlich ebenfalls.
Als Referenten der Ausstellungsvernissage haben wir mit Georg Gewers einen typischen Vertreter der Architekten-Generation Ü40 gewonnen, der die 20 Jahre zwischen Diplom und architektonischem Ist-Zustand aus persönlicher wie allgemein architektonischer Sicht analysieren wird – stets auf der Suche nach dem bewahrten oder verloren gegangenen oder gereiften architektonischen Ich.
Ausstellungsdauer
Vernissage: 04. Juni 2009
Ausstellungsdauer: 05. Juni 2009 - 01. Juli 2009
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Aufwertung der Freiräume, wie die Entwicklung des Kanalplatzes, des Schlossinsel-Parks oder der Lotsenpromenade.
und zu entwickeln sind.
Ausstellungsdauer:23.November 2011 – 30. November 2011
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Aufwertung der Freiräume, wie die Entwicklung des Kanalplatzes, des Schlossinsel-Parks oder der Lotsenpromenade.
und zu entwickeln sind.
Ausstellungsdauer:23.November 2011 – 30. November 2011
Ausstellungsdauer: 02. Dezember bis 15. Januar 2012


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" Interior Scholarship"- das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung

